Read Expositionen bei Ängsten und Zwängen: Praxishandbuch by Nicolas Hoffmann Online

expositionen-bei-ngsten-und-zwngen-praxishandbuch

Expositionen gelten in der Verhaltenstherapie als Methode der Wahl bei der Behandlung von ngsten und Zw ngen Allerdings besteht eine gro e Unsicherheit auf Seiten der Therapeuten, wie sie denn richtig durchzuf hren sind.Ein Beispiel Ein Mensch mit Agoraphobie wird so von der Angst beherrscht, dass er nicht mehr in der Lage ist, sein Leben nach seinen eigentlichen Bed rfnissen zu leben Er ist damit besch ftigt, vermeintliche Bedrohungen abzuwehren und sich in Schutzr ume zur ckzuziehen Er traut sich kaum noch aus dem Haus.Die Autoren vertreten einen innovativen Ansatz Exposition mit Anleitung zur Subjektkonstituierung Sie zeigen, wie Menschen mit ngsten und Zw ngen durch In vivo Expositionen wieder aktiv ihr Leben gestalten k nnen mit zielgerichteten, gut durchdachten und mit Wirklichkeitsgef hl ausgef hrten Taten.Wie diese Expositionen in Therapiepl ne eingebettet werden, ihre konkrete Durchf hrung und allgemeine Kapitel zu ngsten und Zw ngen sowie zur Psychopharmakabehandlung all das macht den praktischen Wert des Buches f r Verhaltenstherapeuten aus....

Title : Expositionen bei Ängsten und Zwängen: Praxishandbuch
Author :
Rating :
ISBN : 3621276386
ISBN13 : 978-3621276382
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Beltz Auflage 2 18 Februar 2008
Number of Pages : 404 Pages
File Size : 773 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Expositionen bei Ängsten und Zwängen: Praxishandbuch Reviews

  • Sandy
    2019-02-17 05:54

    Ich habe mit das Buch wegen meiner Ängste bestellt.Was dort über Ängste steht war hilfreich und Interessant, allerdings gibt es zu diesem Thema nur ein Kapitel, der Rest dreht sich um Zwangsstörungen und deswegen für mich nicht relevant.Da habe ich schon bessere Bücher gehabt

  • KF
    2019-02-07 01:47

    Super Einführung und Auffrischung von Expositionsverfahren, sowohl allgemein als auch spezifisch für verschiedene Ängste und Zwänge. Sehr anschaulich und erfrischend geschrieben mit vielen Fallbeispielen, die die zuvor erläuterte Theorie nochmals exemplarisch verdeutlichen. Bin begeistert!

  • Anne-Sophie R.
    2019-01-19 01:44

    Ich schreibe aus der Sicht einer Betroffenen, die seit ca. 5 Jahren mal mehr und mal weniger mit den Tücken der Zwangserkrankung zu "kämpfen" hat. Ich habe mich wie viele andere Leidensgenossen ausführlich mit meiner Krankheit auseinander setzen müssen und demzufolge entsprechend viel Lektüre besorgt. Die Informationsfülle- und Vielfalt zu dieser Erkrankung hat in den letzten Jahren immens zugenommen, was für den Patienten nicht immer von Vorteil ist, da viele Bücher inhaltlich ungenau und dementsprechend verwirrend sind.Dieses Buch jedoch ist von Anfang an klar strukturiert und mit verständlichen Worten geschrieben. Einfühlsam und echt werden die Krankheitsbilder der Patienten aufgezeigt und analysiert, werden Lösungsansätze angeboten und kritisch untersucht. Vor allem aber wird auch auf die eigene Wahrnehmung des Patienten eingegangen. Ich habe mich selten so ernst genommen und respektiert gefühlt. Ein großartiges Buch, das jeden Cent wert ist!

  • A. Krampitz
    2019-01-30 02:38

    Dieses Buch ist ein Glücksfall und all denen zu empfehlen, die Patienten mit Zwangsstörungen behandeln, aber mit dem Ergebnis ihrer Behandlungen nicht so ganz zufrieden sind. Es richtet sich in erster Linie an Therapeuten, kann aber ebenso als Begleitlektüre für Patienten zum Einsatz kommen.Verständlich und gut nachvollziehbar erklärt es, wie und unter welchen Umständen es zur Ausbildung eines Zwangssystems kommen kann. Die zentrale Annahme ist der Verlust der Selbststeuerung, in Folge einer stressbedingten Veränderung der Situationswahrnehmung (Aufgabe des Gesamtüberblicks zu Gunsten eines Kontrollerlebens durch Fokussierung auf Details).Entsprechend besteht das Therapieziel auch nicht primär in der Habituation angstauslösender Reize, sondern Habituation ist das (zwangsläufige) Ergebnis einer wiedergewonnenen Selbststeuerung.Patienten ist dieses Modell gut zu vermitteln, die notwendigen Therapieschritte leiten sich quasi von selbst ab. Expositionen verlieren ihren Schrecken, da sie nicht (wie so häufig) passiv ertragen, sondern als aktive Wiedereroberung der Alltagsbewältigung erlebt werden.Noch selbst verstärkender geht es nicht!

  • Tristan Nguyen
    2019-02-07 00:59

    Ich kann dem Vorkritiker nur zustimmen! Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, bin aber wirklich überrascht von der unklaren und tatsächlich "nebulösen" Sprache. Ich mag es sehr, wenn Bücher nicht wie wissenschaftliche Texte klingen und etwas risikofreudiger und umgangssprachlicher geschrieben sind (z.B. Yalom), aber hier ist irgendwie eine dritte Variante entstanden (und ja, ein qualitativer Unterschied). Mich wundert es sehr, da beide Autoren Verhaltenstherapeuten sind. Eventuell wäre eine Überarbeitung sinnvoll, um v.a. Struktur in das Geschriebene zu bringen. Man muss vieles wirklich zweimal lesen und selbst dann gibt es, wie bereits vom Vorkritiker angemerkt, nicht zwingend eine logische Beweisführung aufgestellter Hypothesen. Inhaltlich hat es sicherlich mehr als einen Stern verdient, aber nicht zu dem hohen Preis.

  • Fabian Grolimund
    2019-02-15 03:02

    Es gibt viele gute Bücher über Verhaltenstherapie - Hoffman und Hofmans Exposition bei Ängsten und Zwängen ist mehr als das. Dieses Buch gibt nicht nur höchst kompetent und anschaulich Auskunft über eine der wirksamsten VT-Methoden, nein, es vermag den Leser auch auf einer anderen Ebene zu berühren. Kein anderes Buch über Verhaltenstherapie das ich bisher gelesen habe stellt so sehr den Menschen in den Mittelpunkt. Jedem, dem die VT manchmal etwas zu technisch und behavioristisch ist, zeigt dieses Buch einen anderen Weg. Einen Weg, wie Verhaltenstherapie humaner werden kann, wie ein humanistisches Weltbild sich mit einer effizienten und effektiven Therapiemethode verbinden lässt.

  • Regina Anna
    2019-01-23 00:53

    Endlich ein Buch, das der Vielfalt und Komplexität der einzelnen Störungen gerecht wird unddamit die innere Lage der Betroffenen sehr gut erfaßt. Statt die Psyche in ein starres blutleeres System zu pressen und damit zu trivialisieren, wird versucht ihrer natürlichen Komplexität gerecht zu werden und zwar durch die heute leider vernachlässigte phänomenologische sichtweise und Forschung. Dieses Buch hilft mir dabei, die vielfältigen Erscheinungen, die ich an meinen Patienten wahrnehme noch präziser zu erfassen und in meinen Therapieplänen zu berücksichtigen, zum Beispieldie Unvollständigkeitsgefühle: sich im Nebel fühlen, nicht ganz da zu sein. Auf die Art kann ich klarer, verständnisvoller und zielgerichteter auf meine Patienten eingehen (zum Beispiel mit denMethoden der Willensaktivierung etc.) und ihnen dadurch besser helfen.Mit dieser Arbeit haben die Autoren ein inhaltlich sehr differenziertes und therapeutisch hilfreiches und insgesamt menschliches Buch vorgelegt.