Read Masuren. Ostpreußens vergessener Süden by Andreas Kossert Online

Title : Masuren. Ostpreußens vergessener Süden
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ISBN : 3886806960
ISBN13 : 978-3886806966
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Siedler Verlag 3 September 2001
Number of Pages : 387 Pages
File Size : 789 KB
Status : Available For Download
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Masuren. Ostpreußens vergessener Süden Reviews

  • Mr. Marko
    2019-03-05 12:11

    Dem Autor Andreas Kossert gelingt die Darstellung der Geschichte Masurens sehr detailliert und daher sehr informativ.Das Werk liefert einen hervorragenden Beitrag zum Verständnis der geschichtlichen Entwicklung der Region im ehemaligen Ostpreußen.Ich war sehr angetan von der immer wieder detailliert erläuterten Darstellung der Abläufe und Zusammenhänge in Mauren als das Grenzland zwischen Deutschen und Polen. Herrn Kossert sei gedankt für diese durch und durch gelungene Arbeit. Für jeden der sich für Masuren, seine Menschen und seine Geschichte bis heute interessiert ist dieses Werk absolut zu empfehlen.

  • SR
    2019-03-11 17:26

    Umfangreiche, sehr informative Darstellung der Geschichte Masurens. Sehr faktenreich, aber auch interessant geschrieben, da immer wieder auch auf Biographien bedeutender Persönlichkeiten eingegangen wird, die eine historische Epoche prägten oder deren Lebenslauf die jeweiligen Zeitumstände illustriert. Darüber hinaus werden immer wieder kurz die verschiedenen Deutungen einer historischen Epoche aus deutscher bzw. polnischer Sicht referiert und kritisch hinterfragt.

  • Helmut Springer
    2019-03-07 14:19

    Ein tolles Buch voller Fakten, die man als nicht in Masuren geborener kennen sollte!Sehr gut recherchiert und aufbereitet.Eine Geschichtsdarstellung ohne Vorurteile und Befangenheiten!Helmut Springer

  • G. Hardlich
    2019-03-08 20:05

    Das vom Autor erstellte Werk stellt eine umfassende geschichtliche Aufarbeitung der Entwicklungen Mazurens dar. Die heutige Teilprovinz (Ermland/Mazuren) Polens kann man in ungeahnter Tiefe erlesend kennenlernen.

  • Dagmar Moser
    2019-03-14 14:28

    Es stimmt. Ostpreußens vergessener Süden. Wenn man heute noch durch Masuren mit dem Rad wandert, kann man es spüren. Die unberührte Natur, die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut. Das Buch gibt das wieder allerdings auch die Schattenseiten. Aber wie sollen wir lernen wenn es diese nicht gebe. Ein gutes Buch für ein schönes Land. Danke

  • Magda Charubin
    2019-03-12 18:17

    Alles super gelaufen, kam auch ziemlich schnell an. Buch sieht echt gut aus, dafür dass es gebraucht ist merkt man nicht viel.

  • passepartout
    2019-03-17 17:21

    der von A.Kossert vorgelegte Versuch die Geheimnisse der Entstehung und das politische und wirtschaftliche Denken und Verhalten "des Masuren" zu enträtseln ist, erwartungsgemäß,mißlungen. Weder eine sprachliche noch ethnische homogene Gruppe haben sich die Masuren schon frühzeitig und ohne Zwang dafür entschieden Deutsche zu sein und das konsequent,letztlich zu ihrem Unglück. Der Autor würdigt viel zu wenig diese Besonderheit. Er kann sie auch nicht erklären. Er würdigt auch unzureichend die Leistunge der, nach Deutschlandausgewanderten Masuren und die ausserordentliche Integrationsleistung. Ebensowenig die geschichtlich einmalige Integration der Vertriebenen. Nicht wenige Masuren-(Migranten-) kinder sind bereits in der ersten Generation in weit höhere Bildungs-ebenen aufgestiegen.Kossert ist anzukreiden, dass er in den Masuren im wesentlichen eine "Museumsgesellschaft" sieht die man gerne als solche erhalten hätte. Wie dashätte vor sich gehen sollen verrät er nicht denn die neuere Geschichte kommt bei ihm zu kurz. Es fehlen nicht nur wesentliche wirtschaftlichen Daten, es fehlt selbst an einem Sachregisterund im Ortsregister kommt der wichtige Ort Oletzko nicht vor obwohl er im Text häufig erwähnt wird.Das Buch ist flüssig und unterhaltsam geschrieben, eine angenehm zu lesende Land- und Volkbeschreibung aber kein historisches Nachschlagewerk andererseits für denTouristen zu umfangreich.

  • Ulf Borkowski
    2019-02-24 14:05

    Mit seinem Werk "Masuren - Ostpreußens vergessener Süden" hat Andreas Kossert ein Lücke in der wissenschaftlichen Betrachtung dieses Landes geschlossen. Während bisherige Darstellungen von polnischer, wie auch von deutscher Seite, Masuren jeweils als urpolnisch bzw. urdeutsch reklamierten, bemüht sich Kossert eine neutrale Haltung einzunehmen und die Masuren in ihrer ethnischen Eigenart als preußische Deutsche mit polnischer-masurischer Mundart, slawisch klingenden Nachnamen und deutschen Vornamen darzustellen.Dadurch, dass Kossert sich sowohl polnischer als auch deutscher Quellen bedienen konnte, erfährt der kundige Leser zum ersten Mal mehr über die Hintergründe der polnischen Masurenpolitik.Die Kritik an der deutschen Germaniesierungpolitik seit 1872 überwiegt meines Erachtens allerdings ein wenig, da hier der Blick auf das große Ganze vernachlässigt wird. Deutschland begann erst mit der Reichsgründung ein Nationalstaat zu werden, während andere europäische Staaten, auch Polen, schon Nationalstaaten waren bzw. - im Falle Polens - ein nationale Identität hatten. In Deutschland musste sich der Nationalstaat gegen einen starken Regionalismus durchsetzen, wobei insbesondere die ethnisch gemischten Grenzregionen ins Augenmerk des neuen zentralistischen Nationalstaates fielen.Auch die Kritik, die masurische Sprache und Kultur sei untergegangen, weil die alten auschliesslich deutschsprachigen Eliten diese vernachlässigt hätten, verkennt die Situation der Masuren nach dem Krieg. Wer sollte denn nun noch masurisch sprechen, wo man über ganz Deutschland verteilt lebte, keiner wollte doch als "Pollack" beschimpft werden und vor allem sprach doch die zuletzt in der masurischen Heimat geborene Generation ohnehin kein masurisch mehr. Darüber hinaus stellt Kossert selbst fest, dass praktisch die Gesamtheit der Masuren niemals polnisch sein wollte, dass wurde 1920 im Abstimmungsverhalten, ab 1933 leider auch im Wahlverhalten und ab 1944 an der überwiegenden Flucht der Masuren in Reichsgebiet deutlich.Die masurische Ethnie ist in der deutschen Kulturgemeinschaft aufgegangen und hat sicher auch ihre Spuren hinterlassen - und wenn es auch nur noch die Erinnerung an dieses unbeschreiblich schöne Land und seine Menschen ist.Ich jedenfalls bekenne gerne, selber Masure zu sein und erkenne auch als Nachgeborener noch einige masurische Eigenarten in mir. :-)Auch wenn Kosserts Werk an einigen Stellen durchaus kritikwürdig ist, so ist es doch ein absolutes Muß für jeden, der sich näher mit der Geschichte Ostpreussen und Maurens befasst.