Read Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau by Stefan Zweig Online

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Stefan Zweig erz hlt die noch einmal aufflackernde Leidenschaft einer fast erkalteten Dame Aus dem Buch Und jetzt werden Sie es auch verstehen, wie ich pl tzlich dazu kam, mit Ihnen ber mein eigenes Schicksal zu sprechen Als Sie Madame Henriette verteidigten und leidenschaftlich sagten, vierundzwanzig Stunden k nnten das Schicksal einer Frau vollkommen bestimmen, f hlte ich mich selbst damit gemeint Ich war Ihnen dankbar, weil ich zum erstenmal mich gleichsam best tigt f hlte Und da dachte ich mir einmal sichs wegsprechen von der Seele, vielleicht l st das den lastenden Bann und die ewig r ckblickende Starre dann kann ich morgen vielleicht hin bergehen und ebendenselben Saal betreten, in dem ich meinem Schicksal begegnet, und doch ohne Ha sein gegen ihn und gegen mich selbst Dann ist der Stein von der Seele gew lzt, liegt mit seiner ganzen Wucht ber aller Vergangenheit und verh tet, da sie noch einmal aufersteht Es war gut f r mich, da ich Ihnen all dies erz hlen konnte mir ist jetzt leichter und beinahe froh zumute ich danke Ihnen daf r ...

Title : Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau
Author :
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ISBN : 8026885252
ISBN13 : 978-8026885252
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : e artnow 22 April 2018
Number of Pages : 40 Seiten
File Size : 664 KB
Status : Available For Download
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Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau Reviews

  • Brandt
    2018-12-24 01:16

    Die Novelle ist ein gutes Sittengemälde von 1900 plus. Es erzählt, wie man sich in einer großbürgerlichen Gesellschaft sich seines Status gefestigt fühlt, aber alles innerhalb einer Nacht verlieren kann. Als Fazit steht die Moral, wer sich darauf einläßt, anderen in ihrer Not helfen zu wollen, kann selbst in not geraten. Wenn der Hilfesuchende nicht bereit ist, sich selbst zu ändern, müssen gutgemeinte Maßnahmen anderer fehl gehen. Eine zeitlose Erfahrung, die sich auch heute schon viele Menschen mit sozialen Engagement gemacht haben. Von dieser Warte aus auch heute noch sehr lesenswert.

  • Farbenfroh
    2019-01-21 19:30

    Ich hatte dieses Buch vor Jahren gelesen und es hatte mir so sehr gefallen, dass ich es nochmal nachkaufte. Nun habe ich auch noch die gesammelten Werke von Stefan Zweig gekauft und mein Mann und ich lesen uns gerade gegenseitig die o.g. Erzählung vor. Wir finden es umwerfend, von der Bedeutung des Inhalts, der Sprache und der Idee. Auch gut zum Verschenken an Liebhaber guter bildhafter Sprache.

  • Terese
    2019-01-22 22:09

    Die Geschichte ist sehr spannend und typisch für Stefan Zweigs Art zu schreiben.Also wer Zweig liebt, unbedingt empfehlenswert. Ich habe mir das Buch gekauft, da ich in einem Zeitungsartikel gelesen habe, es läge dem Film "Grand Hotel Budapest" zugrunde. Ich habe den Film gesehen und das kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

  • leo
    2018-12-28 19:30

    Ein unglaublich bewegendes Buch. Habe es quasi von Cover to cover in weniger als 24 Stunden verschlungen und anschließend noch Wochen lang verdaut :-)

  • Susanne w
    2019-01-22 00:38

    Der Erzählstil von Stefan Zweig zieht mich in seine Novellen hinein und ich lese jedes mal wie im Rausch und es fällt mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ein wahrer Meister.

  • werner
    2019-01-10 21:26

    Stefan Zweigs Erzählkunst für zwischendurch! Fein beobachtet und psychologisch spannend. Für meinen Geschmack an einigen Stellen etwas zu ausschweifend - aber wie gesagt, das ist Geschmacksache. In jedem Fall empfehlenswert!

  • Christiane
    2018-12-30 01:33

    Die Geschichte ist ja eigentlich gar nicht schlecht, aber dieser unsaeglich schwuelstige Stil und diese total ueberzogenen Gefuehle waren (fuer mich) einfach zu viel des Guten.

  • Gil
    2018-12-27 21:15

    Die bislang untadelige und treue dreiunddreißigjährige Henriette, Ehefrau und Mutter zweier Töchter, verlässt nach dem Ankommen eines jungen und galanten Franzosen in der Pension ihre Familie in dem Feriendomizil an der Riviera und brennt nur einen Tag später mit ihm Hals über Kopf durch. Die übrigen Urlaubsgäste der Pension sind geschockt und alsbald entsteht unter den sich befreundeten Gästen, eines deutschen und italienischen Ehepaares, eines Dänen, einer vornehmen englischen Lady und dem Erzähler dieser Geschichte eine hitzige und kontroverse Diskussion um das unmoralische und unsittliche Verhalten der Henriette.Einzig der Erzähler dieser Geschichte hat Verständnis für die junge Frau und ruft damit das Interesse der alten Dame Mrs. C. aus England hervor. Sie provoziert den Erzähler und hakt immer wieder nach ob er bei seiner Verteidigung des unmoralischen Fehltrittes Henriettes bliebe, was er bejaht. Mrs. C. fasst Vertrauen zu ihm und bittet ihn um ein persönliches und vertrauliches Gespräch. Sie beichtet ihm die verhängnisvollsten vierundzwanzig Stunden ihres Lebens.Sie entstammte einem reichen Elternhaus. Ihre Eltern waren Landlords in Schottland und besaßen mehrere Fabriken und Pachten. Mit achtzehn heiratete sie und verbrachte mit ihrem Mann ein unbesorgtes und in ihren Gesellschaftskreisen übliches luxeriöses Leben. Sie hielten sich über Monate in Italien, Spanien oder Frankreich auf und ihre Ehe wurde durch zwei Söhne vervollkommnet. Sie waren rundum glücklich.Sie war erst vierzig, als ihr Mann starb und gefühlsmäßig in einen Abgrund riss. Um zu vergessen ging sie auf Reisen und ließ sich in Paris nieder. In Monte Carlo zog es sie immer öfter in ein Spielcasino und hier beobachtet sie voller Hingabe die Hände der an den Tischen wettenden Spieler. Sie charaktisiert die Menschen nach deren Händen, eine von ihr erworbene Kenntnis aus der damaligen Chiromanie-Liebhaberei ihres verstorbenen Mannes. Eines Tages fallen ihr bei einem Spieleinsatz in dem Casino zwei besonders schöne Hände auf und ihr Blick geht aufwärts zu dem Gesicht..., ab da verändern die nächsten vierundzwanzig Stunden ihr Schicksal über Jahre hinaus.Was für eine emotionsbeladene Geschichte über Moral und Unmoral, Treue und Verrat, Glück und Unglück, menschliche Schwächen und Stärken, Vertrauen und Misstrauen und um eine unbezähmbare Sucht. Stefan Zweig hat der englischen Lady ein Gesicht gegeben, ich sehe sie vor mir und bin gedanklich mit im Casino, beobachte ebenso die vielen Hände, die je nach Spielverlauf Gesten der Emotionen auszudrücken verstehen, die Leidenschaft und Bessenheit wiedergeben, Verzweiflung und Wahnsinn nach einem Spielverlust mit sich ziehen. Fantastisch geschrieben von Stefan Zweig, ich bin ein leidenschaftlicher Fan dieses Schriftstellers geworden.Stefan Zweig wurde 1881 geboren und wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte und Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Er lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte nach England und wanderte 1941 nach Brasilien aus. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis/Brasilien zusammen mit seiner Frau freiwillig aus dem Leben.