Read Kappe und die verkohlte Leiche: Kriminalroman. (Es geschah in Berlin 1) by Horst Bosetzky Online

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September 1910 In Berlin Moabit streiken die Kohlenarbeiter Es kommt zu Unruhen und ttlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei Nach dem Brand auf einem Kohlenplatz findet man in den rauchenden berresten die Leiche des Arbeiters Paul Tilkowski Der jedoch wurde, wie sich schnell herausstellt, zuvor erschossen Der Fall scheint klar, denn Tilkowski war als Streikbrecher unter den Kohlenarbeitern verhasst Doch bald tauchen weitere Verdchtige auf Die verkohlte Leiche ist der erste Mordfall fr den jungen Kriminalwachtmeister Hermann Kappe...

Title : Kappe und die verkohlte Leiche: Kriminalroman. (Es geschah in Berlin 1)
Author :
Rating :
ISBN : B018EF44JU
ISBN13 : -
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Jaron Verlag Auflage 1 22 Januar 2013
Number of Pages : 263 Pages
File Size : 585 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Kappe und die verkohlte Leiche: Kriminalroman. (Es geschah in Berlin 1) Reviews

  • Jens Neumann
    2018-12-11 07:35

    In Berlin des Jahres 1910 beginnt der 22jährige Hermann Kappe seinen Dienst als Schutzmann. Die Lage in Berlin ist stark angespannt, nachdem die Kohlearbeiter in den Streik getreten sind und offen eine Revolution gegen das Kaiserreich heraufbeschwören wollen. Inmitten dieser aufgeheizten Stimmung geschieht ein Mord - Kappe hat seinen ersten Fall.Auch wenn die Kriminalhandkung nicht wirklich innovativ oder atemberaubend ist - das Buch hat mir vor allem durch die zeitgeschichtlichen Hintergründe und Geschehnisse gefallen. Der Arbeiteraufstand in Moabit wird detailgetreu und mit vielpp Hintergrundwissen dargestellt, so dass ich mich schon sehr auf den nächsten Fall Kappes freue.

  • Frese
    2018-12-13 11:56

    Ein sehr schönes Buch. Das Buch kann ich nur empfelen. Es ist sein Geld wert.Das war nicht das letzte. Danke

  • R. Schaefer
    2018-12-04 07:52

    ... aber nicht so gute Umsetzung. Zunächst hielt ich die Idee, eine Reihe um den jungen Kriminalbeamten, die in Berlin spielt und von verschiedenen Autoren verfasst wird, für gut.Dann aber habe ich mich gefragt, wofür Horst Bosetzky soviel Ruhm eingeheimst hat. In diesem Buch erzählt er die Handlung mehr, als dass er den Leser teilhaben lässt. Wenig spannend, wenig die Atmosphäre des Berlin 1910 wiedergebend. Schade.

  • Rolf Busch
    2018-12-02 11:45

    Horst Bosetzkys Kriminalwachtmeister Kappe-Roman ist mit den sozialkritischen 'ky-Krimis, die wir aus den Achtzigerjahren kennen, nicht zu vergleichen. Hier geht es um das historische Berlin und wer Spaß daran hat, zum Beispiel von Mitte zum Wedding zu laufen, kann sich anhand der detaillierten Wegbeschreibungen gut vorstellen, wie die Stadt vor hundert Jahren aussah. Das Personal gerät aber schablonenhaft wie aus dem Zille seinem Milljö, der Kriminalfall dümpelt nebenbei vor sich hin, weil die soziale Frage epische Breite braucht, und die Berliner Schnauze wird bis kurz vorm Erbrechen bemüht ' das klingt noch in den Ohren, wenn das Buch längst wieder zugeklappt ist.

  • S. Großmann
    2018-12-02 12:37

    Da mich die Geschichte des alten Berlins interessiert und ich auch ein Interesse für Kriminalromane (besonders von Horst Bosetzky) habe musste dieses Buch gekauft werden.Ich finde das es der Autor sehr gut geschafft hat eine fiktive Kriminalgeschichte mit historischen Fakten (Moabiter Kohleaufstand) zu vereinen. Es wurde sehr gut darüber berichtet wie die Arbeiter in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg in den Mietskasernen gehaust haben.Nach dem ersten Fall des jungen Kommissar Hermann Kappe konnte ich es kaum erwarten um den nächsten Teil in meinen Händen zu halten.

  • Reinhard Busse
    2018-11-22 15:44

    *Die Sonne war noch nicht richtig aufgegangen, als sich Gustav Dlugly auf sein Fahrrad setzte, um zur Arbeit auf den Kohlenplatz zu fahren. Er wohnte als Untermieter bei seinem Bruder in der Linienstrasse und musste hinüber nach Moabit.Im Jahre 1910 war Berlin vieles zugleich: Industriemetropole, Hauptstadt des Kaiserreichs und größte Mietskasernenstadt der Welt. In den Arbeitervierteln waren überfüllte und viel zu kleine Wohnungen die Regel. Großfamilien mit neun und mehr Kindern lebten in Wohnküchen. War etwas mehr Platz, suchte man sich Untermieter. Schlafburschen, die im Schichtdienst arbeiteten, teilten sich ein Bett. Viele hatten nicht genug zum Beißen.Als Dlugy die Invalidenstraße erreicht hatte und den Lehrter Bahnhof erblickte, kam ihm zum ersten Mal die Galle hoch. Er und seinesgleichen konnten sich kaum den Sonntagsausflug nach Werder leisten, und andere, die am Bahnhof ihre Koffer ausladen ließen, fuhren an die See. Ausbeuter! Und gegenüber in der Ulanen-Kaserne saßen diejenigen, denen die Herrschenden ihre Macht verdankten. Aber die Revolution war nahe, das fühlte er. Der Sturmwind würde sie alle hinwegfegen: den Kaiser, die Generale, die Kapitalisten. Er musste nur sehen, dass er sich dabei rechtzeitig hervortat. Er war nicht auf die Welt gekommen, um ein Leben lang Kohlenarbeiter zu bleiben ...*~~~~~~~~~~Zum Inhalt: September 1910: In Berlin-Moabit streiken die Kohlenarbeiter. Es kommt zu Unruhen und tätlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nach dem Brand auf einem Kohlenplatz findet man in den rauchenden Überresten die Leiche des Arbeiters Paul Tilkowski. Der jedoch wurde, wie sich schnell herausstellt, zuvor erschossen. Der Fall scheint klar, denn Tilkowski war als Streikbrecher unter den Kohlenarbeitern verhasst. Doch schon bald tauchen weitere Verdächtige auf. Die verkohlte Leiche ist der erste Mordfall für den jungen Kriminalwachtmeister Hermann Kappe, der gerade von Storkow ins ach so große Berlin versetzt worden ist ...~~~~~~~~~~Fazit: Nicht verwunderlich - Der Autor Horst Bosetzky (-ky) kennt sein Berlin! Gewohnt akribisch beschreibt er diese faszinierende Stadt, seine Menschen, ihre Tücken, seine Straßen und Plätze - im vorliegenden Fall sprechen wir über das Jahr 1910.Eine beeindruckende Reise ins Berlin vor fast 100 Jahren. Ein Kriminalfall, der viel mit der damals herrschenden politischen Situation zu tun hat - und trotzdem irgendwie hoch aktuell: "Ihr da oben, wir da unten." Eine auch heute wieder zunehmende Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung. Einige, insgesamt wenige, Reiche stehen gegenüber einer immer mehr zunehmenden Anzahl von am Existenzminimum lebenden Menschen - auch in unserer heutigen Zeit: Ein hochexplosives Pulverfaß!Der vorliegende Roman ist ein guter Start der geplanten Reihe "Es geschah in Berlin ...", angelegt als großer Kettenroman: Jeder Autor entwickelt die Figur des Hermann Kappe ein Stück weiter und gibt dann die Stafette an den Verfasser des nächsten Bandes weiter. Die Serie spiegelt in fiktiven, aber mit authentischen historischem Background versehenen Kriminalfällen das Berlin des frühen 20. Jahrhunderts wieder.Die nächsten beiden Romane liegen bereits vor:- Es geschah in Berlin 1912 / Café Größenwahn / Sybil Volks- Es geschah in Berlin 1914 / Der Ehrenmord / Jan EikDer Einstieg war gut - ich werde weiter berichten ...Beste Grüße -- Reinhard Busse

  • KGBeast
    2018-12-10 12:58

    Während im September 1910 in allerlei Ecken Berlins der Arbeitskampf ausbricht und die ersten Betriebe bestreikt werden, ist es in Moabit besonders schlimm. Die Kohlenhändler streiken und erlegen sich dabei auch gegenüber der Polizei keinerlei Zurückhaltung auf, eine Tatsache, die Held Kappe mehrfach schmerzhaft zu spüren bekommt.Ein Streikbrecher wird von einigen „guten“ Bürgern tot in einer brennenden Kohlehandlung aufgefunden, die wenige Augenblicke nach dieser grausigen Entdeckung in die Luft fliegt.Neben der Darstellung des Falles bemüht sich dieser Roman darum, das Leben und Wirken der Menschen im Berlin des beginnenden 20. Jahrhunderts vorzuführen, was auch größtenteils gelingt. Dabei wird einem immer wieder deutlich, wie neu viele Dinge zu dieser Zeit gewesen waren, die uns heute antiquiert erscheinen und die den Jüngeren unter uns zum Teil ohne nähere Erläuterungen wahrscheinlich gar nichts sagen dürften. Die Arbeiterbewegung wird hier als ein Moment der öffentlichen Wahrnehmung verstanden, die einer unter vielen war, so dass das Schwergewicht, das andere historische Romane zu dieser Zeit darauf legen ein wenig relativiert wird. Was sicherlich seine Berechtigung hat, wenn man bedenkt, wie selten später als historisch relevant betrachtete Aspekt in der jeweiligen Zeit einer Majorität der Beteiligten wirklich bewusst sind.