Read Kriss by Norma Banzi Online

Title : Kriss
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ISBN : 3934442196
ISBN13 : 978-3934442191
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Dead Soft Verlag 1 August 2004
Number of Pages : 202 Seiten
File Size : 585 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Kriss Reviews

  • Martina31
    2019-03-23 16:14

    Die Geschichte spricht mich einfach nicht an, der Protagonsist ist auch wirklich viel zu jung. Norma Banzi hat wirklich Besseres geschrieben.

  • Gaia Seraphina
    2019-03-19 17:19

    "Kriss" war für mich der merkwürdigste erotische Roman, den ich je gelesen habe ... am ehesten würde ich ihn als multisexuellen erotischen Sci-Fi Roman bezeichnen!Sci-Fi Roman deswegen, weil er auf einem fremden Planeten spielt. Die humanoiden Bewohner von Delair haben die körperliche Besonderheit, viele Sexualdrüsen zu besitzen, aus denen sie berauschende Pheromone verströmen. Deshalb sind sie multisexuell ( eigene Wort-Kreation! ^^ gemeint ist "Polyamory" und zwar nicht nur mit der eigenen Spezies ), d.h. sobald sie in die Pubertät kommen, haben sie so viele Sexualpartner zeitgleich wie nur möglich. Dieses Verhalten ist bei allen Delairanern gleich und wird deshalb von der Gesellschaft gefördert. Es gibt hier daher Ehe-Gruppen(!) und Geschwisterliebe, wobei weder das Geschlecht, noch die Anzahl der Beteiligten eine Rolle spielt. Ebenso nicht das Alter! So treibt es z.B. der grossväterliche Patriarch tüchtig mit seinen Geliebten, seiner Ehefrau und deren Liebhabern ... zeitlich parallel!Ach ja. Sex zwischen den einzelnen Spezies ( z.B. Delairaner X Mensch ) gibt es natürlich auch.Doch die Aliens sind nicht bloss einfach nur sexsüchtig ( wobei diese Sexsucht entschuldbar ist, da sie biologisch gesteuert wird und zur Sitte gehört ), nein sie sind auch liebeshungrig. Tatsächlich spielt die zärtliche Liebe bei den Beziehungen eine wichtige Rolle. Allerdings ist diese nicht nur auf ein Paar beschränkt, wie man sich denken kann. Und sexuelle Gewalt ist verpönt, da die Aliens friedliebend sind. Die Delairaner kommen mir daher vor wie intergalaktische Hippies: Kommunen, freie Liebe, make love not war, flower power, etc. Im gewissen Sinn ist das alles hier vorhanden.Einen Seitenstich auf die Menschheit gibt es auch, indem sich einige der Aliens darüber empören, daß die Menschen so beschränkt sind, daß sie nur einen Partner lieben und für sich allein haben wollen. Und falls sie doch einen anderen haben, dann verstecken diese Egoisten den vor dem ersten Partner ... damit die zwei nicht zusammenkommen und an der Liebe teilhaben können. *schmunzel* Irgendwie kurios unsere moralischen Werte und Verfehlungen als Perversion zu sehen!Leider stehe ich nicht so auf sexuelle Freizügigkeit ( auch nicht wenn Liebe z.T. eine Rolle spielt ), sondern ziehe die romantische Zweisamkeit vor. Daher ist mir das Verhalten der Charaktere sehr befremdlich ( der Vogel wird von zwei kleinen Jungen abgeschossen, die sich ineinander verlieben und beschliessen, zusammen mit der kleinen Schwester des Einen eine Ehe-Gruppe in naher Zukunft zu gründen ). Wie gesagt, die Delairaner sind mir irgendwie ZU speziell! Ihre ganze Lebensweise kann ich partout nicht nachvollziehen ... was letztendlich doch ein Pluspunkt ist! Denn dadurch ist die Rassencharakterisierung gelungen. Man bekommt hier eben keine Aliens, die wie moderne Menschen denken und sich auch so verhalten.Trotzdem ... diese Alien-Kultur ist mir doch ein wenig zu abwegig! Und das sage ich als Fan der Wraeththu-Chroniken ( Anmerkung: Wraeththu sind menschliche Mutanten und Hermaphroditen, die u.a. sexuelle Energie für ihre Magie benutzen können ).Die anderen nicht-sexuellen Aspekte dieser Kultur sind durchaus interessant, wenngleich die seltsame Erotik hier eindeutig im Vordergrund steht.Zudem finde ich die Cover-Illustration, sowie die paar Zeichnungen im Buch drinnen, ziemlich unschön. Sicher, die Delairaner sind allesamt glatzköpfig ( und auch sonst unbehaart, weshalb man Menschen gleich erkennen kann ), doch warum werden sie so konturlos mit gleichen Gesichtszügen gezeichnet, sodaß sie wie Klone wirken? Nicht zu erwähnen die erigierten Riesen-Phallus auf jeder Zeichnung!Fazit:Originell ist der Roman auf jeden Fall. Wer mal einen etwas anderen ( homo- ) erotischen Roman als die üblichen 08/15-Stories lesen möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten.

  • None
    2019-03-22 16:10

    Was Norma Banzi mit ihrem Debut-Roman geschrieben hat, habe ich in dieser Form noch nicht vorher gelesen. Die Geschichte von Kriss, dem Delairianer, der von dem Adeligen Bren umworben wird, ist etwas ganz Besonderes.Banzi entwickelt ein interessantes und vor allem erotisches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem auch die Beschreibungen der jeweiligen Spezies nicht zu kurz kommen. Auch für Nicht-Sci-Fi-Fans geeignet - und zum Glück gibt's noch mehr zu lesen von Delairianern und Terraformern ...

  • kuroi-neko
    2019-03-25 17:15

    In dem Roman geht es um eine gänzlich haarlose (bis auf Augenbrauen) Außerirdischenrasse (die Delairianer), die ansonsten wie Menschen aussehen, sich aber leider wie Menschen ohne Gehirn verhalten.Die Autorin hat hier versucht möglichst alle (mehr oder minder bestehenden) Tabus zu brechen, die ihr grade so eingefallen sind: Sex zwischen Geschwistern, spontane Gruppensexorgien und ja, sogar Sex mit Minderjährigen (der Hauptcharakter, "Kriss", ist gerade mal 14 Jahre alt), Sex mit Personen gleichen und anderen Geschlechts, Sex mit einem seltsamen Krokodilwesen, das ein Zwitter ist, die gänzliche Abwesenheit von Monogamie und Treue... Ständig hat jeder mit jedem Sex, was, zusammen mit den genannten Praktiken, als üblich für die Rasse der Delairianer beschrieben wird (Diese arme Rasse kann anscheinend auch gar nicht anders, weil sie ihre Physis dazu zwingt mit "Phasenflecken" und "verströmten Pheromonen" (siehe dazu unten)). Irgendwie hat man ständig den Eindruck, dass einem die Autorin mit dem Vorschlaghammer zu demonstrieren versucht, dass sie hier ein besonders revolutionäres Werk zustandegebracht hat.Es ist auf diesem Planeten normal, dass man seine Schwestern und Brüder heiratet und in großen "Geschwisterverbänden" zusammenlebt. Es wird verpönt Kinder mit Leuten zu haben, mit denen man nicht verwandt ist.Nun wundert sich die Delairianer, warum bei vielen Familien nur noch behinderte Kinder zustandekommen. Der Adlige Bren, der als besonders revolutionär in dieser Hinsicht beschrieben wird, will in seinen Geschwisterverbund nun einen Fremden, Kriss, mitaufnehmen, um wieder die Chance auf gesunden Nachwuchs zu haben.Kriss ziert sich zuerst, weil er seine Geschwister auch nicht verlassen will, gibt nach vielem Hin und Her aber schließlich doch nach.Neben der offensichtlichen Dummheit der Delairianer und der erwähnten sinnlosen Tabubrecherei, kommt leider auch an keiner Stelle des Buches mal Spannung auf. Es zieht sich alles nur dahin und man hofft, dass es einfach bald alles ein Ende hat, weil man die Charaktere und nicht-vorhandene Handlung nicht mehr erträgt. Die Charaktere sind flach, entsprechen Klichees (Adliger und Bauernsohn) und haben schlichtweg einfach keinen "Charakter". Dadurch werden sie einem auch nie wirklich sympathisch, sondern gehen einem nur noch irgendwann auf die Nerven.Zudem sind die Sex-Szenen auch in keiner Weise irgendwie erotisch oder gut geschrieben, aber das kann mein persönlicher Geschmack sein.Vieles, was beschrieben wird, kommt gänzlich lächerlich herüber. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Delairianer [Zitat] "Phasenflecken" im Gesicht bekommen, wenn sie in die Pubertät kommen (und Sex wollen und brauchen?) und dass sie ständig [Zitat] "Pheromone verströmen", die entweder "beruhigend", "erotisch/lockend", "zufrieden" oder "aggressiv" etc. sind.Im Buch sind noch einige schwarz-weiß-Illustrationen zu einigen der Sexszenen, die genau wie die Cover-Illustration von H. Stallion stammen. Diese fand ich auch nicht sonderlich geschmackvoll oder schön anzusehen.Wer Homoerotik (Slash) mit Spannung sucht, ist hier leider fehl am Platze. Und auch wer Pornographie mag, wird hier sicher ziemlich enttäuscht. Allerdings hat sich das Buch für mich ausgezahlt, weil es ungemein unterhaltsam ist, wenn man es in der Gruppe laut vorliest.

  • None
    2019-03-16 17:22

    Auf dem Planeten Delair haben die pheromontalentierten Bewohner einen tief verwurzelten Hang zu erotischen Geschwisterliebe. Verwandtenheiraten führen zu einer stetigen Verkümmerung des Genpools, so auch in der Familie des Adeligen Brens. Damit seine beiden Frauen gesunde Kinder empfangen können, bewirbt sich Bren trotz aller gesellschaftlichen Unterschiede um den Bauernsohn Kriss. Doch der denkt gar nicht daran, sich in eine arrangierte Ehe zu fügen und weist den Bewerber zurück. Aber so schnell gibt Bren nicht auf. Er verwickelt Kriss in ein erotisches Katz und Maus Spiel.Der Roman Kriss beschreibt eine faszinierende Welt, ein Paradies, dessen pheromontalentierte Bewohner die Liebe in allen Facetten zu einer wahren Kunstform entwickelt haben. Aber auch Paradiese haben ihre Schattenseiten. Die Delairianer müssen um die Gesundheit der nächsten Generation kämpfen. Dieses Bemühen wird auf ebenso erotische wie anrührende Weise beschrieben.