Read CHRYSALIDS,THE 4§ESO by UNKNOWN Online

Title : CHRYSALIDS,THE 4§ESO
Author :
Rating :
ISBN : 9789963479405
ISBN13 : 978-9963479405
Format Type : Hardcover
Language : Spanisch
Publisher : BURLINGTON BOOKS 1 Januar 2013
Number of Pages : 103 Pages
File Size : 783 KB
Status : Available For Download
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CHRYSALIDS,THE 4§ESO Reviews

  • Moyas Buchgewimmel
    2019-03-15 16:34

    Mit dem inzwischen siebzig Jahre alten The Chrysalids (auch: Re-Birth; dt.: Wem gehört die Erde?, auch: Wiedergeburt), hat Autor John Wyndham mal wieder einen zeitlosen post-apokalyptischen Roman geschaffen, der viel Atmosphäre und Nachdenklichkeit enthält.Aus der Sicht von David Storm, der zu Beginn des Buches zehn Jahre alt ist, führt uns Wyndham durch seine ernüchternd pessimistische Vision einer Gesellschaft, die sich aus den Resten einer einst fortschrittlichen Menschheit entwickelt hat. In Waknuk, einem der größten und wohlhabendsten Dörfer in Labrador, wird das „Buch der Alten“ als heilige Quelle der einzigen Wahrheit betrachtet. Dieses Buch ist ein Überbleibsel des alten Volks und eine Ansammlung von Normwerten für Flora und Fauna. Die Gesellschaft von Waknuk interpretiert dies Jahre nach dem Vorfall (der nie wirklich aufgeklärt wird, da das wissen darüber mit den Alten verloren gegangen ist) mit religiösem Fanatismus, der leider nichts an Aktualität verloren hat.Abweichungen von der Norm gelten in Waknuk als dämonische Manifestationen und die Waknuker sind besonders streng darin, solche Abnormitäten auszulöschen, auch wenn es bedeutet Neugeborene mit einer Missbildung sofort zu töten. Dass die Fehlbildungen einer nuklearen Reststrahlung geschuldet sind, versteht man in dieser mittelalterlichen Agrargesellschaft nicht und erklärt sie daher mit dem Wirken des Teufels, der versucht die Reinheit von Gottes Werk zu unterwandern.In seiner ursprünglichen Publikation muss Wyndham, wie viele Schriftsteller seiner Zeit, von der Bedrohung des Kalten Krieges beeinflusst gewesen sein, mit der ständigen Bedrohung eines nuklearen Krieges im Hinterkopf. Heutzutage ist es vor allem der religiöse Wahn der dazu führt, dass The Chrysalids kein bisschen gealtert ist und heute ebenso aktuell ist wie vor siebzig Jahren.Der junge David Storm ist von den Vorurteilen seiner erwachsenen Vorbilder noch nicht beeinflusst und die Aussagen des Buches der Alten sind für ihn rein theoretisch, bedeutungslose Worte die er vielleicht auswendig lernt, aber nicht versteht. Als er die gleichaltrige Sophie kennenlernt, die ihm so ganz und gar nicht dämonisch vorkommt obwohl sie einen Zeh an jedem Fuß zuviel hat, fängt der Junge jedoch an zu verstehen und – viel wichtiger – an dem hasserfüllten Glauben seiner erwachsenen Mitmenschen zu zweifeln. Eine gefährliche Denkweise, die sich zuspitzt, als er erkennt, dass es Mutationen gibt, die nach außen hin nicht sichtbar sind und ihn selbst zu einem Abnormalen machen. Im Verlaufe des Buches begleiten wir David, wie er seine telephatischen Fähigkeiten mit wenigen anderen Kindern teilt und in ständiger Furcht lebt eines Tages entdeckt zu werden.Davids Charakter ist ein ruhiger, der vor allem durch seine geheimen Gedanken eine starke Wirkung hat und durch das sehr vorsichtige Leben das er führen muss. Durch seine Augen lernen wir die Welt von Labrador kennen und werden mit dieser kriechenden Furcht vor der Entdeckung konfrontiert, die in Davids Leben und dem der anderen telephathisch begabten Kinder Alltag ist.Was die übrigen Charaktere angeht sind das eher solide Statisten, die wir zwar nicht viel näher kennenlernen, die aber alle eine bestimmte Rolle spielen und dem relativ kurzen Roman zu seiner intensiven Wirkung verhelfen. Davids Vater z.B. ist der ultimative Fanatist, durch den besonders deutlich klar wird, wie gefährlich es ist, wenn man nicht einem bestimmten Ideal entspricht. Davids Onkel Axel hingegen ist die weltoffene und vernünftige Oase in einer strikt geordneten Welt. Er ist der Einzige, mit dem David reden kann un von dem der Junge erfährt, dass es außerhalb Waknuks andere Sichtweisen gibt, aber auch andere fanatische Ideologien. The Chrysalids ist in der Hinsicht ein wirklich spannendes Buch, weil es einen zwingt über die eigene Perspektive hinaus zu blicken und verdeutlicht, dass auch wir selbst von außen betrachtet und bewertet werden.Im letzten Drittel des Buches schwächelt The Chrysalids etwas, da es nach einem eher atmosphärischen Einstieg in eine reine Abenteuer-Hetzjagd ausartet, die in den Fringes ihren Höhepunkt findet. Ein Ort für ausgestoßene oder geflüchtete Mutanten, wo es noch primitiver und herzloser zugeht als in Waknuk. Das unausweichlich folgende Aufeinandertreffen der fanatischen Waknuker und der wütenden Fringesbewohner wirkt daher auch etwas platt und einfallslos. Das letzliche Finale reißt das Ruder dann aber zum Glück noch einmal herum und schließt mit einem nachdenklich machenden, aber Hoffnung spendenden Ende.Fazit:Wenn man sich für post-apokalyptische Bücher interessiert, dann gehört The Chrysalids unbedingt auf die Leseliste. Gerade wenn man nur die aktuellen Dystopien aus dem Jugendbuchbereich kennt, eröffnet einem dieser Roman noch einmal neue Dimensionen in Sachen dystopischer Romane, die mehr zu bieten haben als romantische Dramen.

  • Markus-H. Koch
    2019-03-03 14:38

    Wie auch in "The Day of the Triffids" beschwört John Wyndham die Unaufhaltsamkeit des Wandels. Als nach einer nicht näher erklärten, vermutlich aber nuklearen Katastrophe, das Leben in den bevölkerungsreichsten Regionen der Welt zum Erliegen gekommen ist werden eigentlich zu kalte Regionen, wie Labrador, wo der Großteil der Handlung spielt, zu den Gebieten, in denen noch nicht alles Leben mit Mutationen durchzogen ist. Die Menschen dort klammern sich mit fundamentalistischem Eifer an den Erhalt der klassischen Arten. Tiere, Pflanzen und Menschen, die mutiert sind werden vernichtet oder vertrieben. Letztenendes ist der "Fortschritt" aber nicht aufzuhalten und die Tage des klassischen Homo Sapiens sind gezählt. Die Geschichte ist flott erzählt aus der Ichperspektive eines jungen Mutanten, der erst nach und nach begreift, dass er nicht "normal" ist und der schließlich mit einigen Freunden zur Flucht aus besagter fundamentalistischer Gemeinschaft gezwungen wird, um am Ende zu Begreifen, dass gerade er und Seinesgleichen eine Zukunft haben. Wer mit dem moralischen Zeigefinger klarkommt und sich die Zeit vor Augen haelt, in der das Buch verfasst wurde, mag durchaus auf seine Kosten kommen. Ich selbst habe das Buch gerne gelesen.

  • None
    2019-02-20 15:20

    The hero of the story is a young boy - David. He has been living in the world, which seems to be ordinary, but it isn't. It is a different world. From our point of view, we could say, that it looks like in the past, two or three centuries ago, but ... it is the future. People live there in organizations, on the farms, they care of animals, cultivate plants... All around their seats are woods and wilderness. They have a special religion, it looks like ours a bit, but there is not love, there are dogmas, commands and strict rights and laws only. David is son of that preacher and he has not easy life - because he is feeling and thinking about everything he sees. As he is getting older, we can see through his eyes all that world. People there are very cruel and every difference on the people, which is not in accordance with " the true image ", causes that these people are not considered as a valid human beings yet, but the creatures whose have to be killed or pushed away to wilderness, where wild animals have been living - so it is hard to stay alive there for those men. And David's father makes this dirty work, even with the smile at his face, because he is sure, that it's true way. They believe, that they have to abide the " words of Lord " written down in books and to let their race pure. For example David's friend Sophie had to run away to save her life, because she had not five, but six toes leg. Even his aunt, when was proved, that she has a baby with a small difference and she knew the baby had to die, according to their laws, she committed a suicide... It was a sad country. When David was young, he heard some stories about the distant places, almost fairytales, what big and odd plants have been growing there, what creatures have been living there - there were dangerous places, no one wanted go there. He trayed to imagine whole the world, but he was not able to. He has found some friends... Now he is young man yet. He has found out, that he is able to make some mental shapes, thoughts or mental pictures, that he can send them to his friends, and a few of his friends are able too. This ability has come not immediately, but gradually. They made their group and perfected their abilities still more and more. It was amazing and they liked it, but after a time they have realized, that it could be very dangerous for their lifes, when anybody else would learnt about it. Friendship of them was secret, they had to look like normal people and they did. A David's little sister Petra has this ability too, but in a huge strength. She could make " a storm " in heads of her fiends - when something was wrong, when she was scared of something or she needed anything. They had to care of her and to teach her how to manage her abilities. The time was ticked away and conditions has become very bad for them, so they had to run away to wilderness - David, his sister Petra and his girlfriend Rosalind. The escape was necessary, because two of their friends were caught by the "people of law" and they will force them to say who is the next one and next with those abilities. How will they force them ? - By the suffer and the pain - it is the way how do they work, like an inquisition. They have afraided of them so they wanted to destroy them. An escape of our friends was successful, they headed to Wild Country. One friend has stayed in the village and later he has joined men, which followed them and wanted to catch them. He has sent them messages by mind, this was why David, Petra and Rosalind knew what to do. They escaped far. They came among an odd people, people which were pressed out of the normal society - they made own village. David met here his old friend from his childhood - Sophie. It was a nice date. Our friends were here half-guests and half-prisoners. They stayed there and waited. They had a hope, because Petra has made a mental connection to some distant wise woman from a big distance, from the part of the world they know nothing about it. She has promised them help, therefore they remained here and waited. They have nothing else to do... And the enemy is still closer and closer, but help is still not here. The enemies - hunting people are here yet. An attack has begun. A strange fight among the " pure " people and the " wild " people. Sophie has died, a lot of people has died. David, Petra and Rosalind had to stay in the cave - according to command from distant woman. " Help is near yet ", Petra has told them. She was in the connection all the time. And the help has came finally - a big flying object has sunk from the sky, it has sent down a much of special threads, like cobwebs, which have disabled movement to everyone down. Our friends were in cave, so they were safe of it. And what the other ones ? - They had to die... People from flying object came, rescued beings from the cave and they have taken them into the plane. - Our friends are saved... They flied away... At home ? At distant home ? Maybe... Now they can think about and they can see, they can realise..., that the part of the world, where they have lived, is just a small part of the whole world - of the world destroyed by the nuclear disaster in the past. Not all the world has been destroyed, but a lot. It was the case, why such strange creatures and the plants they could see everywhere. A part of civilization has begun from the begin, they created the laws, they has own religion - this part of the world our friends know very well... But it is not all - a part of the people, which survived on the north of the planet, created a new civilization. They have continued only the way of living they did before, but more peacefully. David, Petra and Rosalind are here, at most amazing place they have ever seen. A modern city, light houses, travel... All the people around use the mental communication as an ordinary thing, they have been living in different way. Petra likes everything, David and Rosalind are happy, that they are safe, they can be together, that they need not to afraid of them lifes. They are living in the better world now. Is it the best world ? They will see...