Read Helter Skelter - Der Mordrausch des Charles Manson: Eine Chronik des Grauens by Vincent Bugliosi Online

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Im Sommer 1969 ersch ttert eine Reihe bestialischer Morde Los Angeles und die USA Sharon Tate, die schwangere Ehefrau von Roman Polanski, ist eines der sieben Opfer Vincent Bugliosi war Leitender Staatsanwalt in diesem spektakul ren Fall In seinem meisterhaft geschriebenen Buch berichtet er, wie es ihm in minuti ser Detektivarbeit gelang, Charles Manson und seine ihm blind ergebene Hippie Kommune f r das Massaker hinter Gitter zu bringen Die akribischen Ermittlungen, der komplexe Prozess, die kranke Weltanschauung, die Manson seinen Anh ngern einfl te all dies macht diesen atemberaubend spannenden Weltbestseller aus....

Title : Helter Skelter - Der Mordrausch des Charles Manson: Eine Chronik des Grauens
Author :
Rating :
ISBN : 386883057X
ISBN13 : 978-3868830576
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Riva 19 April 2010
Number of Pages : 369 Pages
File Size : 686 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Helter Skelter - Der Mordrausch des Charles Manson: Eine Chronik des Grauens Reviews

  • V
    2019-05-08 09:52

    Spannendes, interessantes Buch des damaligen, leitenden Staatsanwalts im Fall "Charles Manson". Detailreich angefüllt mit Einzelheiten der staatsanwaltlichen Ermittlungs- und Beweisarbeit, sowie des Prozessverlaufs.TOP!

  • Tanja
    2019-05-04 05:41

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich mich schon des Öfteren mit dem Thema Manson oberflächlich befasst habe und ich kann es einfach nur weiter empfehlen! Es liest sich fast wie ein Kriminalroman, sehr spannend und ausführlich geschrieben. Ich habe dieses Buch praktisch innerhalb einer Woche verschlungen, trotz der vorerst etwas abschreckenden 700 Seiten. Manchmal vielleicht etwas langatmig, da er öfters über dieselben Beweisstücke/Aussagen schreibt, aber man kann es verstehen. Er will dem Leser einfach 100%ig klar machen, dass Manson und seine Family die Mörder waren.Wie gesagt, es liest sich wie ein Roman, wenn ich aber kurz inne gehalten habe und darüber nachgedacht habe, dass das keine Fiktion ist und was diese Leute im Stande waren zu tun, überkam mich immer wieder fast schon so etwas wie Hass. Kaum vorstellbar, dass es Menschen gibt die nach so einer Tat keinen Funken Reue oder Mitleid zeigen! ich für meinen Teil, bin ehrlich gesagt froh, dass die alle noch im Gefängnis sitzen und wahrscheinlich bis zu ihrem Tod dort bleiben.

  • Josel
    2019-05-21 12:54

    das buch lässt erkennen, dass der autor in die ermittlungen involviert gewesen ist, das detailreichtum ist außergewöhnlich und ermöglicht einen tiefen blick in die damaligen geschehnisse. was mich gestört hat, ist die langatmigkeit, mit der erzählt wird. viele dinge, die über viele seiten hinweg erzählt werden, erscheinen eher marginal und ermüden. das buch wäre mit 350 seiten wesentlich lesbarer geworden. aber vielleicht ist das auch nur eine geschmackssache ... insgesamt: kaufempfehlung!

  • Kindle-Kunde
    2019-05-15 10:01

    Super spannend geschrieben man erfährt vieles was man noch nicht in den Medien gehört hat. Von der ersten bis zur letzten Seite super .

  • Sven Wagener
    2019-04-20 11:46

    das Buch hat wirklich sehr viel Freude bereitet und einen wirklich super Einblick in die ganze Geschichte um Charles Manson und seine Familie gegeben.Sehr detailreich ohne dabei langweilig zu werden und wirklich pregnant geschrieben und abzuschweiffen.Man muss sich nicht unbedingt für Charles Manson oder so morbide Personen interessieren um dieses Buch von Anfang bis Ende interessiert zu lesen....die Einblicke die wir vom Autor über Manson und sein Gefolge bekommen sind wirklich atemberaubend erschauernd und lassen einem danken nicht in der Zeit und in der Gegend der Manson Familie gelebt zu haben.Fazit:kaufen,nicht von den ca.750 Seiten abschrecken lassen...von mir 4 1/2 sterne

  • Helga Kurz
    2019-04-25 06:46

    Dass Charles Manson über übersinnliche, ja dämonische Kräfte verfügen soll, ist eine Theorie, die damals, als die Morde geschahen, häufiger, manchmal jedoch auch heute noch aus unterschiedlichen Gründen geschürt wird. Wie der Staatsanwalt Vincent Bugliosi im Vorwort für diese seit 2010 vorliegende deutsche Ausgabe seines bereits im Jahr 1974 erschienenen Originals schreibt, gibt es in den Vereinigten Staaten keinen Fall, der sich neben den Kennedy-Attentaten so lange und mit so großer Aufmerksamkeit in den Medien hält. Im Ausland ist er ebenfalls nicht vergessen; immer wieder treten nach Bugliosis Worten europäische, darunter auch deutsche Medien mit der Bitte um Interviews an ihn heran. Der Umstand, dass sich dieses im sachlichen Ton gehaltene Buch, in dem sich der Jurist mit diesem außergewöhnlichen Fall und seinen Hintergründen akribisch auseinandersetzt, gut verkauft, unterstützt diese Aussage. De Autor bietet auch Erklärungen an, warum das so ist, räumt jedoch vor allem mit den sich um Manson und seiner Mörderbande rankenden bizarren Fantasien gehörig auf. Außerdem lässt er uns einen wahrlich nervenzehrenden Prozess aus der Perspektive der Anklage mit immer wieder wortwörtlichen Auszügen aus Verhör- und Gerichtsprotokollen buchstäblich miterleben. Trocken ist das Buch ganz und gar nicht. Amerikanische Geschworenengerichte haben bei aller gebotenen Ernsthaftigkeit, der Möglichkeit, sich in unzähligen rechtlichen Fallstricken zu verheddern und in juristische Sackgassen an Mauern zu stoßen auch etwas an sich, was man vielleicht mit "Showcharakter" umschreiben kann. Ihre Protagonisten, seien sie auch noch so seriös, müssen ein gewisses Talent für diese speziellen Shows mitbringen, wenn sie Erfolg haben wollen. Bugliosi verfügt zweifellos darüber, was den Sog und die Spannung dieses Buches erklärt, das die meisten Kriminalromane mühelos in den Schatten stellt. Es schlägt dann auch, so paradox es klingt, mit einem Paukenschlag die Augen auf:"Es war so ruhig, sollte später eine der Mörderinnen sagen, dass man meinen konnte, in den Häusern weit unten im Canyon das Eis in den Cocktailshakern klirren zu hören."Mister Bugliosi war der Chefankläger im gut 9 Monate dauernden Mammutprozess gegen Charles Manson, Susan Atkins, Patricia Krenwinkel und Leslie Van Houten, der für alle Angeklagten mit der Verhängung der Todesstrafe endete. In getrennten Prozessen wurden weitere "Family"-Mitglieder wegen Mordes verurteilt, darunter Charles Watson, der wie die "Mädchen" an den Tate/LaBianca-Morden beteiligt war. Auf rund 700 Seiten fächert dieser unbeirrbare, integre und standfeste Jurist mit scharfem, analytischem Verstand eine brutale, bizarre und leider wahre Geschichte mit all seinen scheußlichen Hinter- und Abgründen fernab von reißerischen, unsachlichen Zeitungsartikeln auf, die uns immer wieder frösteln lässt. Dass er dabei auch ein wenig eitel erscheint, sei ihm nachgesehen. Er hat, ungeachtet mehrerer Morddrohungen und stets in Sorge um seine Familie und um seine bemerkenswerte Kronzeugin, sehr gute und unglaublich viel Arbeit geleistet. Auch Arbeit, die eigentlich die Sache anderer gewesen wäre. Die Polizei von L. A. kommt in dieser Geschichte oft schlecht weg.In diesem Buch, das auch viel von uns Lesern abverlangt, tauchen wir ein in jene unselige Geschichte, die aus der Distanz von über 4 Jahrzehnten als eine der Schlussakkorde des Flower-Power-Love&Peace-Lebensgefühls betrachtet werden kann. In dieser Zeit waren auch andere Stimmen jener Zeit dabei zu verstummen: Jimi Hendrix, Jim Morrison und Janis Joplin starben, Woodstock war der Schwanengesang einer ganzen Generation und die Beatles sollten die Beatles für immer verlassen. Letzteres ist besonders hervorzuheben, denn im Mittelpunkt des Tate/LaBianca-Prozesses stand ein kleiner, schmächtiger Mann mit Bart und langen Haaren, der so gerne Rockstar geworden wäre und der sich im Scheitern immer mehr in seine abstruse und gefährliche Lebensphilosophie hineingesteigert hatte, die überwiegend aus Bibelzitaten, Scientologyphrasen und vor allem aus den Texten der Songs des Weißen Albums der Beatles zusammengeschustert war, durchsetzt mit einem blindwütigem Rassismus, der, wenn es nach Manson gegangen wäre, in einem Krieg schwarz gegen weiß gipfeln sollte. Parallelen zu einem anderen, der leider so sehr viel erfolgreicher war, sieht nicht nur der Staatsanwalt in seinen reflektierenden Momenten. Mochten die Frauen um Manson auch viel von Liebe, Frieden und Einssein schwafeln, so brachten es die Männer im Dunstkreis der "Family" auf einen treffenderen Punkt: Am Ende waren die Angst und der Tod Mansons eigentliche Fixpunkte.Watkins (Mansons "Stellvertreter"): "Charlie predigte immer Liebe. Charlie hatte keine Ahnung, was Liebe ist. Charlie war von Liebe so weit entfernt, dass es schon nicht mehr komisch war. Der Tod ist Charlies Ding, so viel steht fest."Bugliosi: "Möglicherweise hatte er Angst gezeigt, was im Falle von Manson so war, als würde man einen Stier mit einem roten Tuch reizen. Angst machte Charlie an."Das monströse Ego und Charisma dieses Mannes, der die meiste Zeit seines Lebens in Anstalten und Gefängnissen zubrachte, hätten durchaus zu einem Rockstar gepasst, das Talent jedoch fehlte ihm und damit auch die Förderung. So kam es, dass trotz der geografischen Nähe zu vielen Showgrößen, darunter auch Weltstars, deren Türen für Manson fest verschlossen blieben. Andere dagegen taten sich ihm auf. Als er durch diese hindurchging, war der Hass Mansons auf die etablierte Gesellschaft, die ihm von Anfang an den Zutritt und das, was ihm seinem Verständnis nach zustand, verweigerte, schon sehr weit gediehen. Manche von denen, die sich um ihn versammelten, hatten ohne sein Zutun ähnliche Gefühle oder aber aus anderen Gründen der bürgerlichen Gesellschaft bereits gründlich den Rücken gekehrt und fühlten sich vom Leben zurückgesetzt. Drogenmissbrauch und all' seine Begleiterscheinungen beschleunigten das Ganze nur noch. Dennoch waren nicht alle anfällig für seine gallenbittere Medizin, einige jedoch schon, und die spielten schaurige Hauptrollen im "Helter Skelter"-Wahn.Es geht aber auch um brutal ermordete Opfer, um das Leid von Angehörigen, um polizeiliche Ermittlungsarbeit und sich darum rankende zum Teil hanebüchenen Fehler, die gemacht wurden, um eingeschüchterte und mutige Zeugen, um ein ganzes Heer fähiger und weniger fähiger Anwälte, darunter einer, der fast alle am Prozess beteiligten Leute schier um den Verstand brachte, nicht zuletzt die ohnehin schon arg strapazierten Geschworenen, um Tatorte und Spurensicherung, um Hintergründe, um eine Vielzahl weiterer kriminellen Umtriebe, um nicht immer gleich erkennbares Haupt- und Nebensächliches, und last but not least, um eine außergewöhnliche Kronzeugin. Inmitten dieser Fülle von Puzzleteilen, die sich irgendwann trotz fehlender Stücke zu einem dunklen Ganzen verdichteten, standen sich zwei Lager mental kämpfend gegenüber: Das Gericht und die Angeklagten, Vincent Bugliosi und Charles Manson.Akribisch, detailliert und in umfassender Breite und Tiefe, beschreibt der Autor den Fall Charles Manson. Bugliosi, damals Anklagevertreter, nennt Namen, Daten und Orte, gibt Verhör- und Aussageprotokolle wieder, schildert die schwierigen Ermittlungen und lässt so dieses Ereignis wieder aufleben. Gleichzeitig entwirft er aber auch ein Bild Amerikas der späten 1960er und der frühen 1970er Jahre vor dem Hintergrund Nixons und des Vietnamkrieges. Wem das alles zu theoretisch klingt, sei beruhigt, denn selten war ein Sachbuch zum Thema Mord interessanter und spannender und dazu geeignet, nahezu jede Fiktion zu übertrumpfen.Helter Skelter ist nach meinem Kenntnisstand das umfassendste und seriöseste Werk zu Manson und seiner "Family". Es ist hervorragend strukturiert, verfügt über mehrere Namensregister und über einen Bildteil, der die Neugier des Lesers hinreichend befriedigen kann. Allerdings hat Bugliosi die Opfer und ihre Verletzungen unkenntlich gemacht, eine Fürsorge und Achtung, die den Toten im Internet nicht gewährt wird. Obwohl dieses Buch kaum Fragen offen lässt, empfehle ich dennoch, auch Ed Sanders Buch "The Family. Die Geschichte von Charles Manson" möglichst zeitnah zu lesen. Es ist in einem völlig anderen Ton gehalten, fiebriger, wilder, es hat mehr den Sound "der anderen Seite", jenseits der Gerichtssäle. Vieles stimmt darin mit Buglionis Erkenntnissen überein. Manches nicht. Spannend ist beispielsweise die abweichenden Story zu der Brille, die an einem der Tatorte gefunden wurden. Ed Sanders Version ist die, die dazu angetan ist, einmal mehr den Atem anzuhalten.Helga Kurz24. April 2012

  • Romy Wolf
    2019-05-07 11:01

    Hier erlebt man den Gerichtsprozess der Manson Family mit.Aus den original Gerichtsprotokollen und Erfahrungen berichtet der leitende Staatsanwalt Vincent Bugliosi.Hier findet man in einem Buch alles, was man über die Manson Family wissen muss / will / sollte.Mit fast 800 Seiten, ist das Buch wirklich umfangreich.Viele Bilder, viele Infos, teilweise erschreckend viele Details.Das Buch fesselt von der Ersten bis zur letzten Seite.Ich kann nur jedem, der sich Infos über die Manson Family holen will, dieses Buch weiterempfehlen.

  • Evi
    2019-04-28 11:59

    Sehr umfangreich und sachlich mit vielen Hintergrundinformationen. Bugliosi hatte als Hauptankläger alle Informationen aus erster Hand. Das findet man so in keinem anderen Buch oder einer TV Doku. Ein solches Buch muss nicht spannend sein, denn es beschäftigt sich damit, wie aus einem Kleinkriminellen und seinem Jugendlichen Anhang, unglaublich brutale und skrupellose Mörder geworden sind. Ich finde das Buch aber trotz aller Sachlichkeit spannend und konnte es nicht aus der Hand legen. Es lässt einen verstört zurück und ist nichts für zartbesaitete Menschen. Ich würde es Personen, die wissen möchten, was damals wirklich geschah, unbedingt empfehlen.