Read Sibirisch Rot: Kriminalroman (Die Inspektor-Pekkala-Serie 3) by Sam Eastland Online

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September 1939 Inspektor Pekkala bekommt von Stalin einen neuen, hchst unliebsamen Auftrag Wieder soll er einen Mord aufklren Doch es ist kein gewhnliches Verbrechen Der Mord hat sich in dem gefrchteten sibirischen Straflager Borodok ereignet wo Pekkala selbst zehn lange Jahre eingesperrt war und Zwangsarbeit verrichten musste Nun soll er, als Hftling getarnt, dorthin zurck Ein persnlicher Alptraum, doch ihm bleibt keine Wahl....

Title : Sibirisch Rot: Kriminalroman (Die Inspektor-Pekkala-Serie 3)
Author :
Rating :
ISBN : B00IFW7ZZ8
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Knaur eBook Auflage 1 27 August 2014
Number of Pages : 291 Pages
File Size : 779 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Sibirisch Rot: Kriminalroman (Die Inspektor-Pekkala-Serie 3) Reviews

  • darktiger
    2019-02-04 16:51

    Stalins neuester Auftrag führt Pekkala zurück an einen Ort, den am liebsten für immer vergessen würde: das Straflager Borodok, wo er selbst zehn Jahre lang als Gefangener war. Hier ist ein Mord an einem ehemaligen Offizier der Zaren-Armee geschehen und Pekkala soll diesen aufklären. Dafür wird er offiziell nach Sibirien deportiert - angeblich ist er bei Stalin wieder in Ungnade gefallen. Pekkalas Auftrag erweist sich als ausgesprochen schwierig, denn direkte Ermittlung sind mit dieser Tarnung nicht möglich. Und dann erkennt er auch noch, was wirklich hinter Stalins Auftrag steht: Der ermordete Offizier war einer jener Männer, die den Abtransport des Zarengoldes begleitet haben - und womöglich als einzige wissen, wo sich der Großteil dieses Schatzes befindet. Pekkalas Ermittlungen bringen ihn zwar sowohl auf die Spur des Mörders als auch des Schatzes, doch bald muss er an Stalins Vertrauen ihm gegenüber zweifeln. Will der Diktator ihn etwa doch wieder in Sibirien verschwinden lassen?Auch der dritte Band der Reihe hat mich wieder gefesselt. Die Bücher sind einfach verdammt gut geschrieben und greifen für mich auch noch eine historische Epoche auf, die ich sehr faszinierend finde. Historische Exaktheit ist auch von diesem Band der Reihe nicht unbedingt zu erwarten - aber es wird auf tatsächliche Ereignisse Bezug genommen und diese im Anhang erläutert. Spannend an diesem Band fand ich auch die Weiterentwicklung der Charaktere insbesondere von Pekkala, der so einiges sowohl über seinen aktuellen als auch seinen ehemaligen Dienstherren herausfindet. Mal schauen, was der vierte Band so bereithält.

  • Reni
    2019-02-02 10:09

    Die politische düstere Stimmung in dieser Zeit ist super beschrieben. Empfehlenswert für Leser, welche sich füber das Leben der Menschen in der Stalinzeit interessieren.

  • Wernichtliestbleibtdumm
    2019-02-21 17:52

    Wer spannende Krimis mit Bezug zur jüngeren Geschichte mag, liegt bei Sam Eastland genau richtig:Die Hauptperson, Inspektor Pekkala, ist quasi der Sherlock Holmes Russlands, vom Zaren auserwählt und dann von Stalin "wiederentdeckt". Der Inspektor ermittelt in Sachen Mord, allerdings in einem der vielen sibirischen Lager. Das prekäre an dieser Ermittlung ist, dass sein jetziger Auftraggeber, Genosse Stalin, einst dafür sorgte, dass Pekkala in eben diesem Lager als Strafgefangener einsaß.Der konstante und manchmal etwas schwer nachvollziehbare Fluss der Ermittlungen mit einem teils genial beobachtendem Ermittler Pekkala wird immer wieder mal durch eingeschobene Rückblicke in die "gute alte" Zarenzeit unterbrochen - das lockert meines Erachtens sehr auf, lenkt aber keineswegs zu sehr von der spannend geschriebenen Ermittlung ab.Sibirisch Rot ist bereits der dritte Fall für Sonderermittler Pekkala den ich lese. "Entdeckt" habe ich den Autor und seinen Ermittler auf der Suche nach neuen Fällen von Philip Kerr's Sonderermittler Bernie Gunther, der zum russisch-sowjetischen Inspektor Pekkala praktisch das Pendant vor, während und nach der Nazizeit in Deutschland ist. Auch Sam Eastland hat seine Recherchen meisterhaft durchgeführt und in den Krimi eingebaut - die Grenzen zwischen historischer Wahrheit und Fiktion verlaufen fließend. Wer also Spannung bis zur letzten Seite, einen Bezug zur neueren Geschichte und kurze Nächte *grins* mag, liegt mit dem Griff zu Sibirisch Rot genau richtig.

  • cherub
    2019-02-17 18:13

    Bedrückend in ihrer Bildhaftigkeit die enorme Nähe schafft. Man läuft mitten durch Sibirien und friert und fürchtet sich.Lesen und frieren !

  • Gisela Thenn
    2019-02-09 16:16

    super Spanend genau wie alle anderen Pekkala Fälle, ich freue mich schon auf die nächsten Deutschen Bücher und hoffe sie erscheinen bald

  • Stephan Seither
    2019-02-03 14:52

    Pekkala wurde während der Amtszeit des letzten russischen Zaren zum Kriminalisten ausgebildet.Als Sonderermittler wurde er zur lebenden Legende – nach der Revolution von den kommunistischen Machthabern nach Sibirien deportiert, die einstige Nähe zur inzwischen ermordeten Zarenfamilie ist Fluch und Segen zugleich für die zähe Hauptfigur dieser lesenswerten Reihe.Inzwischen neigt sich das Jahr 1939 dem Ende entgegen – in Europa bricht gerade der Zweite Weltkrieg aus – Pekkala ist im Dunstkreis Stalins somit ganz dicht am Puls der Zeitgeschichte.Band Nr. 3 stellt Pekkala auf eine harte Probe – Stalin schickt ihn zurück nach Sibirien – ins Straflager Borodok, ausgerechnet den verhassten Flecken Erde, welcher Pekkala während dessen inzwischen Jahre zurückliegender Verbannung fast das eigene Leben gekostet hätte. Als verdeckter Ermittler soll er nun die Umstände eines Mordes aufklären – ein Verbrechen, dessen Auflösung den Kommunisten endlich den Zugriff auf das komplette Zarengold ermöglichen soll.Neben der Beschreibungen des Transportes und der gefährlichen Undercover-Ermittlungen im Lager schickt einem der Autor regelmäßig auf Zeitreisen – beleuchtet in zahlreichen Rückblenden die Vergangenheit der agierenden Figuren.Fazit:Der Autor ist gewiss kein Historiker, vermischt für meinen Geschmack jedoch erfolgreich Fiktion und belegbare Geschichte, um seiner Leserschaft Spannung und kurzweilige Unterhaltung zu bieten. Diese Art der Lektüre stellt für mich keine Zeitverschwendung dar – hoffe vielmehr auf weitere Projekte von Sam Eastland.