Read »Antifa heißt Luftangriff!«: Regression einer revolutionären Bewegung (laika theorie) by Susann Witt-Stahl Online

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Antifaschismus heute ist zunehmend systemfromm und affirmativ oftmals pure Ideologie Mit marxistischer Analyse des Faschismus als terroristische Form b rgerlicher Herrschaft hat er immer weniger zu tun, meinen die Herausgeber des Bandes Sie legen eine Sammlung von Streitschriften vor, die deutlich machen, was Antifaschismus nicht sein darf Die zentrale These von Susann Witt Stahl und Michael Sommer lautet Antifaschismus droht zur Ode an die freie Marktwirtschaft zu verkommen Er entwickelt sich zum Teil des Problems, nicht mehr der L sung Das ist eine ideologische Meisterleistung des Neoliberalismus.Michael Sommer arbeitet zur Marxschen Theorie des Kapitalismus 2008 hat er gemeinsam mit Dieter Wolf eine Kritik am griechisch franz sischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Cornelius Castoriadis ver ffentlicht.Susann Witt Stahl ist freie Journalistin und Autorin Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Ideologiekritik neoliberaler Politik, der modernen Kriege, der Kulturindustrie, gesellschaftlicher Naturverh ltnisse sowie reaktion rer Tendenzen in der Linken Dar ber hinaus berichtet sie f r Tageszeitungen und Magazine u.a ber internationale Krisen, beispielsweise aus dem Nahen Osten und der Ukraine....

Title : »Antifa heißt Luftangriff!«: Regression einer revolutionären Bewegung (laika theorie)
Author :
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ISBN : 3944233131
ISBN13 : 978-3944233130
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : LAIKA 20 Juni 2014
Number of Pages : 216 Seiten
File Size : 961 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

»Antifa heißt Luftangriff!«: Regression einer revolutionären Bewegung (laika theorie) Reviews

  • Trac3R
    2018-12-16 19:12

    Politische Literatur kommt ja meist etwas sehr dröge und trocken daher. Tatsächlich findet sich auch in dieser Aufsatzsammlung hier ein Kapitel von Michael Sommer, dessen Lesen sich wie Arbeit anfühlt. Dabei ist auch dieses inhaltlich nicht schlecht, aber im Gegensatz zum restlichen Buch lassen die Struktur und Sprache stark zu Wünschen übrig.Wie bereits erwähnt, ist der Rest genial zusammengetragen und deckt insgesamt die Widersprüche einer Szene auf, die sich selbst als Linke versteht, diese aber seit bereits Jahrzehnten spaltet: Die Antideutschen. Auch wer kein Interesse an marxistischer Theorie und der Auseinandersetzung zwischen "Anti-Imps" und "Anti-D" hatte, ist hier gut aufgehoben. Insgesamt ist das alles sehr verständlich und es mangelt auch nicht an Kontext und historischen Abstechern. Was ist rechts? Was ist links? Wie ist das mediale Bashing auf die "neue Friedensbewegung" einzuordnen? Diese Fragen werden hier so beantwortet, dass man sich selber eine Meinung dazu bilden kann. Und dabei ist es durchaus humorig. Zitat:"So erweißt sich einiges, was als »Antifaschismus« daherkommt, als nichts anderes als sie Fortsetzung der Totalitarismustheorie mit anderen Mitteln: Seine Anhänger haben nichts Dringlicheres zu tun, als mit von neoliberaler Ideologie durchwirkten Imperativen [...] auf den Lippen darüber zu wachen, dass von deutschem Boden bloß nie wieder eine Friedensbewegung oder ein Klassenkampf ausgehen."Gut, vielleicht muss man von Clausewitz und die ein oder andere berühmte Rede eines Willi Brandt kennen, um den Witz zu begreifen.

  • Richard
    2018-11-21 23:31

    Wenn sogenannte "Antideutsche" sich als emanzipatorisch darstellen und antifaschistische Grundpositionen wie Antiimperialismus angreifen, dann sind genau deswegen solche Bücher notwendig, die sich dem entgegenstellen.Dass jüdischfeindlicher Rassenantisemitismus Vorbedingung des agressiven Imperialismus vom Faschismus deutscher Prägung ist dem ersten Kommentatoren wohl bewusst entgangen. Das liegt wohl daran, dass sich solche "Kritiker" schon im neokonservativen, meist neurechten Milieu aufhalten.

  • Amazon Kunde
    2018-12-09 19:20

    Von Steinzeitlinken verfasst, die nicht verstanden haben, was das Phänomen Antisemitismus ausmacht. Ein peinlicher Versuch, die eigenen überholten Positionen (Israelhass und Antiimperialismus) vor der treffsicheren Kritik einer emanzipatorischen Linken (den sogenannten "Antideutschen") zu schützen, der gehörig versagt. Eine Linke, die einen solchen Schund hervorbringt, kann man getrost den Rücken kehren, auch wenn man dann als "Neokonservativer" beschimpft wird.