Read Hippokrates in der Hölle: Die Verbrechen der KZ-Ärzte by Michel Cymes Online

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Nur zum Nutzen und nicht zum Schaden des Kranken soll jeder Arzt handeln, hei t es im Eid des Hippokrates Doch der NS Staat kannte eine Medizin ohne Menschlichkeit Mord, Folter, Zwangssterilisationen, Menschenversuche das Grauen, das rzte ber ihre Opfer brachten, ist unvorstellbar Wie konnte es dazu kommen Das fragt der Medizinjournalist Michel Cymes, der selbst Arzt ist und der seine beiden Gro v ter in Auschwitz verlor Er folgt den Lebenswegen von bekannten und weniger bekannten NS rzten wie Aribert Heim, Herta Oberheuser oder Josef Mengele Cymes berichtet von Motiven und Taten, von Geltungssucht und Habgier, von Skrupellosigkeit und L gen Sein Buch, das in Frankreich zum Bestseller wurde, ist mehr als eine pers nliche Abrechnung, es enth llt, wie rzte alle Moral ber Bord werfen konnten Und es l ste einen Skandal aus Aufgrund seiner Hinweise wurden im Juli 2015 Leichenteile aus den Experimenten des Rasseforschers Hirt an der Universit t Stra burg gefunden....

Title : Hippokrates in der Hölle: Die Verbrechen der KZ-Ärzte
Author :
Rating :
ISBN : 3806232857
ISBN13 : 978-3806232851
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Theiss, Konrad 7 M rz 2016
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 863 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Hippokrates in der Hölle: Die Verbrechen der KZ-Ärzte Reviews

  • Cindystern
    2018-11-17 06:05

    Ob man in diesem Fall von "gefällt mir" reden kann, ist äußert fraglich. Ich kann dieses Buch dennoch allen empfehlen, die sich mit der neueren deutschen Vergangenheit auseinandersetzen möchten. Nüchtern und sachlich werden schlimmste Verbrechen geschildert, die man an Menschen verübt hat. Ich musste dieses Buch in mehreren Etappen lesen, da man so viel Grausamkeit nur schwer ertragen kann, aber meiner Meinung nach dennoch nicht die Augen davor verschließen sollte.

  • bichon
    2018-11-04 07:14

    Ein weiteres trauriges Kapitel der deutschen Geschichte .Neutral aufgearbeitet und geschrieben .Ein Muss für alle Geschichtsinteressierte , Geschichte die nicht in Vergessenheit geraten darf.

  • Rolf Ständeke & Ingrid Ständeke Echo Nord
    2018-10-30 11:59

    Das sind Mediziner ohne Menschlichkeit. Ärzte, die kein Gewissen hatten. Es waren folternde Ärzte, Komplizen, passive, aktive Mittäter. Es gab viele davon, in den Lagern und anderswo. Einige handelten, einige schauten zu. Einige gehorchten, andere gaben selbst Anregungen. Sie alle, sind, und waren eine Schande für den Berufsstand. Helfen heißt nicht morden! Sie handelten allerdings nicht allein, ihre Komplizen saßen in den renommierten medizinischen Fakultäten und in den Labors der Pharmaindustrie. Sie kümmerten sich wenig darum, woher ihre Versuchskaninchen stammten und dass diejenigen die ihre Medikamente testen sollten, dazu mitnichten ihre Zustimmung erteilt hatten. Wo ist der medizinische Fortschritt geblieben? Es gab ihn nicht, nur Leid und Tod. Nichts als Schreien, Brüllen Flehen. Es ist ein schonungsloses Buch, es waren Bestien in weißen Kitteln. Das Buch ist im Theiss Verlag erschienen, es berichtet über das Leid der Menschen, in den Konzentrationslagern. Mediziner unter Hitler, Häftlinge waren Versuchskaninchen.In dem Buch begibt sich der Bestsellerautor und Arzt Michael Cymes auf die Spurensuche nach den verlorenen Grenzen ärztlichen Handelns. Was ist davon noch heute vorhanden?

  • M. Lehmann-Pape
    2018-11-16 14:03

    Josef Mengele ist natürlich allgemein ein Begriff. Ebenso dürfte immer noch breit bekannt sein, dass im dritten Reich in den Konzentrationslagern vielfache „medizinische Forschung“ an den Insassen durchgeführt wurde.In einem experimentellen Grad, in einer Grausamkeit gegenüber den „Probanden“, die weniger galten als ein totes Stück Fleisch, die malträtiert wurden in einer Art und Weise, die bis heute kaum vorstellbar scheint und allein schon durch einfache Schilderungen tiefe Beklommenheit beim Leser auslöst.Entgegen jedes berufsethischen Selbstverständnisses, entgegen auch der Lehre, ganz zu Schweigen vom hippokratischen Eid, es waren nicht nur wenige, es waren viele, die an vorderster Front Experimente durchführten. Und das überwiegend nicht gezwungen oder mit schlechtem Gewissen, sondern bereit, neugierig, gerne, mit tödlicher Begeisterung manche.Eine Haltung, die sich weit in die Ärzteschaft hinein langsam mit verbreitete. Nicht in gleicher, experimenteller und menschenverachtender Form, wohl aber als eine schleichende Aushöhlung des Grundverständnisses, medizinische Hilfe nicht zu verweigern und allen gleich zukommen zu lassen, wenn Not am Manne wäre.„Ich ahne die ausgezehrten Leiber, die sich vor Schmerzen krümmen, flehen“, die nur mehr als Objekt, als Fleisch, als Zweck der Forschung angesehen wurden, in den Augen ihrer „Benutzer“ allen menschlichen Seins beraubt.„Keine Analysen mehr. Keine Erklärungen. Stellvertretendes Grauen. Zeugnis ablegen“.Das ist, was Cymes zunächst innerlich bewältigen muss, dass ist, was für ihn im Angesichts dessen, was geschah, einzig mögliche Haltung und Reaktion sein kann.Und im weiteren Verlauf des Buches bleibt er dieser Linie treu. Er verliert sich nicht in vielfache Erklärungen, „wie“ das geschehen konnte, er stellt eher dar, zeigt auf, geht nach, legt offen, „was“ geschehen ist und welche Folgen dies hatte. Und hat.Denn es waren nicht die „Verlierer“ die ihren Professoren etwas beweisen wollten, es waren nicht Paria, die dort als Mediziner im pervertierten Sinne des Wortes tätig waren, es waren auch Koryphäen, es waren auch befähigte, eigentliche „gute“ Ärzte.Die sich darauf einließen, auf dieses „Wir, der Staat, Hitler und Himmler, tragen die Verantwortung. Ihr Ärzte seid nur das Werkzeug. Enmündigend und „das Böse“ freisetzen zu gleichen Zeit.Sigmund Rascher, der von „Menschenmaterial“ sprach. Wilhelm Beiglböck, der jedem, den er ind ie Fänge bekam, prophezeite: „Ihr werdet wahnsinnig werden“. Aribert Heim, der „Schlächter von Mauthausen“, Mengele, ein Blick auf die Straßburger Skelettsammlung der Köpfe „kommunistischer Kommissare“.Bis hin zum nicht leicht erträglichen Ende und Fazit des Buches, in dem zu lesen ist, wie viele der echten Verbrecher des dritten Reiches, der aktiven Täter umgehend unter den Alliierten weiter tätig waren, regelrecht gesucht wurde. Eben nicht nur in der Raketenforschung. Eine einfach und schlicht gehaltene Lektüre, die es wert ist, intensiv gelesen zu werden.