Read Räuber in heimischen Wäldern: Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär by Klaus Borrmann Online

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Verborgenes Tierleben Welt der kleinen Wunder Ob F chse, Dachse, Waschb ren oder Marderhunde sie alle sind geschickte R uber und zugleich kluge Familientiere, die aus unserer Natur nicht wegzudenken sind Dennoch ist nur wenig ber sie bekannt Autor und Forstmann Klaus Borrmann hat sich in diesem atmosph rischen Text Bildband dem Raubwild angenommen und erl utert spannend wie aufschlussreich den Mythos der Tiere, ihr Vorkommen und ihre Lebensr ume, die Jungenaufzucht mit autorit rer Erziehung bei den Dachsen oder Vaterpflichten bei den Marderhunden Die detailreichen Tierfotografien sind ein aufschlussreiches Zeugnis des verborgenen Lebens der R uber und entf hren in eine Welt der kleinen Wunder....

Title : Räuber in heimischen Wäldern: Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär
Author :
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ISBN : 3942477610
ISBN13 : 978-3942477611
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Steffen Verlag Auflage 1 4 November 2013
Number of Pages : 589 Pages
File Size : 567 KB
Status : Available For Download
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Räuber in heimischen Wäldern: Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-03-21 17:23

    Für den Stadtmenschen ausführlich erklärt lebensgewohnheiten der Wildtiere in Heimischen Wäldern erläuterung über sogenannte zugewanderte Arten wie den Waschbären und verbreitung des sogenannten Marderhundes detailliertes reich bebildertes anschaaungsmaterial für den Preis zu empfehlen.

  • Daniel P.
    2019-03-05 16:21

    Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Wildtieren (besonders intensiv mit Füchsen) und hatte das Buch aufgrund der guten Bewertung bestellt, um es als Einstiegslektüre zu verschenken. Zur Kontrolle der vermittelten Inhalte habe ich es zunächst selbst gelesen. Das war ein Glück, denn ich war sehr enttäuscht, ja regelrecht entsetzt und konnte so noch rechtzeitig feststellen, dass es ein schlechtes Geschenk gewesen wäre!Es handelt sich um einen kleinen Text-Bildband, der leider nur einen sehr geringen Informationsgehalt über die vier Tierarten (Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär) enthält. Schon anhand des Titels hätte man sich denken können, dass es sich hierbei nicht um ein sachliches, seriöses Werk handelt, denn der Fachmann spricht bei diesen Tierarten neutral von „Beutegreifern“ und nicht vorverurteilend von „Räubern“. Das Buch wurde von einem Jäger verfasst und unter Anderem vom Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Dementsprechend einseitig ist leider auch der Inhalt gestaltet. Wer einen Eindruck des sehr stark von jagdlichen Interessen geprägten Inhalts gewinnen möchte, der sollte in der Buchvorschau das Vorwort/Geleitwort zum Buch lesen...Die vier Tierarten werden sehr einseitig aus Sicht der Jägerschaft dargestellt. Dabei macht der Autor leider ausgiebig und völlig unnötig von der Jägersprache Gebrauch, welche dann wiederum im Text erläutert werden muss. Aus gutem Grund empfiehlt der Autor wohl in der Liste zur weiterführenden Literatur im Anhang daher auch ein Buch über die „Waidmannssprache“... Da die Kapitel über jede Tierart ohnehin nur je 12 Seiten umfassen – wovon wiederum nur knapp die Hälfte aus Text und der Rest aus Fotos besteht – bleibt dann kaum noch Platz für wirkliche Informationen über Aussehen, Lebensraum, Verbreitung, Ernährung, Verhalten, soziale Strukturen, Revierverhalten, Populationsdynamik, natürliche Regulationsmechanismen, Wechselwirkungen mit anderen Arten im Ökosystem oder andere Themen, die in Bezug auf die vier Tierarten sicherlich von größerem Interesse für den Leser gewesen wären. Stattdessen berichtet er z. B. davon, dass „Dachskeule mit Blumenkohl und Birnen“ früher eine ganz besondere Delikatesse gewesen sei... Viele der abgedruckten Informationen sind auch schlichtweg völlig falsch (wie z. B. die Angabe der täglich aufgenommenen Nahrungsmenge beim Rotfuchs oder die Aussage, Füchse würden ungenießbare Futterreste nur deshalb mit Urin markieren, um diese als ungenießbar zu kennzeichnen).Bei seinen Ausführungen lässt der Autor kaum eine Gelegenheit aus, um Meinungsmache gegen die Beutegreifer zu betreiben. So muss z. B. der Futterneid und das Raufen der Jungfüchse um das Futter am Bau ausgerechnet am Beispiel eines beim Bauern gestohlenen Huhns beschrieben werden. Auch die Gefahr durch Wildkrankheiten wird überzogen dargestellt. Ähnliche Beispiele dieser Art gibt es noch einige mehr und daraus werden dann jeweils Rechtfertigungen für eine intensive Bejagung der betreffenden Beutegreifer konstruiert, die als veraltet gelten und wissenschaftlich betrachtet völlig haltlos sind, jedoch leider für den Laien einleuchtend klingen mögen.Insgesamt musste ich feststellen, dass im knappen Text die meisten Daten und Zusammenhänge sehr einseitig (aus Sicht eines Jägers), stark vereinfacht und verzerrt dargestellt werden. Dadurch wird der Leser, der in den meisten Fällen wohl nicht über besondere Vorkenntnisse über Biologie und Ökologie verfügt, im Verlauf des Buches förmlich gegen diese Tierarten aufgehetzt. Im letzten Kapitel versucht der Autor schließlich, den Leser davon zu überzeugen, dass das möglichst zahlreiche Töten dieser Tierarten im Sinne des Artenschutzes von bedrohten Arten unerlässlich und daher die Jagd wichtig sei. Unabhängige Biologen und Ökologen sehen das allerdings ganz anders...Der Gipfel ist, dass der Autor den Beutegreifern in der Kulturlandschaft im Interesse des Gleichgewichts der Natur ihre wichtige Funktion völlig abspricht und eine noch intensivere Bejagung durch die Waidmänner fordert. Dazu wünscht er sich Erlegerprämien (der Steuerzahler würde sich sicher freuen), Fallenbereitstellung und von der Gesellschaft eine moralische Würdigung sowie die Bereitschaft, wieder mehr Pelz zu konsumieren, denn damit würde für die Waidmänner ein größerer finanzieller Anreiz geschaffen, Pelzträger wie z. B. Füchse vermehrt zu töten.Als ich das Buch durchgelesen hatte, war ich zunächst wirklich sprachlos darüber, was der Autor darin an haarsträubenden Inhalten verbreitet und was er fordert. Abgesehen davon wird keine der Angaben oder Thesen im Buch mit einem Quellennachweis belegt. Stattdessen findet man im Anhang eine Liste mit „weiterführender Literatur“, die allerdings größtenteils Bücher des Autors selbst und andere typische Jagdliteratur enthält.Mein persönliches Fazit: Hände weg, nicht kaufen! Die Fotos sind z. T. ganz nett, aber der Text ist eine absolute Katastrophe: Einseitige Darstellung, Angabe von falschen Daten, Beeinflussung des Lesers, Meinungsmache pur gegen Natur und Tiere und eine Selbstbeweihräucherung der Waidmänner mit viel Jägersprache und Jägerlatein.