Read Sowjetische Hinterlassenschaften in Berlin und Brandenburg (Orte der Geschichte) by Stefan Büttner Online

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Noch heute zeugen in Berlin und Brandenburg zahlreiche Orte von der jahrzehntelangen Anwesenheit der Sowjetarmee und allgemein vom Einfluss der Sowjetunion in Deutschland Dieser Band gibt einleitend einen berblick ber die Entwicklung der deutsch russischen Beziehungen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum Abzug der letzten Soldaten 1994 Daneben werden mehr als 20 ehemals sowjetische Liegenschaften beschrieben, vom sowjetischen Ehrenmal in Berlin Treptow ber den geheimen Bunker des Hauptquartiers der sowjetischen Truppen in Deutschland in W nsdorf Zossen bis hin zur Auslandszentrale des Geheimdienstes KGB in Berlin Karlshorst Anmerkung Dieses Buch enth lt 30 Abbildungen in gleicher Reihe Orte der Geschichte sind unter anderem B nde zu Peenem nde, Prora, Wolfsschanze, Reichsparteitagsgel nde N rnberg, Berliner Olympiastadion, Insel Helgoland, Westwall und zu den Relikten der Staatssicherheit verf gbar Weitere Infos zur Buchreihe im Netz orte der geschichte.de...

Title : Sowjetische Hinterlassenschaften in Berlin und Brandenburg (Orte der Geschichte)
Author :
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ISBN : 3861538024
ISBN13 : 978-3861538028
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Ch Links Verlag Auflage 1., Auflage 2014 1 Oktober 2014
Number of Pages : 64 Seiten
File Size : 874 KB
Status : Available For Download
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Sowjetische Hinterlassenschaften in Berlin und Brandenburg (Orte der Geschichte) Reviews

  • The Urbexer
    2018-10-27 09:10

    der wichtigsten Standorte, deren recht kurz gehaltene Hintergrundinformation allerdings auch jene ist, die man in Wikipedia nachlesen kann. Fotos sind meist ältereren Datums, einige Liegenschaften existieren heute so nicht mehr.

  • Siegfried Schuster
    2018-10-25 10:14

    Beeindruckend, wie zahlreich die militärischen Einrichtungen in diesem Raum sind. Mit mehr Internetadressen könnte man vielleicht noch andere Einrichtungen selbst besuchen.

  • Yvonne Stuhlmüller
    2018-10-26 13:08

    Wer sich für die Geschichte interessiert, sollte darauf nicht verzichten.

  • PeRe
    2018-10-17 14:30

    „Literatur der ganz besonderen Art“.Mit Vorschuß beworben wird die neuste Edition des Christoph Links Verlages als Zitat:„Präzise Information zum kleinen Preis“ Martin Kaule (Hg.), Orte der Geschichte, jeweils 64 SeitenDie Realität aber, sieht seit etlichen Heftchen anders aus. Viel Getöse ohne tiefgehende Substanz u. etliche platte Aussagen, bahnbrechend neue Informationen erfährt man nicht.Gut, in der Fachszene sind die Werke ohnehin als „ganz tolle Reisefibeln“ bekannt, wie manche Rezensenten zwar mit 5 Sternen aber ohne auf den Inhalt einzugehen bepunkten. Auch ein Anspruch, über den man nachdenken kann. Ich denke, um zu wissen, dass es eine russische (sowjetische) Botschaft in Berlin gab, in Karlshort das KGB einen Dienstsitz hatte, oder an Truppenübungsplätzen geübt wurde, muss man nicht so ein Heft bedienen, das steht im Internet wesentlich umfangreicher u. detaillierter beschrieben.Das Werk enthält zudem so einige historisch u. militärisch eher platte Ansichtsdarlegungen der Autoren. Einige Gedanken dazu.1.Man kann dem Heftchen als „präzise Information“ entnehmen:Zitat: „Vor den Türen nahezu jeder größeren Stadt gab es eine Russenkaserne“. Aha. Überall also. Wahnsinnig neue Erkenntnis. Woher die Kaserne kam u. warum die da war? Information für jüngere Leser? Fehlanzeige, in diesem von Spezialisten so hoch gelobten Werk…Die Lage der Kasernen vor „fast jeder grösseren Stadt“ hatte aber nichts mit der Lage der grösseren Stadt zu tun, sondern mit der Standortplanung früherer Gesellschaftssysteme.Dass die Kasernenstandorte im besetzten Deutschland in Ost und West, aus den Jahren 1945- 1952 den Aufmarsch,- Vorbereitungs- u. Stationierungskonzepten der Deutschen Wehrmacht, der Reichswehr oder der kaiserlichen Armee entsprachen, aber deren Kasernen, Übungsplätze oder Objekte die „Russen“ erst 1944/ 1945 übernahmen, übergeht man einfach geflissentlich in dem „Werk“, als hätten die Russen im Mai 1945 mal eben vor jeder Kleinstadt eine Kaserne „eröffnet“.Nein, die Kasernen, die in ihnen untergebrachten Einheiten u. die Standorte, waren als Arbeitgeber u. Steuerzahler¬objekte seit 1870 in allen Landesteilen Deutschlands gern gesehen u. das hatte nichts, aber auch gar nichts mit den Russen 1944/ 1945 zu tun, sondern mit den Aufmarschplanungen vor Kriegen, der historisch gewählten Lage der Wehrbereiche und anderen Zusammenhängen.Der implizierte Gedankenschluss = Kleinstadt = Kaserne vor der Kleinstadt = Russen ist schlichtweg historischer Schwachsinn, weil die „Russen“ einfach nur das (nach) nutzten, was nach der Besetzung Deutschlands, Österreichs oder anderer Gebiete vorhanden war u. das hatten nicht die „Russen“ zu verantworten.2.Als völligen Obernonsens kann man sicher auch die Aussage verbuchen (Seite 4):„Bedingt durch die Stationierung der westlichen Alliierten in West Berlin u. durch die Nähe zur Hauptstadt der DDR, gab es auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Brandenburg zahlreiche sowjetische Militärliegenschaften“. Aha, die Kasernen in Bernau, Krampnitz, Döberitz u. im Umfeld Berlins gab es nur, weil es die westlichen alliierten Streitkräfte in Berlin gab, und sich diese Kasernen in der Nähe zur Hauptstadt der DDR, Berlin befanden.Galt das eigentlich für die Festungen aus kaiserlicher Zeit auch? Hatte diese „Berlinnähe“ nicht einen Grund? Befand sich hier nicht ein politisches Machtzentrum?Folgt man den Aussagen im „Werk“ Seite 4, ist die Schlussfolgerung der Autoren aber eine andere dafür auch nagelnd eindeutig.„Bedingt durch die Stationierung der westlichen Alliierten in West Berlin und durch die Nähe zur Hauptstadt der DDR, gab es auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Brandenburg zahlreiche sowjetische Militärliegenschaften“. Das ist ja ganz was Neues. Das ist gelinde gesagt, eine der größten, epochalen Erkenntnisse der letzten 60 Jahre. Leider völliger Unfug.98% der ab 1944/ 1945 durch die „Russen“ nachgenutzten Liegenschaften, waren bereits aus dem Bestand der kaiserlichen Armee, der Reichswehr, der Wehrmacht übernommen.Welchen Bezug hatten denn die nach 1945 in einem Teil Berlins einziehenden Westalliierten zu den Kasernen?Gar keinen, außer, daß die, die Kasernen auch nutzten, aber sie waren nicht die Urasche für deren Lage. Die Kasernen waren schon da, als die sowjetischen Streitkräfte 1944 „Reichgebiet“ eroberten und 1945 in Berlin einmarschierten.Zu behaupten, Zitat:„Bedingt durch die Stationierung der westlichen Alliierten in West Berlin (ein Westberlin gab es nicht, es wurde erst durch die Stationierung der westlichen Alliierten zu „Westberlin“) und durch die Nähe zur Hauptstadt der DDR, (die es erst 1949 gab, denn die DDR ist erst 1949 gegründet worden), gab es auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Brandenburg zahlreiche sowjetische Militärliegenschaften“. …ist damit sicher einer der größten historischen Fehlschüsse, die man sich als „Russlandkenner“ leisten kann.3.Und in diesem locker munteren „Entdeckerstil“ geht es in dem „Werk“ so weiter. Ein Reiseführer eben… Ein Recherche -Leckerbissen für Leute, die tiefer einsteigen u. nachhacken.Solche Falschbehauptungen wie die genannte, sind nicht nur völliger Unsinn, sondern auch überhaupt nicht notwendig, wenn man sich für die Erstellung historischer Literatur, seine Co- Autoren, fachkundig aussucht.Erweiternd zu den eher flachen historischen Deutungsversuchen an einigen Stellen der Edition, lernt man auch als Militär dankbar hinzu. Es ist schon eher erheiternd, solche Kategorien wie „Gefechtsbunker“ (was soll das bitte schön sein??) oder den „geheimen Bunker des Hauptquartiers der sowjetischen Truppen“ … in dem „Werk“ zu lesen. Der geheime Bunker des Stabes der Gruppe lag ganz woanders.Man hätte es auch „dicke Wand -Haus“ nennen können. Ich denke, in den letzten 40 Jahren gab es in Masse weniger unqualifizierte Zusammendichtungen und Worteigenschöpfungen, als in diesem Werk auf 64 Seiten zusammengedichtet wurden. Diese Eigenerfindungen irgendwelcher tatsachen sollen „Expertenwissen“ vortäuschen, sie zeigen aber an sich gesehen das völlige Gegenteil.Preis und Umfang der Edition stehen in einigen Werken in direktem Zusammenhang zu Qualität und Tiefgang des „Werkes“.4.So vermeldet einer der Autoren auf Seite 31 des „Werkes“, dass Beschädigungen an einem Munitionslagerbunker aus dem II.-WK, auf Grund eines Explosionsunglückes aus sowjetischer Nutzungszeit herrühren (1977). Das ist schlichtweg eine Lüge. Das Unglück geschah 1977, durch den Blitzeinschlag in (auf) einen abgestellten Munitionszug, der entladen werden sollte.Man hätte doch nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus dem Lager Dannenwalde (bei Fürstenberg/ Havel) und der war im März 1993, die auf Seite 31 verkündeten Beschädigungen irgendwie bis 2004, (der Zeit des Rückbaus) erkennen müssen.Die Autoren gaben als Aufnahmedatum ihrer tönenden Beweisaufnahme das Jahr 2012 an, also 35 Jahre nach dem Unglück in dem Lager. Dass es aber ab 2004 u. im Jahre 2005 (ff) einen Rückbau von Anlagen, Gleisen, Wällen, Anschüttungen in dem benannten Objekt gab, bei dem verschiedene Stützwände durch abgetragenes Erdreich einfach absackten, verschweigen die Autoren. Das sind dann die „präzisen Informationen zum kleinen Preis“Jedenfalls waren verschiedene Objekte in der Liegenschaft in den Aufnahmen anderer Historiker aus den Jahren 2001 bis 2004, und dokumentarisch arbeitender Fernsehteams noch völlig in Ordnung. Also gab es entweder nach 2004 ein weiteres Unglück (in einer Liegen¬schaft die bereits mehr als 10 Jahre von den sowjetischen Streitkräften freigezogen war) oder der Sachverhalt auf Seite 31 ist frei erfunden.Nun ja kann ja in der höchst wissenschaftlichen Arbeit ja mal vorkommen. Komischerweise ist diese Edition in manchen Teilen, inzwischen ein Sinnbild für den flachen Recherchestand der Autoren geworden.Was man von solchen zusammengeschusterten Werken halten kann? Nichts. Eigentlich rausgeschmissenes Geld, aber immer erheiternd an grauen Tagen…5.Zur bedingungslosen Kapitulation 1945 gibt es natürlich auch einiges zu sagen, was man in Betrachtung der Gesamtumstände durchaus wissen sollte.Die „Kapitulation West“ seitens Deutschland (denn Hitler war schon seit Ende April tot) erfolgte gegenüber dem Expeditionskoprs der Westalliierten viel früher als die Unterzeichnung in Karlshorst.Karlshorst nun als den historischen Ort der Kapitulation zu sehen kann man ja tun, aber die Kapitulation selbst erfolgte für die unter SHAEF stehenden Truppen früher, als zeitlich die Kapitulation gegenüber den Vertretern der sowjetischen Seite. Vielleicht sollte man das außer der Tatsache, dass man mit dem BVG Ticket in Berlin, auch ohne das Heftchen nach Karlshorst fahren kann, einfach nur wissen.6.Andere Leser führen an, dass man die bisherigen Heftchen so suuuuper gut nutzen kann, um sich die Hinterlassenschaften anzusehen. Wie man das angesichts abgerissener Objekte wie Dannenwalde, dem Schloss Harnekop oder der Kasernen der Berlinbrigade in Berlin machen will und was daran den Wert des Heftchens ausmachen soll, oxder welchen Wertzuwachs an Wissen für den Leser dabei rüberkommt, bleibt hingegen ein Geheimnis der Autoren.Vielleicht kann man ja in Zukunft bunte topografische Karten des Alexanderplatzes auch den Touristen aufschwätzen, die bereits an der Weltzeituhr stehen. Schliesslich kann man mit so einer Karte auf dem Platz stehend, ganz prima finden.7.Begrifflich und physikalisch scheint einer der Autoren nicht verstanden zu haben, dass nukleare Kernwaffen als Bezeichnung für Einsatzmittel, auf Basis einer Kernspaltung oder Fusion als Begriff völliger Nonsens ist, oder hat schon mal jemand eine „Kernwaffe“ gesehen die nicht nuklear ist? Ebenso könnte man einen Zirkus auch Veranstaltungszirkus nennen, was in dieser Form der Überhöhung natürlich Blödsinn ist, wie der verwendete Begriff eben auch.Zudem musste ein Autor wieder seine vorgegebene Fachkompetenz in Fragen der nuklearen Trainingsszenarien an Luft Boden Schiessplätzen zum Besten geben, in dem er (u. das tut er seit Jahren) jedes mal, wenn es um Schulterwurfverfahren geht, sofort auf "Kernwaffen" umschwenkt und trommelt. Erstens gab es diese Abwurfverfahren auch für Bombenarten bereits im 2. WK und danach, u. das Verfahren hat für sich gesehen, rein gar nichts mit Kernwaffen zu tun, sondern steht u. a. im Zusammenhang mit der gewünschten Bekämpfungsart für Ziele, die ein tief fliegendes Flugzeug mit der Bombenlast (oder die einzelne Bombe) in Ziel bringen will. Dies ist bei Freifallbomben eben eine parabelförmige Kurve und um diese positiv zu beeinflussen, musste man andere Abwurfverfahren für andere "in das Ziel bring- Verfahren" wählen oder die Abwurfhöhe ändern. Da letzteres u. U. zum Abschuss des Flugzeuges durch Luftabwehrmittel führt, war eine möglichst niedrige Anflughöhe wichtig. Um dem Zerstörungsmittel „Bombe“ einen bestimmten Kurs in der Fallkurve vorzugeben, stand dieses Fallverfahren, auch LABS genannt. Natürlich möchte einer der Autoren seine wahnsinnig hohe Fachkompetenz mit solchen Halbwahrheiten wie nuklearen Schulterwürfen unter Beweis stellen. Das hat mit ausschliesslich „Kernwaffen“ zu tun, wie die Taschenlampe mit Orchesterauftritt. Zudem ist der Platz für Besucher, die den Locationführer ja wahnsinnig gut für das Finden der Objekte nutzen wollen, nicht berauschend besonders, es gab solche Übungsplätze in allen Ländern, bei allen Armeen in Masse und dieser Platz ist wegen der Munitionsverseuchung schlichtweg zu grossen Teilen gesperrt, also nichts mit touristischem Rumsuchen mit Weltreiseführer in der Gesäßtasche.Insofern hat man mit dem neuen „Heftchen“ wieder viel Getöse verursacht, völlig unnutz und ist weit hinter den Recherchemöglichkeiten u. der Chance zu tatsächlichen Neuigkeiten zurückgeblieben.Peter H. Rentsch

  • Ralf Pageler
    2018-10-24 11:11

    Wer sich für die Hinterlassenschaften der Sowjets interessiert für den ist das kleine Büchlein der richtige Begleiter auf seiinen Entdeckertouren. Man hat wichtigsten militärhistrischen Details schnell zur Hand und kann auch aufgrund der Angaben Führungen buchen oder im Vorfeld klären ob sich ein Besuch vor Ort lohnt.

  • Melanie Braun
    2018-11-04 12:35

    Ich hab die kleine Brochüre durch Zufall gefunden und sie mitgenommen, da der erste Eindruck gleich mein Interesse geweckt hat.Für meine Zwecke finde ich sie großartig. Sie zeigt klein und kompakt eine menge interessante Orte. Wenn mich etwas angesprochen hatte, lieferten mir die Angaben genug Input für eigene Recherchen.Die Intention der Autoren, Interesse für diese Orte zu wecken, ist gut umgesetzt.Das Büchlein erhebt auch nicht den Anspruch, eine allumfassende wissenschaftliche Abhandlung zu sein (wie ein Rezensent ja bemängelt hat).Es wendet sich vor allem an den Neuling in der Materie. Jemand der eh schon tiefer in der Materie steckt, muss sich nicht beschweren, wenn er hier nichts neues entdeckt.Von mir also volle Kaufempfehlung !!!

  • Kamillo Ahlberg
    2018-11-16 11:16

    Ich habe ein bißchen mehr erwartet. Es werden leider nur 22 Orte beschrieben. Wer mehr in die Tiefe gehen möchte, da hilft nur weiterführende Literatur (wie z.B. Sowjetische Grabstätten und Ehrenmale in Ostdeutschland heute oder die Sowjetischen Ehrenmale in Berlin).