Read Zugzwang by Ronan Bennett Online

zugzwang

Thriller polityczny z watkiem psychologicznym, milosna intryga i turniejem szachowym w tle Akcja powiesci rozgrywa sie w 1914 roku w Sankt Petersburgu, w przeddzien glebokich przemian spolecznych i politycznych Pod powierzchnia blichtru i bogactwa, narasta bunt przeciwko niepodzielnej wladzy cara Bohaterami rozgrywajacego sie w tej scenerii dramatu sa grajacy amatorsko w szachy slawny psychoanalityk Otto Spethmann, jego c rka Katarzyna, inspektor Lychev oraz pacjenci doktora wybitny szachista Rozental i przedstawicielka petersburskiej socjety Anna Pietrowna Zaczatkiem akcji jest zas morderstwo Yestrebowa, powiazanego z miejscowa siatka terrorystycznaUzyte w tytule powiesci slowo ,,zugzwang to zaczerpniety z jezyka niemieckiego termin szachowy, oznaczajacy sytuacje bez wyjscia, gdy gracz zostaje zmuszony przez przeciwnika do ruchu, kt rego nie wykonalby w innych okolicznosciach Ronan Bennett urodzony w 1956 w Belfascie, obecnie mieszka i tworzy w Londynie Jako nastolatni czlonek IRA, w latach 70 spedzil kilkanascie miesiecy w wiezieniu za zabicie funkcjonariusza irlandzkich sluzb bezpieczenstwa Powiesciopisarz i scenarzysta Wsp lautor ksiazki reportazowej Skradzione lata przed i po zamachach w Guildford oraz powiesci Overthrown by Strangers, The Catastrophist nominacja do Whitbread Award , The Second Prison nominacja do nagrody Iris Times Aer Lingus First Fiction Award oraz Havoc In Its Third Year nominacja do nagrody Bookera Prawa do publikacji jego najnowszej powiesci Zugzwang publikowanej pierwotnie w odcinkach w tygodniku The Observer kupilo juz szesc kraj w Wielka Brytania, Niemcy, Wlochy, Holandia, Szwecja i Polska....

Title : Zugzwang
Author :
Rating :
ISBN : 8308042988
ISBN13 : 978-8308042984
Format Type : Kindle Edition
Language : Polnisch
Publisher : Wydawnictwo Literackie Auflage 1 Auflage Januar 2009
Number of Pages : 360 Seiten
File Size : 596 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Zugzwang Reviews

  • B. Preuschoff
    2019-05-07 01:31

    ...so könnte man als Fazit unter die Lektüre dieses Buches schreiben.Der Autor läßt durch eine wunderbar gewählte Sprache das Seelenleben der Hauptfigur und damit die Emotionen gegenüber Menschen und Ereignissen lebendig werden. Man fühlt mit, spürt Wut, Trauer, Enttäuschung, Verwirrung aber auch die neue Liebe desjenigen, der sich mit dem Ertrinken in der Einsamkeit schon abgefunden hatte (dieses Buch enthält eine einzige Liebesszene, aber diese ist so berauschend beschreiben, daß sie mitreißt).Man erhält die Chance, die Irrungen und Wirrungen des aufkeimenden Bolschewismus der Zarenzeit zu fühlen (ob sie immer historisch korrekt sind, vermag ich nicht schlussendlich zu beurteilen, die Schicksale der Protagonisten zu erleben und in den Strudel der möglichen Wahrheiten zu geraten - was will man mehr von einem Buch? Genial die quasi nebenher gespielte Partie Schach, die die Geschichte nachvollzieht...Einzig ist manches vielleicht etwas kurz gehalten, man muss wiederholen, um komplett zu verstehen und das läßt das Buch auch einmal ruckeln. Schade, weil es nicht hätte sein müssen - aber insgesamt tut das dem Buch keinen Abbruch.Satte vier Sterne!!

  • Winfried Stanzick
    2019-05-04 08:51

    Das Buch spielt im März 1914 im vorrevolutionären St.Petersburg. Verschiedene Gruppen sind engagiert dabei, das Zarenregime zu stürzen, aber niemand der Personen, die in diesem sehr genau recherchierten Kriminalroman mit historisch-politischem Hintergrund auftreten, ist wirklich die, die sie zu sein vorgibt. Einzig der Protagonist der Erzählung, der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann ist nicht in die zahllosen politischen Intrigen verwickelt. Zunächst jedenfalls. Denn es stellt sich heraus, dass einige seiner Patienten in den vorrevolutionären Auseinandersetzungen in St. Petersburg herausragende Rollen spielen bzw. man sie ihnen zugedacht hat, ohne sie groß zu fragen.Und so gerät der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann mitten hinein in ein politisches Komplott, in dem er sich aber mutig und selbstbewusst bewegt. Die glanzvolle und gleichzeitig total verkommene Stadt St. Petersburg richtet ein wichtiges Schachturnier aus, bei dem alles , was damals Rang und Namen hatte, mitspielen soll. Dem Sieger winkt neben einem stattlichen Preisgeld die Chance, den amtierenden Weltmeister herauszufordern. Einer der Spieler, er wird als haushoher Favorit gehandelt, wird etwa zwei Wochen vor Beginn des Turniers Spethmanns Patient, auf dringende Bitten eines Freundes. Der Schachspieler, total niedergeschlagen und depressiv, soll von Spethmann wieder fit gemacht werden. Er ahnt zu dieser Stunde noch nicht, welche Rolle der berühmte Schachspieler in einem perfide ausgedachten Komplott spielen soll, mit dem die Revolutionäre einer bolschewistischen Gruppe das Zarenregime durch ein Attentat beenden und die neue Zeit herbeiführen wollen. Ob und wie diese Attentäter im Kontakt mit Lenin stehen, bleibt unklar, auf jeden Fall beziehen sie sich dauernd auf ihn und die Direktiven der Partei.Das in diesem spannenden und außergewöhnlichen Buch beschriebene Schachturnier hat 1914 tatsächlich stattgefunden, es war ein Turnier, bei dem erstmals Großmeister im Schach ermittelt wurden. Ronan Bennett lässt, so wie es damals tatsächlich war, viele Personen auftreten, die ihren sozialen Ursprung im polnischen Judentum haben. Auch Dr. Spethmann hat jüdisch-polnischen Wurzeln, verleugnet sie aber eher, als dass er sie bewusst lebt. Bennett spinnt nun ein Netz aus zahllosen Intrigen, bei dem in den Vorstellungen der Drahtzieher alle Mitspieler nur Marionetten sind zur Erreichung des erstrebten Ziels: der Ermordung des Zaren und dem Einläuten einer bolschewistischen Revolution. Verschiedene Anhänger der sich untereinander bekämpfenden Gruppen suchen im Zeitraum der Handlung bei Dr. Spethmann Rat und versuchen dessen Wissen über den jeweiligen Gegner auszuspionieren. Spethmann gerät immer mehr in Konflikt mit seinen analytischen Regeln und Standards, indem er zu Aussagen über den jeweiligen politischen Gegner gedrängt und schlussendlich sogar gezwungen wird. Die ganze Zeit über wird von Spethmanns Beziehung zu seiner Tochter berichtet, die sich merklich abgekühlt hat. Ob sie auch an der Verschwörung beteiligt ist ? Die Schilderung dieser Beziehung zu seiner Tochter liest sich gleichsam als Parallelroman im Roman und ist von einer bemerkenswerten Tiefe.Morde, Verfolgungen und eine ganze Menge konspirativer Treffen führen den gebannten Leser mehrmals total in die Irre. Man weiß lange Zeit nicht, wer auf welcher Seite steht. Der passionierte Schachspieler Spethmann gerät, wie noch einige andere in dieser atemlosen Geschichte, in Zugzwang.Eine Geschichte, ein Kriminalroman der ganz besonderen Art, von ihrem Autor ausgestattet mit viel Phantasie und einem schier unbegrenzten Einfallsreichtum. Ständige Szenenwechsel, offene und versteckte Anspielungen auf die noch in ihren Kinderschuhen steckende Psychoanalyse und das Schachspiel als eine Parabel auf das Leben machen diesen Roman zu einem besonderen Lesevergnügen, das nicht nur den Menschen zuteil wird, die selbst Schach spielen und sich an der Abbildung der gespielten Partien erfreuen können, sondern auch der Schachlaie kann die Anspielungen verstehen und liest diesen Kriminalroman mit dem Vorsatz zu Ende, sich diesen Autor zu merken und sein nächstes Buch auf jeden Fall zu lesen.

  • """""""""""K"""""""""""
    2019-05-18 07:49

    Schön gechriebener spannender Roman vor der letzten Revolution des Zarenreiches 1917. Verschwörungen,Attentatsplanungen und Intrigen werden im Laufe des anspruchsvollen Romans so verknüpft das,das finale Schachspiel am Schluß Zug für Zug zum Entscheidungsträger wird. In dem mit ca.dreihundert Seiten nicht sonderlich langen Buch sind die Schachpartien bildhaft eingezeichnet. Ein Roman der auffordert sich in ihn hineinzudenken und die für uns unerreichbare Zeit mitzuerleben.Schön.

  • Winfried Stanzick
    2019-05-05 06:59

    Das Buch spielt im März 1914 im vorrevolutionären St.Petersburg. Verschiedene Gruppen sind engagiert dabei, das Zarenregime zu stürzen, aber niemand der Personen, die in diesem sehr genau recherchierten Kriminalroman mit historisch-politischem Hintergrund auftreten, ist wirklich die, die sie zu sein vorgibt. Einzig der Protagonist der Erzählung, der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann ist nicht in die zahllosen politischen Intrigen verwickelt. Zunächst jedenfalls. Denn es stellt sich heraus, dass einige seiner Patienten in den vorrevolutionären Auseinandersetzungen in St. Petersburg herausragende Rollen spielen bzw. man sie ihnen zugedacht hat, ohne sie groß zu fragen.Und so gerät der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann mitten hinein in ein politisches Komplott, in dem er sich aber mutig und selbstbewusst bewegt. Die glanzvolle und gleichzeitig total verkommene Stadt St. Petersburg richtet ein wichtiges Schachturnier aus, bei dem alles , was damals Rang und Namen hatte, mitspielen soll. Dem Sieger winkt neben einem stattlichen Preisgeld die Chance, den amtierenden Weltmeister herauszufordern. Einer der Spieler, er wird als haushoher Favorit gehandelt, wird etwa zwei Wochen vor Beginn des Turniers Spethmanns Patient, auf dringende Bitten eines Freundes. Der Schachspieler, total niedergeschlagen und depressiv, soll von Spethmann wieder fit gemacht werden. Er ahnt zu dieser Stunde noch nicht, welche Rolle der berühmte Schachspieler in einem perfide ausgedachten Komplott spielen soll, mit dem die Revolutionäre einer bolschewistischen Gruppe das Zarenregime durch ein Attentat beenden und die neue Zeit herbeiführen wollen. Ob und wie diese Attentäter im Kontakt mit Lenin stehen, bleibt unklar, auf jeden Fall beziehen sie sich dauernd auf ihn und die Direktiven der "Partei".Das in diesem spannenden und außergewöhnlichen Buch beschriebene Schachturnier hat 1914 tatsächlich stattgefunden, es war ein Turnier, bei dem erstmals Großmeister im Schach ermittelt wurden. Ronan Bennett lässt, so wie es damals tatsächlich war, viele Personen auftreten, die ihren sozialen Ursprung im polnischen Judentum haben. Auch Dr. Spethmann hat jüdisch-polnischen Wurzeln, verleugnet sie aber eher, als dass er sie bewusst lebt. Bennett spinnt nun ein Netz aus zahllosen Intrigen, bei dem in den Vorstellungen der Drahtzieher alle Mitspieler nur Marionetten sind zur Erreichung des erstrebten Ziels: der Ermordung des Zaren und dem Einläuten einer bolschewistischen Revolution. Verschiedene Anhänger der sich untereinander bekämpfenden Gruppen suchen im Zeitraum der Handlung bei Dr. Spethmann Rat und versuchen dessen Wissen über den jeweiligen Gegner auszuspionieren. Spethmann gerät immer mehr in Konflikt mit seinen analytischen Regeln und Standards, indem er zu Aussagen über den jeweiligen politischen Gegner gedrängt und schlussendlich sogar gezwungen wird. Die ganze Zeit über wird von Spethmanns Beziehung zu seiner Tochter berichtet, die sich merklich abgekühlt hat. Ob sie auch an der Verschwörung beteiligt ist ? Die Schilderung dieser Beziehung zu seiner Tochter liest sich gleichsam als Parallelroman im Roman und ist von einer bemerkenswerten Tiefe.Morde, Verfolgungen und eine ganze Menge konspirativer Treffen führen den gebannten Leser mehrmals total in die Irre. Man weiß lange Zeit nicht, wer auf welcher Seite steht. Der passionierte Schachspieler Spethmann gerät, wie noch einige andere in dieser atemlosen Geschichte, in Zugzwang.Eine Geschichte, ein Kriminalroman der ganz besonderen Art, von ihrem Autor ausgestattet mit viel Phantasie und einem schier unbegrenzten Einfallsreichtum. Ständige Szenenwechsel, offene und versteckte Anspielungen auf die noch in ihren Kinderschuhen steckende Psychoanalyse und das Schachspiel als eine Parabel auf das Leben machen diesen Roman zu einem besonderen Lesevergnügen, das nicht nur den Menschen zuteil wird, die selbst Schach spielen und sich an der Abbildung der gespielten Partien erfreuen können, sondern auch der Schachlaie kann die Anspielungen verstehen und liest diesen Kriminalroman mit dem Vorsatz zu Ende, sich diesen Autor zu merken und sein nächstes Buch auf jeden Fall zu lesen.