Read Esthers Tagebücher 2: Mein Leben als Elfjährige by Riad Sattouf Online

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Esther ist zur ck Sie ist jetzt elf und geht schon in die f nfte Klasse Auch im zweiten ihrer Tageb cher l sst sie uns an ihren Erlebnissen, Gedanken und Tr umen teilhaben Sie erz hlt von der Geburt ihres kleinen Bruders, von der Angst vor Attent tern Ich hab geh rt, die Terroristen sterben gern, weil sie glauben, im Paradies warten Frauen auf sie, die ihnen was kochen , von den Jungs, in die sie verknallt ist, und verr t uns au erdem die Wahrheit ber Gott.Esther gibt es wirklich Regelm ig vertraut sich das M dchen dem preisgekr nten Comicautor Riad Sattouf an, der ihr Heranwachsen ber acht Jahre begleiten und dokumentieren will Lustig, ber hrend und zuweilen schmerzhaft, ist Esthers Tageb cher konsequent aus kindlicher Sicht erz hlt und h lt uns Erwachsenen einen Spiegel vor....

Title : Esthers Tagebücher 2: Mein Leben als Elfjährige
Author :
Rating :
ISBN : 3956401468
ISBN13 : 978-3956401466
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Reprodukt Auflage 1 31 M rz 2018
Number of Pages : 296 Pages
File Size : 689 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Esthers Tagebücher 2: Mein Leben als Elfjährige Reviews

  • Gwyn
    2019-05-11 09:39

    Im letzten Jahr begann diese Graphic Novel um Esther, insgesamt sollen es 8 Jahre – 8 Bücher werden. Der erste Teil hat mich begeistert und der zweite steht dem keinesfalls hinterher. In Esthers Klasse pubertieren die ersten, einige reden nur noch von Liebe, andere können damit noch nichts anfangen, die ersten Brüste sprießen. Und für Esther ist immer noch kein iPhone in Sicht, das erhält sie erst in der weiterführenden Schule. So ein Mist, Esther ist bitterarm … Doch es gibt andere Kinder, die haben ein Phone und mit denen kann man Dinge schauen, die Esthers Eltern nicht erlauben. Auch darf sie nicht allein abends draußen herumspazieren. Das Leben ist hart, insbesondere, wenn man einen bekloppten großen Bruder hat, der nur nervt. Esther liest gern. Ihr Berufswunsch ist auch ganz klar definiert: Esther wird Verlegerin. Warum nicht Autor? Verleger haben das Sagen, schnauzen auch mal die Autoren an, so jedenfalls erzählt ein Autor, ein Freund der Eltern. Verleger müssen nicht schreiben, sie lesen viel, klar doch, warum Eszher Verlegerin werden will. Im letzten Band war Esthers Mutter schwanger. Und nun bekommt Esther einen Bruder – Schwester wäre besser gewesen, aber der ist ziemlich niedlich. Da Esther gut in der Schule ist, darf sie eine Prüfung für ein Stipendium für ein Elite-Gymnasium machen, das sich die Eltern nicht leisten könnten. Ein Test und fiese Fragen über ihre Familie warten auf sie. Wird sie aufgenommen oder muss sie auf das öffentliche Gymnasium gehen, auf dem der große Bruder ist? Bekommt Esther ihr iPhone?»Ich liebe meine Mutter sehr. Aber komisch, ich finde, sie hat nicht viel mit meinem Vater gemein.«Esther gibt es wirklich, sie hat im Original einen anderen Namen und sie ist die Tochter eines Freundes von Riad Sattouf. Ich hoffe inständig, dass sie sich 8 Jahre lang von Riad Sattouf nerven lässt und es nicht irgendwann satt hat, als Comicfigur aufgeblättert zu werden. Die beiden treffen sich einmal in der Woche und wöchentlich zeichnet Sattouf eine Seite, eine Geschichte aus Esthers Leben. 52 Wochen, 52 Geschichten. Riad Sattoufs Zeichnungen beziehen sich auf das Wesentliche, Farbe wird wenig, dafür gezielt eingesetzt, nur zwei Farben pro Seite. Manche Zeichnungen haben einen »Übertext« oder einen »Untertext« nebst Sprechblasen sind manchmal Neben- und Randbemerkungen von Esther mit Pfeilen auf die Objekte gerichtet, was den Tagebuchcharakter unterstreicht. Als Leser erleben wir die Sicht von Esther, die nicht immer alles versteht, sich ihre Gedanken macht. Kinder sind ehrlich – Kinder sind brutal, fies – schwarz oder weiß, die Grauschattierungen lernt man erst später zu erkennen. Kinder können auf den Wecker fallen oder einfach nur knuddelig sein. Esther wäre so gern im Klub. Hier gehören automatisch alle dazu, die weiße Sneakers von »Stan Smite« tragen. Oh, was ein Mist, wenn man die nicht bekommt! Und Papa isst so gern Garnelen – igitt. Schau es dir genau an (auf der Zeichnung) - Garnelen und Kakerlaken, das ist ein und dasselbe! Die Welt zu verstehen ist nicht immer einfach. Da verwechselt man schnell die linksradikalen Vermummten mit den rechtsradikalen Vermummten. Wo ist denn da bitte der Unterschied?Die Fragen, die Esther sich stellt, ihre Erlebnisse, ihre Sorgen, sind real, ebenso ihre Sprache, die der anderen Kinder. Riad Sattouf kann sehr genau beobachten und zuhören, denn er trifft genau den richtigen Ton. Neunmalklug, naiv, ängstlich unsicher, selbstbewusst, die richtigen Fragen stellend, die Serie ist nicht schlicht ein Comic, es ist ein gesellschaftliches Buch, eins das den Nerv der Zeit trifft. Für den ersten Teil der Serie, »Esthers Tagebücher 1: Mein Leben als Zehnjährige« erhielt Riad Sattouf in diesem Jahr den »Max-und-Moritz-Preis« für den besten internationalen Comic.Christian Gasser sagte in seiner Laudatio: „In zwanzig Jahren gehören ‚Esthers Tagebücher‘ zur Standardlektüre angehender Soziologen; wir haben das Privileg, diese Serie sozusagen live zu lesen – und einiges zu erfahren über unsere Zeit.“

  • Udo Erhart
    2019-04-28 02:39

    Der zweite Band der Reihe "Esthers Tagebücher" ist gleich zu Beginn schon mal eines: Ein besonders schönes großformatiges Comic-Album. Die Zeichnungen des Syrers Riad Sattoufs sind eine Mischung aus schlicht und cartoonig und gleichzeitig enorm ansprechend. Hinzu kommt die wirklich hübsche Kolorierung. Die Zeichnungen sind mit schwarzen Outlines ausgeführt, hinzu kommen noch pro Seite zwei Schmuckfarben, die meist Pastell gehalten sind. Doch auch jenseits der Form, sind "Esthers Tagebücher" auch vom ziemlich textlastigen Inhalt her überzeugend.Esther, das Mädchen, das im zweiten Tagebuch zehn Jahre alt ist (aber auf den Comic-Seiten auch noch ihren elften Geburtstag feiert), gibt es wirklich. Das Mädchen wohnt in Paris und ist die Tochter von Sattoufs Freunden. Der Zeichner und Autor telefoniert ein Mal pro Woche mit dem Mädchen, und lässt sich die neuesten Erlebnisse von Esther erzählen. Diese Biografie-Episoden bringt er dann wöchentlich zu Papier. Im Original erscheint die Serie im französischsprachigen Wirtschaftsmagazin L`Orbs.Der Leser erfährt so den Alltag des Kindes. Geschildert wird beispielsweise, dass durch die Geburt von Esthers Brüderchen Gaëtan die Familienkasse ziemlich angespannt ist und Esther somit von ihrer bezahlten Schule in eine öffentlich-staatliche wechseln muss, in der es deutlich hemdsärmeliger zugeht, was dem Mädchen ordentlich Angst macht und Sorgen bereitet. Esthers Freundinnen entwickeln sich mit Zunahme des Brustumfangs immer weiter von ihr weg, besonders hässliche oder kleinwüchsige Menschen werden von der Elfjährigen genau ins Auge genommen und verspottet, das erwünschte iPhone gibt es weiterhin nicht und die Fantasie geht mit der angehenden Verlegerin auch gerne mal durch. Der Disneyfilm "Die Eiskönigin" nebst dazupassendem Schulzubehör wird plötzlich als kindisch empfunden und der große Bruder überzieht diverse Male die Schmerzgrenze Esthers.Riad Sattouf, der selbst in armen Verhältnissen in Libyen und Syrien aufgewachsen ist, gelingt es hervorragend und glaubwürdig, die Gefühls- und Gedankenwelt eines europäischen Kindes zu Papier zu bringen. Esther will nicht mehr Sängerin (wie im ersten Band) werden, sondern konzentriert sich jetzt auf eine Zukunft als Verlegerin. Sie liebt ihren kleinen Bruder, während sie mit dem großen weniger Freude empfindet."Esthers Tagebücher" ist von Sattouf als mehjähriges Langzeitprojekt geplant, denn er will Esther bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten und ihre Erlebnisse zu Papier bringen. Die ersten beiden Alben machen Lust auf die Entwicklung Esthers. In Frankreich ist dieser Tage bereits der Folgeband erschienen. Der Reprodukt-Verlag plant die deutsche Veröffentlichung immer um ein Jahr versetzt.Verdiente fünf Sterne für eine so aufrichtige wie berührende Comic-Biografie. Leseempfehlung - nicht nur für Eltern von Kindern in Esthers Alter.

  • LeLiPä
    2019-05-02 06:19

    Esther besucht nun mittlerweile die fünfte Klasse, und ihre Vorlieben, Ängste, Wünsche und Themen haben sich ihrem jetzigen Alter angepasst. So wird erstmalig Politik angesprochen und die Attentate rund um Paris und in Frankreich thematisiert.Die dem Leser aus Band 1 bereits bekannten Handlungsteilnehmer tauchen in der einen oder anderen Geschichte wieder auf und sind in ihren Ansichten ebenfalls mitgewachsen.Esther bekommt in diesem Band einen kleinen Bruder, um den sie sich gut und gerne kümmert. Wie gerne wäre sie selbst Mutter. Die Pubertät in all ihren Ausprägungen ist sehr präsent.Esther beginnt, sich über vieles Gedanken zu machen. „Wer ist Gott? Und ist er wirklich so gut, wie immer alle behaupten“. Mit einer Kristallkugel nimmt sie sich den tragenden Themen dieser Welt an.Dieses Buch begleitet Esther auf ihrem Weg zur interessierten Jugendlichen.Weiterhin kann der Leser die Comicgeschichten, verfasst in der Ich-Perspektive Esthers, als abgeschlossene Kurzgeschichten genießen. Jede Geschichte hat eine andere Hintergrundfarbe.Auch optisch wurden Esther und ihre Mitspieler ihrem Alter angepasst.Man darf auf weitere Bände der Ester-Reihe gespannt sein und sich auf die Welt durch Kinderaugen des Frankreichs in der Jetztzeit freuen.