Read Wie ich sie sah ... und wie sie waren: Zwölf kleine Porträts by Joachim Kaiser Online

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Zw lf Zeitgenossen Joachim Kaisers portr tiert aus seiner Sicht Theodor W Adorno, Ingeborg Bachmann, Wilhelm Backhaus, Maria Callas, Pablo Casals, Wilhelm Furtw ngler, Gustaf Gr ndgens, Walter Maria Guggenheimer, Fritz Kortner, Arthur Rubinstein, Friedrich Torberg, Wieland Wagner Kaiser kannte sie alle, hier erfahren Sie eine pers nliche W rdigung, dieser denkw rdigen Begegnungen, die ihn ber hrt und gepr gt haben....

Title : Wie ich sie sah ... und wie sie waren: Zwölf kleine Porträts
Author :
Rating :
ISBN : 3492500935
ISBN13 : 978-3492500937
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Piper Edition 29 Mai 2017
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 774 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie ich sie sah ... und wie sie waren: Zwölf kleine Porträts Reviews

  • Joachim Klotz
    2018-11-30 15:07

    Kritikerpabst Joachim Kaiser schildert Eindrücke und Erinnerungen an Begegnungen mit Menschen, die ihn besonders geprägt und beeinflußt haben (Adorno, Ingeborg Bachmann, Backhaus, Callas, Casals, Furtwängler, Gründgens, Guggenheimer, Kortner, Arthur Rubindstin, Torberg, Wieland Wagner). In seiner unverwechselbaren Art, setzt sich der Autor kritisch aber subjektiv mit den Persönlichkeiten auseinander, findet aber auch genug Zeit für Anekdotisches und Heiteres. Wer also, auf kurzweilige Art, etwas über die aufgeführten Personen erfahren will, was nicht ungedingt in einer "handelsüblichen" Biographie Platz findet, der ist mit Kaisers Büchlein (156 Seiten) gut bedient.

  • Uwe-Jens Has
    2018-12-05 13:52

    Dieses Buch ist 1985 zuerst erschienen und wervielleicht just in diesem Jahr zur Welt kam ist jetztgerade in dem richtigen Alter, um mehr zu erfahrenaus dieser Zeit und einige ihrer herausragenden Künstler.Man hat viel mehr davon, bekommt ein ganz lebendiges Bild,viel eher, als wenn man die trockenen Internet- oder Lexikoneinträge liest.Um wen geht's ?Theodor W. Adorno, Ingeborg Bachmann, Maria Callas, Pablo Casals,Wilhelm Furtwängler, Wilhelm Backhaus, Gustav Gründgens, Fritz Kortner,Arthur Rubinstein, Walter Maria Guggenheimer, Friedrich Torberg und Wieland Wagner.Kaiser kannte alle. Über Adorno schreibt er 'Adorno sprach pointiert,lebendig, wiederholte sich nicht'. Heute ist es ja ganz leicht das anzuhören.Gelegentlich einer Silvester-Umfrage kam Joachim Kaiser auf die Idee Adornomit der Frage zu behelligen: Wann hört für Sie die Gemütlichkeit auf?Und der, 'sehr einleuchtend': Beim Prosit auf ebendieselbe.Über die Bachmann, bissel schusselig, manchmal fielen ihr bei Lesungen die Blätteraus der Hand und bei einer Schiffsreise nach New York verlor sie unmittelbar vorder Ankunft ihre sämtlichen Papiere und Geldmittel. Kaiser:'Man weiß, wie schwer die Einreise in New York ist. Das kann Stunden dauern.Und nun die verzagte Dichterin, ganz ohne jedes Dokument? Ein Einreise-Offizier sah sie.Er begriff. Und schrieb auf ein Blatt Papier: 'She can go'.So betrat sie Amerika - und die verlorenen Sachen fanden sich wohl sogar wieder'.Und über Rubinstein:'Man kannte seine Platten , man erwartete von seinen Klavierabendenviel. Und doch traf es jeden musikalischen Menschen , der zum erstenmal ein Rubinstein-Konzert besuchte, wie ein Schlag, wenn Rubinstein begann. Ich habe berühmte deutsche Pianisten,die zum erstenmal einem Rubinstein-Konzert beiwohnten, erschrocken-gerührt ihreTränen wegwischen sehen.'Und 'um des Schwungs willen, nahm Rubinstein durchaus auch ein paar falsche Noten in Kauf'.Kürzlich hat der Rezensent Joachim Kaiser zufällig getroffen.Auf das hier rezensierte Buch angesprochen, meinte er, selbstkritisch,es sei doch ganz gut gelungen. Das lässt sich ja nachprüfen..