Read Als die Kirche den Fluss überquerte: Roman by Didi Drobna Online

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Daniels Welt gert aus den Fugen Am letzten Urlaubstag beschlieen seine Eltern vllig berraschend, sich zu trennen Daniel erklrt den Vater zum Schuldigen und strzt sich mit aberwitzigem Eifer in die berkompensation Er verliebt sich in seine Schwester Laura, will fr sie der einzige Mann sein, will Knstler werden wie seine schrge Grocousine Miriam und Lebemann wie sein Onkel Billy Und scheitert dabei kolossal Beinahe entgeht ihm, dass auch seine Mutter unter der Situation leidet Ihre schlummernde Parkinson Demenz macht sich bemerkbar Und whrend sie immer schwcher und vergesslicher wird, sortiert sich die Familie um sie herum neu Tragikomisch erzhlt dieser Entwicklungsroman von groen Verlusten und ebenso groen Chancen....

Title : Als die Kirche den Fluss überquerte: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3492059201
ISBN13 : 978-3492059206
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Piper 1 August 2018
Number of Pages : 493 Pages
File Size : 766 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Als die Kirche den Fluss überquerte: Roman Reviews

  • Lydia
    2019-02-27 03:32

    Mit ihrem neuen Buch "Als die Kirche den Fluss überquerte" macht sich Didi Drobna zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Mir gefiel schon ihr Debut „Zwischen Schaumstoff“ sehr gut, auch ein Buch das alle Sinne in Anspruch nimmt, doch mit ihrem zweiten Roman wird klar, dass Didi Drobna eine Autorin ist auf die man sich verlassen kann. Mit sagenhafter Beobachtungsgabe beschreibt sie feinfühlig wie irrational und oftmals abartig sich Menschen in Stresssituationen verhalten können, wie verworren und schmerzhaft Familienangelegenheiten und persönliches Wachstum sich oftmals entwickeln. Auf malerische Art und Weise wird das Chaos des Zerfalls einer Familie beschrieben, die Auswirkungen auf Protagonist Daniel stellen sich schnell als drastisch heraus. Von Rückblicken auf das frühere Leben durchwoben entfaltet sich die Geschichte aus der Sicht dieses verwirrten, wütenden jungen Mannes teils traurig, teils abstoßend, teils zum schreien komisch. "Als die Kirche den Fluss überquerte" ist für mich weit mehr als nur die Geschichte einer Familie, der Roman zeigt auf wie wir Menschen wirklich sind, unter all dem Glanzlack von social media und der Politur die wir nach aussenhin zeigen.

  • Tim Hintze
    2019-02-22 22:53

    Tragisch, komisch, leicht schräg... sehr unterhaltsam

  • Kerstin
    2019-03-11 01:30

    "Als die Kirche den Fluss überquerte" von Didi Drobna ist nicht nur vom Titel her ein außergewöhnliches Buch.Ich konnte mir anhand des Klappentextes relativ wenig vorstellen was mich erwartet und ging deswegen ganz unbedarft an das Buch heran.Hauptperson des Buches ist der ca. 20jährige Daniel, der zusammen mit seiner ebenfalls erwachsenen Schwester Laura noch bei den Eltern lebt. Am Beginn des Buches macht die Familie zum letzten Mal einen traditionellen Familienurlaub, am letzten Tag des Urlaubs trennen sich die Eltern und der Vater zieht aus. Für Daniel ist das ein Schock. Das Buch dreht sich in Folge darum, wie Daniel und der Rest seiner Familie diesen Einschnitt verkraftet und wie die Familie und damit Daniels ganzes Selbstverständnis mit der Zeit immer mehr auseinanderbricht.Zusätzlich zu den aktuellen Ereignissen erzählt das Buch in einigen Rückblenden von Daniels und Lauras Kindheit, die Daniel ziemlich verklärt.Ich fand das Buch einerseits sehr beeindruckend und habe es innerhalb von 2 Zugfahrten verschlungen, es war aber für mich trotzdem nicht immer leicht mich mit Daniel als Hauptperson anzufreunden, denn er ist nicht gerade ein übermäßig sympathischer Charakter. Er nimmt sich und seine Rolle in der Familie übertrieben ernst, hat ein etwas merkwürdiges Frauenbild und neigt zu Selbstmitleid. Außerdem hat er keinen Job, scheint keine Ausbildung zu machen und hängt anfangs quasi nur zuhause rum, so dass man desöfteren das Bedürfnis hat ihn zu schütteln und ihn dazu zu bringen sein Leben in die Hand zu nehmen. Das macht es (zusammen mit einer etwasverstörenden Obsession) ziemlich schwierig ihn zu mögen und da das Buch in der Ich-Perspektive erzählt wird, ist das durchaus etwas irritierend wenn man die Geschehnisse quasi aus dem Blickwinkel eines Erzählers betrachtet, mit dem man sich gar nicht identifizieren kann.Trotz meiner Probleme mit der Hauptfigur hat mir das Buch insgesamt aber trotzdem sehr gut gefallen, die Entwicklung der Familie wird einfühlsam, dramatischund trotzdem humorvoll geschildert und mit der Zeit lernt man an Daniel auch seine positive Seiten kennen, so dass die eher traurigen Geschehnisse am Ende des Buches auch tatsächlich berühren können. Für mich eines der Bücher, die 2018 am Meisten aus dem "Mainstream" herausgestochen sind. Übrigens hatte ich anhand des Autorennamens die ganze Zeit einen älteren männlichen Autor vor Augen und war beim Googeln recht überrascht, dass Didi Drobna eine noch recht junge weibliche Autorin ist ;-)

  • Alina
    2019-02-22 23:39

    In "Als die Kirche den Fluss überquerte" begleiten wir den jungen Mann Daniel, der mit seinen 20 Jahren herausfinden muss, wer er in der Welt ist.Es ist ein wunderschöner Sommertag, als Daniels Eltern ihre Trennung bekannt geben. Für die Kinder Laura und Daniel bricht die Welt auseinander. Während sich Laura immer mehr zurück zieht, versucht Daniel die Rolle des Mannes in der Familie einzunehmen. Mehr schlecht als recht versucht er die Frauen bei Laune zu halten. Doch schon bald wird bei seiner Mutter Parkinson-Demenz diagnostiziert und die Welt hört auf sich zu drehen. Wie soll die kleine Familie damit klar kommen?In dieser Geschichte wird jegliches Gefühl angesprochen. Auf eine Reise in eine Familie, die so existiert haben könnte, schlüpfen wir in die Rolle Daniels. Fühlen was er fühlt, denken, was er denkt. Die Autorin versteht es, den Leser auf eine sehr emotionale Reise mitzunehmen. Besonders schön fand ich den familiären Zusammenhalt, der trotz allem immer bestehen bleibt. Vieles bleibt ungesagt, vor allem die Gefühle der Eltern, das fand ich schade und traurig, aber es könnte wirklich so in einer Familie sein.Schön fand ich, dass die Autorin zeigt, dass nicht alles schlecht sein muss. Mit einigen witzigen Anekdoten aus der Vergangenheit der Eltern, Großcousine Miriam, Onkel Billy, zeigt sie, dass gerade diese Geschichten, die Familie noch enger zusammen bringen.Ich fand dieses Buch wirklich richtig gut!