Read Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda by Roméo Dallaire Online

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Als Kommandeur der UN Blauhelme wurde General Rom o Dallaire 1993 nach Ruanda geschickt Er sollte einen wackeligen Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen der Hutu und Tutsi sichern Extremisten in der ruandischen Regierung hatten jedoch l ngst einen V lkermord geplant und dabei das Zaudern der Vereinten Nationen einkalkuliert Verzweifelt versuchte Dallaire, den V lkermord zu verhindern Vergeblich Mit einem zahnlosen UN Mandat, einer viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausr stung versehen, von der UNO und den Westm chten im Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten kaum mehr brig, als sich selbst zu verteidigen und dem Abschlachten ohnm chtig zuzuschauen Obwohl es Dallaire gelang ber 30.000 Menschen das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der UN Mission als eigenes Scheitern und w re daran fast zerbrochen Handschlag mit dem Teufel ist der verst rende Augenzeugenbericht eines tragischen Helden....

Title : Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda
Author :
Rating :
ISBN : 3866740239
ISBN13 : 978-3866740235
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : zu Klampen Verlag zu Klampen Auflage 1., 1 M rz 2008
Number of Pages : 303 Pages
File Size : 582 KB
Status : Available For Download
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Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda Reviews

  • TM
    2018-10-23 08:31

    Die ganze Geschichte zum Völkermord in Ruanda ist schwer erträglich und teilweise fast nicht lesbar, gerade deshalb ist dieses Buch aber ein herausragendes Zeugnis der Geschehnisse rund im Kigali 1994. Ich war vor kurzem in Ruanda im Hotel Mille Collines, mir ist mehrmals ein Schauer über den Rücken gelaufen...

  • Patrick Bauer
    2018-10-17 09:44

    General a.D Roméo Dallaire schildert seine Dienstzeit für UNAMIR in Ruanda mit eindringlichen Worten, die zur Verzweiflung treiben. Nein, er zielt nicht darauf ab, den Lesern als Bürger der "Ersten Welt" ein schlechtes Gewissen für das gute Leben zu machen, welches sie hier führen. Es geht auch nicht darum, Hass auf die UNO als starres, in sich selbst uneiniges Konstrukt zu wecken. Doch um Hass geht es. Bis zu letzt. Den Hass verstehen und in Zukunft zu verhindern wissen, der Menschen dazu antreibt innerhalb von 100 Tagen 800.000 Mitbürger zu töten und die Stabilität einer ganzen Region bis heute zu erzittern. Hass erkennen, ihm entgegentreten und handeln. Sofort, angemessen und entschlossen, als Menschen der Tat und nicht der vielen Worte.Die Erfahrungen, die General Dallaire machte, waren so dramatisch und z.T. unmenschlich, dass einem das geschriebene Wort heute noch Gänsehaut bereitet - nicht reißerisch und ohne soldatisches Pathos. Eine Empfehlung für all jene, die verstehen und nicht vergessen wollen. Nicht nur Ruanda.

  • Leseratte
    2018-11-16 08:31

    Dallaire schildert hier einen Krieg im Krieg. Die bürokratischen Hürden, die seelische Zerüttung, alles sehr ehrlich wie mir scheint. Ein bewegendes Buch, das ganz ohne Effekthascherei auskommt. Zeitweise trocken, aber nie langweilig. Lesenswert

  • Amazon Kunde
    2018-10-25 09:42

    Wer sich mit dem historischen Hintergrund befassen mag, tut gut daran, dieses Buch zu lesen (kann aber gut und gerne die ersten 200 Seiten überspringen, in denen nichts passiert)

  • H. Hoge
    2018-10-29 06:44

    Super Buch welches den Glauben an die Menschlichkeit in ein ganz anderes Licht rückt.Eine SUPER Erzählung, der man zu jeder Zeit folgen kann, Mitgefühl und mit den Betroffenen mitfühlen, sich in genau diese Situation versetzt fühlen, Gänsehaut bekommen, ...Dieses Buch bietet das ohne EndeSehr zu Empfehlen

  • O. Hein
    2018-10-23 09:51

    Von den Erläuterungen und Darstellungen, hat mich dieses Buch sehr an den biografischen Roman von Robert Merle 'Der Tod ist mein Beruf' erinnert. Dort ging es um den KZ-Lagerkommandanten Rudolf Höß, der seine Vernichtungsmaschinerie aus rein technischer Perspektive mit all den Problemen und Problemchen betrachtete. Thematisch sind die Bücher natürlich nicht zu vergleichen. Der eine wollte Leben retten, der andere Leben vernichten. Aber die Schreibart ist sehr ähnlich. Wer mit der Lektüre von Dellaire gut zurecht kommt, wird in dem Roman von Robert Merle einen bereichernden Lesestoff finden.Es ist ein recht technisches Buch, aber trotzdem sehr spannend. Hauptsächlich dreht sich dieses Buch um das politische, militärische, humanitäre, logistische, organisatorische Verhandeln mit allen Parteien und Organisationen in diesem Konflikt aus Sicht des Autors. Nur selten verliert der Autor (und Soldat) seine Fassade und lässt uns Leser an seinem Entsetzten teilhaben oder da er ja kein versierter Schriftsteller ist, ist er leider nicht in der Lage seine Betroffenheit über das menschliche Leid literarisch umzusetzen. Man spürt auch, dass Dallaire sich einen gewissen Panzer gegenüber den Grausamkeiten zulegen musste, um überhaupt die Aufgabe die er zu bewerkstelligen hatte erledigen zu können. Er konzentrierte seine Gefühle und Emotionen hauptsächlich auf die zu erledigenden Tätigkeiten, die damit oftmals verbundenen Plänkeleien, Irreführungen und Macht gepoker. Dies zeigt sich meines Erachtens deutlich in einer seiner Schilderungen, als er während des Gemetzels kurz in Nairobi (Kenia) weilte: "Am zweiten Abend wurde ich vom Essen mit meiner Frau fortgerufen, um einen dringenden Anruf entgegenzunehmen. Ich fürchtete sofort, dass in Kigali etwas Schreckliches im Gange war. Aber nein, zu meinem beträchtlichem Zorn war nur der französische Botschafter in Kenia am Telefon." (dabei wurde ja bereits in Ruanda gemeuchelt und gemordet.)Aus literarischer Sicht, ist der ''Handschlag mit dem Teufel'' kein Bestseller, da schon die viel zu vielen Personen die Übersicht trüben, die ja auch nicht einprägsam Meyer, Müller, Lehmann heißen, sondern Habyarimana, Bizimungu oder Ndindiliyimana usw. Ich verlor oft den Überblick, mit welcher Seite er gerade sprach bzw. verhandelte, mit einem von den Tutsis oder von den Hutus. Das war stellenweise auch egal, da beide Seiten ihn meistens irreführten oder es sowieso zu keinem Verhandlungsergebnis kam.Es ist ein wichtiges Buch, da die Gräueltaten die in Ruanda passiert sind nicht in Vergessenheit geraten dürfen. In der Anzahl der Ermordeten bezogen auf einen ca. 100 tägigen Zeitraum, steht dieses Abschlachten weltgeschichtlich wahrscheinlich ganz weit oben.Wer sich für das Thema Genozid in Ruanda interessiert und auch Hintergrundwissen haben möchte kommt um dieses Buch wohl nicht herum.