Read Homo sapiens Berliner Art by Albrecht Behmel Online

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Szene Roman aus dem Berliner Knstler MilieuIm Berliner Single und Knstler Milieu treffen liebenswertschrge Archetypen des Grostadtlebens aufeinander, die sich gegenseitig das Leben schwer machen, reich, arm, schnell, langsam, dick und dnn.Nach der Trennung von seiner beruflich zu erfolgreichen Freundin muss ein junger Koch ein neues Leben anfangen, denn die Ex hat ihm komplett die Wohnung leer rumen lassen jedenfalls fast Auer einem Lffel ist kein einziges Mbelstck mehr da Doch nach und nach nehmen seine Freunde, Bekannte und Verwandte die groe, leere Wohnung in Beschlag, werden Mitbewohner oder Gste und missbrauchen die Wohnung sonstwie fr ihre jeweiligen Zwecke, so dass eine WG wider Willen entsteht, die zur Bhne fr Kollisionen, Romanzen, Experimente, Siege und Niederlagen wird....

Title : Homo sapiens Berliner Art
Author :
Rating :
ISBN : B0081UKWMW
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Schenk Verlag GmbH 8 Mai 2012
Number of Pages : 474 Pages
File Size : 664 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Homo sapiens Berliner Art Reviews

  • TPM
    2019-05-16 07:23

    Eine wunderbare Geschichte! Sobald man sich in die Geschichte eingelesen hat (was sehr schnell passiert) wartet man nur noch auf die nächste Katastrophe :-)! Herrlich all die wunderbaren Charaktere, die sich um Hauptakteur Albrecht versammeln. Zur leichten Unterhaltung mit hohem Lach-Faktor einfach ideal! Einfach grandios geschrieben!

  • Aragon
    2019-05-09 07:17

    Ein Buch,welches sich quasi von allein liest.Braucht man nur mitzunehmen,setzt sich in Mitte(das muss auch nicht Mitte sein, funktioniert sogar in Stuttgart)in ein Cafe/Bar/Kneipeund ist voll hip.Wenn man dann trotzdem noch nichtvon seinem Traumpartner an der Spree angesprochen wird,kann man ja noch immer das Buch lesen.Das Ergebnis ist ohnehin gleich.Sprachlich versetzt es einen (das Buch)in genau die richtigen Regionen,die Mann/Frau benötigt,um möglichst wortgewandteinen verbalen Opener ins Tor zu treten.Für mich ist Albrecht eher eine Identifikationsfigur,als ein Loser,aber dasliegt vielleicht an meinen Standards.

  • Jan Brandt
    2019-05-18 05:20

    Die Geschichte spielt in Berlin Mitte - jeder der sich dort etwas auskennt wird sich schnell an bekannten Orten, und in Gesellschaft von bekannten Gestalten wiederfinden. Die Charaktere sind feinfühlig gezeichnet und bedienen verschiedene berlintypische Klischees. Der Autor schafft es, den Leser durch Wortwitz und die skurrilen Gedanken des Hauptprotagonisten zum Lachen zu bringen. Das Buch ist mit Sicherheit eine schöne Unterhaltung für alle, die sich einmal mit dem WG-Leben, einer großen Schwester, oder Freunden die irgendwie komisch sind auseinandergesetzt haben. Für alle Wahl-Berliner ist dises Buch ein must-have!

  • happygolucky
    2019-05-18 02:38

    Von der Freundin verlassen, in Geldnot, den Erwartungen seiner Familie nicht gewachsen, die Wohnung von seinen chaotischen Bekannten und Freunden belagert, unübersichtliche Frauenbeziehungen - Hauptperson und ich-Erzähler Albrecht ist ein Berliner Nichtsnutz. Charmant, aber eben ein Nichtsnutz. Er lässt sich treiben, probiert mal dies mal das. Nicht die besten Voraussetzungen, um es unter den vielen "Ich-wär-gern-wer"s in Berlin zu was zu bringen. Seine Ziele sind der Highscore bei seinem Lieblings-Computerspiel und, natürlich, die Frauen. Um bei denen Eindruck zu schinden versucht er sich schließlich als Künstler. Nennenswerte Probleme hat er keine, aber um seinen Kampf gegen die vielen kleinen Widrigkeiten des Lebens macht er viel Aufhebens. Wie es sich für die Helden in der Unterhaltungsliteratur schon immer gehört hat, muss auch Albrecht sich Herausforderungen stellen, die alltäglich und harmlos scheinen, aber alle Pläne, die er für sich hat, durchkreuzen und ihn gehörig durcheinanderbringen: Noch mitten in der Trauerphase um die Ex zieht seine frühere Off-On Freundin Jenny bei ihm ein, er vergisst den Geburtstag von Erbonkel Georg, seine Familie drückt ihm Neffe Bernhard zur Beaufsichtigung aufs Auge, dass er versehentlich als Künstler Erfolg hat, ist mit lästigen Verpflichtungen verbunden, er muss sich um den Hund der Schwester kümmern, wo er es doch kaum schafft, sich um sich selbst zu kümmern, und eigentlich läuft immer alles schief, so dass sich Albrecht von einer spaßigen Verwicklung immer gleich in die nächste hineinmanövriert...Trotzdem, oberflächlich oder seicht wird die Geschichte nie. Schon nach der ersten Zeile fühle ich mit Albrecht, denn er hat sein Leben genauso wenig im Griff wie die meisten von uns - nur dass er auch noch stolz drauf ist. Und er macht das, was ich mich zu selten traue: Er betitelt kurzerhand alle, die ihn davon überzeugen wollen, dass er was ändern muss, mit liebevollem Spott als das, was sie für ihn sind: Eine Zumutung. So völlig überzeugt von sich und seinen Fehlern ist er, dass ich ihm dieselben schon nach wenigen Seiten tatsächlich als Stärken anrechne und voll hinter ihm stehe, wenn er sehenden Auges irgendein Unheil anrichtet und es am Ende dann nicht gewesen sein will. Von jedem Missgriff, den ich mir je geleistet habe und jeder Pleite, die ich im Laufe der Zeit so erlebt habe, scheint Albrecht das Fünffache hinzubekommen, und zwar an einem halben Tag. Statt wie sein Held John Wayne einsam zu schwermütiger Country-Musik in den Sonnenuntergang zu reiten und die Stadt (und ihre Schönen) damit von seiner Anwesenheit zu befreien und vor gebrochenen Herzen zu bewahren, hört Albrecht erst am Morgen danach die traurigen Songs und pflegt seinen Kater und sein Selbstmitleid. Albrecht mit seiner verschrobenen Weltsicht vermutet hinter jedem Anruf und jeder eMail eine Verschwörung zur Zerstörung seines Seelenfriedens (besonders, wenn sie von Familienangehörigen kommen), denkt von seinen Freunden und Bekannten immer das Schlimmste, ohne ihnen jemals zuzuhören oder sich für ihre Angelegenheiten auch nur im Geringsten zu interessieren (es sei denn, sie erinnern ihn zufällig an eigene Lieblingsthemen, wie z.B. an seine Verflossene, der er ausdauernd und jammervoll hinterhertrauert), und befindet sich ganz allgemein ständig auf der Flucht vor eventuellen Ansprüchen, die seine Mitmenschen an ihn stellen könnten.Das klingt ein bisschen anstrengend? Im Gegenteil! Amüsant und saukomisch! Großartige Unterhaltung - schon wegen der treffsicheren Pointen und des verspielten Witzes, mit dem Albrecht seine Beobachtungen und dreisten Kommentare würzt. Wegen der abwegigen, aber messerscharfen Vergleiche, der genüsslichen Übertreibungen und der vielen Respektlosigkeiten. Wegen der gelungenen Persiflage der Berliner Kunstwelt und ihrer kulturbeflissenen Szenegänger. Weil das ganz ohne Plattheiten und Zoten auskommt. Und weil zwischen aller komödiantischen Überzeichnung auf völlig unaufdringliche Weise auch mal der Ernst durchscheint und in ganz leichtem, spielerischen Ton die "Pillen gegen das Scheißleben", Versagen, Einsamkeit und Trauer einen Platz in der Geschichte finden. Weil alles mit einem Augenzwinkern vorgetragen wird und weil Albrecht von skurrilen Charakteren umgeben ist. Außerdem aber auch deshalb, weil sich Albrecht von seinem Mitmenschen ganz schön ausnutzen und rumschubsen lässt, obwohl er genau das ja immer zu vermeiden versucht. Seine Welt ist tatsächlich zum Verrücktwerden - wie könnte man ihm da vorhalten, dass er selbst ein bisschen verrückt ist? Sein Gejammere, Schimpfen und Spotten tarnt nur unzureichend einen gutmütigen und liebenswerten Spinner, dem das Glück zufällt, weil er trotz allem Verfolgungswahn fest genug daran glaubt, dass er ein Glückspilz ist. Kurz: Loser Albrecht schliddert von einem Missgeschick zum nächsten, zieht das Desaster an, lässt kein Fettnäpfchen aus und steht am Ende trotz allem als Gewinner da. Ein turbulenter Spaß, der richtig gute Laune macht - ich freue mich schon auf die Fortsetzung!