Read Kaiser Taschenbücher, Bd.16, Der gekreuzigte Gott (KT Kaiser Taschenbücher, Band 16) by Jürgen Moltmann Online

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Ein Buch nicht nur f r diejenigen, die an Fragen der Wissenschaft interessiert sind.Das Kreuz wird nicht geliebt und kann nicht geliebt werden Und doch verschafft nur der Gekreuzigte jene Freiheit, die die Welt ver ndert, weil sie den Tod nicht mehr f rchtet Der Gekreuzigte galt in seiner Zeit als rgernis und Torheit Auch heute ist es unzeitgem , ihn in den Mittelpunkt des christlichen Glaubens und der Theologie zu stellen Gerade heute kommt es aber darauf an, dass sich Kirche und Theologie auf den gekreuzigten Christus besinnen, um der Welt seine Freiheit zu zeigen, wenn sie werden wollen, was sie zu sein behaupten n mlich die Kirche Christi und christliche Theologie.Wer Hilfen zur Reflexion und Artikulation seines Glaubens sucht Hier wird er sie in reichem Ma e finden....

Title : Kaiser Taschenbücher, Bd.16, Der gekreuzigte Gott (KT Kaiser Taschenbücher, Band 16)
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ISBN : 9783579050164
ISBN13 : 978-3579050164
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : G tersloher Verlagshaus Auflage 9 9 April 2002
Number of Pages : 320 Seiten
File Size : 685 KB
Status : Available For Download
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Kaiser Taschenbücher, Bd.16, Der gekreuzigte Gott (KT Kaiser Taschenbücher, Band 16) Reviews

  • Roman Nies
    2019-01-22 05:18

    Der Autor versucht hier zu erklären, wie Gott im Kreuz seine Liebe offenbarte. Er bestätigt mit Luther, dass Sich Gott am Kreuz sowohl selbst definiert als auch wir ihn dort kennenlernen. Keine Theologie sei wahrhaft christlich, wenn sie nicht aus dem Kreuz hervorgehe und in ihm ihren Mittelpunkt habe. Moltmann meint insbesondere den Schrei der Verlassenheit mit dem besonderen Kennzeichen des Kreuzes, denn er zeigt, dass Jesus nicht nur von den Juden als Lästerer und von den Römern als Rebell angesehen wurde, sondern von seinem eigenen Vater verdammt und verlassen wurde. Aber sind nicht der Sohn und der Vater immer eins? "Das Symbol des Kreuzes in der Kirche (weist hin) auf den Gott, der nicht zwischen zwei Leuchtern auf einem Altar, sondern zwischen zwei Räubern auf der Schädelstätte der Verlorenen vor den Toren der Stadt gekreuzigt wurde." Und weiter sei der Widerspruch nur zu lösen, wenn man erkennt, dass das Sterben des Sohnes dem Leiden des Vaters entspräche und die Vaterlosigkeit des Sohnes der Sohnlosigkeit des Vaters.Moltmann will verdeutlichen, dass es bei der Kreuzestat um mehr ging als nur die Welt mit Gott zu versöhnen. Gott musste sich selbst rechtfertigen. Er musste bei seiner Heiligkeit ebenso authentisch bleiben wie seine Liebe für die Menschen nicht zulassen konnte, dass sei von ihm getrennt und damit unerlöst bleiben mussten. Das Kreuz ist die einzige Lösung des Dilemmas. Im Kreuz ist beides geschehen. Die Heiligkeit ist bewahrt geblieben, weil Gott selbst sich in Christus dem Gerichtsurteil des Todes stellte. Er hat die Sünden der Welt selber getragen. Damit sind sie erledigt. Das bedeutet aber zugleich, dass die Menschen nun dank dieser selbstopfernden Liebestat mit Gott versöhnt worden sind.

  • None
    2019-02-16 02:01

    Der lutherische Theologe Moltmann hat mit "Der gekreuzigte Gott" 1972 ein christologische Werk vorgelegt, das seither (von evangelischer wie katholischer Seite) ebenso kritisiert wie rezipiert wurde und jedenfalls zu den wichtigen Werken der modernen Christologie gehört. Moltmanns kreuzestheologischer Ansatz (Untertitel des Buches: "Das Kreuz Christi als Grund und Kritik christlicher Theologie") verbindet Dogmatik und Bibelwissenschaften mit existentiellen und politischen Fragestellungen. Aus der christlichen Tradition schöpfend, versucht Moltmann sich aktuellen Problemen unserer Welt zu stellen (Einheit von Heils- und Weltgeschichte); Er behandelt Atheismus und Revolte, ebenso wie die Psychoanalyse, die politische Befreiung und Auschwitz vor dem Hintergrund des Lebens und Sterben Christi. Was macht Gott am Kreuz? Wo ist Gott im Leiden? Was bedeutet das für ein christliches Leben? Was ist Freiheit? Für Theolog/innen jedenfalls eine Bereicherung, für "Laien", die sich vom teilweise doch etwas schwülstigen und verschachtelten Deutsch und den detaillierten theologischen Ausführungen nicht abschrecken lassen, ebenso.