Read Schmerzen gegen den Schmerz - Selbstverletzendes Verhalten verstehen und bewältigen by Laurence Claes Online

schmerzen-gegen-den-schmerz-selbstverletzendes-verhalten-verstehen-und-bewltigen

Sie ritzen sich mit Rasierklingen oder f gen sich Brandwunden zu Menschen, die sich selbst verletzen, sto en bei Au enstehenden auf Unverst ndnis und Ablehnung Auch von Promikrankheit oder Modeerscheinung ist die Rede In Wahrheit steckt dahinter aber eine gro e seelische Not, die verstanden und bew ltigt werden muss Was bewegt vor allem Jugendliche dazu, sich selbst Schmerzen zuzuf gen Und was hilft den Betroffenen wirklich Laurence Claes und Walter Vandereycken legen auf der Grundlage ihrer langj hrigen therapeutischen Erfahrung ein wirksames Selbsthilfeprogramm vor, das Betroffenen und Angeh rigen hilft, diese immer noch tabuisierte Erkrankung besser zu verstehen und zu bew ltigen Aus dem Niederl ndischen bersetzt von B rbel J nicke....

Title : Schmerzen gegen den Schmerz - Selbstverletzendes Verhalten verstehen und bewältigen
Author :
Rating :
ISBN : 3843601526
ISBN13 : 978-3843601528
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Patmos Verlag Auflage 1 22 Februar 2012
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 783 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Schmerzen gegen den Schmerz - Selbstverletzendes Verhalten verstehen und bewältigen Reviews

  • xyz
    2018-10-21 15:14

    Um ehrlich zu sein: Ich war von diesem Buch ziemlich enttäuscht. Für eine Hausarbeit an der Uni hatte ich mich zuvor bereits etwas mit dem Thema beschäftigt und ich habe nichts erfahren, was ich nicht zuvor wusste.Außerdem wird meiner Meinung nach viel zu sehr stigmatisiert und in Stereotype gerückt. Nicht alle Jugendlichen, die sich selbst verletzen neigen zu Risikosportarten und gehen grundsätzlich Bungeejumping springen oder Snowboard fahren. Dem muss ich widersprechen. Auch nicht alle Jugendliche, die sich selbst verletzen besitzen extrovertierte Charaktere und ebenfalls muss nicht bei allen ein traumatisches Erlebnis vorgefallen sein. Es gibt durchaus Heranwachsende in Psychiatrien, die in ganz normalen Familien aufwuchsen und nicht missbraucht, keinen Todesfall erlebt haben oder durch Katastrophen traumatisiert sind.Der Aufbau des Buches ist meiner Meinung zwar recht passabel, aber es erscheint mir nicht tiefgründig genug. SSV ist so ein komplexes Thema, dass nicht mit einer halben oder ganzen Seite zu einigen Bereich abgetan werden kann.Gut gefallen haben mir die einzelnen Erfahrungsberichte, welche die Problematik noch einmal etwas näher in den Fokus der Praxis lenkten. Allerdings rückten mir auch dort zu krass die Stereotype in den Mittelpunkt. Das "typische Mädchen", das durch die depressive Mutter zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, die "dicke Lotte" und der "Aufreißer Jan". Auch hier wird meiner Meinung nach viel zu sehr verallgemeinert.Was mir ebenfalls nicht gefiel war die Tatsache, dass Ritzen oder Schneiden sofort mit Bullemie assoziiert wurde. Für mich bleiben dies zwei verschiedene Krankheitsbereiche. Sicher kann das eine das andere bedingen. Aber dennoch ist nicht jeder Jugendliche, der sich ritzt gefährdet in eine Ess- Brechsucht abzurutschen.Was mir auch sehr negativ auffiel, war der 10 seitige Fragebogen, ob selbstverletzendes Verhalten vorliegt. Eine schöne Idee. Aber muss damit tatsächlich ein Viertel des Buches "zugepflastert" werden?Ich empfinde dies in der Mitte als unpassend. Im Anhang hätte es seinen Zweck durchaus besser erfüllt.Mein Ziel war es neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Genau dies hat das Buch leider nicht geschafft.Auf jeden, der noch nie etwas von diesem Phänomen gehört hat, wirkt es sicher zufriedenstellend. Mir persönlich sind viele Teilbereiche zu oberflächlich und stereotyp analysiert wurden. Es ist ein passabler Start, die Thematik des SSV in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Allerdings durchaus ausbaufähig. Deshalb nur 3 Sterne.

  • Ichtio
    2018-11-06 10:09

    Das Produkt gefällt mir sehr.Der Inhalt ist auch für Laien verständlich geschrieben und ist ein guter Ratgeber für diese Problematik.

  • Becky Thatcher
    2018-11-09 14:58

    Das Buch geht ein komplexesThema in einer gut allgemeinverstänndlichen Weise an, das hat mir sehr gefallen. Der Wechsel zwischen Hintergrundinformationen (Risikofaktoren, Häufigkeit des Auftretens, Resilienzfaktoren....) und Fallbeispielen trägt dazu bei, dass ich mich als Leserin ins Thema eindenken kann. Das Buch enthält einen Anteil an diagnostischem Material zur "Selbstdiagnose", was ich mir für Jugendliche ganz gut als Hilfestellung vorstellen kann. Zudem gibt es im zweiten Teil Tipps für Betroffene, Eltern und Lehrer, die ebenfalls weiterhelfen. Eine gute Hilfestellung für alle, die in der Praxis mit dem Phänomen zu tun haben!