Read Glauben in Freiheit: Atem des Lebens. Die moderne Neurologie und die Frage nach Gott. Band 1: Das Gehirn by Eugen Drewermann Online

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Gehirnforschung und Gottesglaube Die Antwort auf das Gottes Gen Das Grundlagenwerk zum Grenzbereich von Neurologie, Theologie, Philosophie und Anthropologie Hat Gott das Gehirn geschaffen oder schafft das Gehirn Gott Viele Geheimnisse des menschlichen Gehirns sind dank modernster Ger te und Methoden gel ftet Die biochemischen Prozesse, die Denken, Lernen oder Tr umen erm glichen, sind heute recht exakt beschrieben Aber was bleibt vom Menschen Ist er die Summe von Nervenverschaltungen K nnen wir noch sinnvoll von Seele und Bewusstsein reden Ist der Mensch berhaupt frei Und wie steht es um den Glauben an Gott Im ersten Band seines Grundlagenwerkes geht Drewermann unter R ckgriff auf die Hirnforschung auf Anatomie und Physiologie des Gehirns ein Er erkl rt wichtige Leistungen wie Lernen, Tr umen, Wahrnehmen, F hlen, Leiden und Lieben Theologische und anthropologische Fragestellungen werden in die Darstellung einbezogen was verbindet Konditionierung und Aberglaube, wie sieht der Zusammenhang von gest rter Wahrnehmung, T uschung und Wahrheit aus Der zweite Band erscheint im Januar 2007 Ausgehend von Ph nomenen wie Angst, Depression und Suchtverhalten fragt Drewermann nach der Seele und nach Gott Stellen sich die uralten Fragen der Menschheit nach Gott und der Seele in Zeiten des Gottes Gens oder Gottesmoduls v llig neu Haben wir es mit Nebeneffekten von evolution r ausgebildeten Hirnfunktionen zu tun Drewermann stellt klar, dass die Ideen Gott , Freiheit und Unsterblichkeit nicht obsolet sind Die Frage nach dem Menschen und dessen Lebensfragen werden nicht neurologisch stillgestellt....

Title : Glauben in Freiheit: Atem des Lebens. Die moderne Neurologie und die Frage nach Gott. Band 1: Das Gehirn
Author :
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ISBN : 3491210003
ISBN13 : 978-3491210004
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Patmos Verlag 15 August 2006
Number of Pages : 268 Pages
File Size : 587 KB
Status : Available For Download
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Glauben in Freiheit: Atem des Lebens. Die moderne Neurologie und die Frage nach Gott. Band 1: Das Gehirn Reviews

  • Lemmy Kirsche
    2019-05-10 22:59

    Ein sehr ausfuehrlicher Index und sehr viele Erleuterungen zu Fachbegriffen machen diesen Band zu einem praktischen und vorbildlichen Fachbuch (Nachschlagewerk). Trotz des Umfanges und der Materie finde ich das Buch leicht lesbar.

  • Fuchs Werner T. Dr
    2019-04-29 17:43

    Weil der größte Teil unseres Verhaltens vom Unbewussten gesteuert wird, bleibt es wohl für immer ein Geheimnis, weshalb Eugen Drewermann Gott und die Welt in über 70 Büchern erklären will. Aber letztlich ist das auch egal. Niemand ist ja gezwungen, Drewermanns Lebenswerk zu lesen. Wer sich jedoch eingehend mit moderner Hirnforschung beschäftigt und über den rein naturwissenschaftlichen Horizont hinausblicken will, wird weder Kosten noch Zeit scheuen, den auf zwei Bände angelegten Brückenschlag zwischen Neurologie und Theologie zu lesen. Um Lesern von Amazon-Besprechungen Anhaltspunkte zu liefern, was sie auf den 862 Seiten des ersten Bandes erwartet, schreibe ich ausnahmsweise eine Rezension, die nur auf einer ersten flüchtigen Lektüre beruht. Da ich mich ebenfalls mit neurologischen Erkenntnisse beschäftige, werde ich mich noch wochenlang mit Drewermanns Gedanken auseinandersetzen. An meiner grundsätzliche Einschätzung dieses Buches wird dies jedoch kaum viel ändern.Eugen Drewermann hat auch als Schriftsteller viele Seiten. So gibt es Bücher, die sich so leicht lesen lassen wie ein spannend geschriebener Zeitungsartikel. Doch für dieses Werk schlüpfte Drewermann ganz in die Rolle des seriösen Naturwissenschaftlers. Das muss man wissen, bevor man den 50€-Schein auf den Ladentisch legt. Anmerkungen, Verweise, Zitate und medizinische Fachbegriffe hemmen den Lesefluss. Selbst geübte Leser mit beträchtlichem Vorwissen kommen nur schwer voran, wenn sie den Faden nicht verlieren wollen. Anfangs dachte ich noch, ich könne den Blick über die Zeilen schweifen lassen, wenn mir ein Sachverhalt bereits bekannt war. Aber schnell merkte ich, dass ich mich so um das brachte, was jede Lektüre eines Drewermanns faszinierend macht. Denn seine theologischen, philosophischen oder psychotherapeutischen Geistesblitze setzt er nicht in grau untermalte Kästchen oder komprimiert an den Schluss eines Kapitels. Die Geschichten, die mir Drewermann auf den Weg mitgibt, verwebt er in seinen Text. Manchmal ist es ein einziger Satz, dann wieder ein überraschender Hinweis oder eine beiläufige Frage. Wer sich um diesen Genuss bringen will, kann auch ein ganz normales neurobiologisches Lehrbuch lesen.Als Lehrbuch für Nichtmediziner kann ich Drewermanns Werk auch deshalb empfehlen, weil er ganz akribisch vorgeht. Statt mit der Einleitung beginnt man dann einfach mit dem Kapitel A, das den neckischen Titel „Ein bisschen Neuroanatomie und Neurophysiologie“ trägt. Mit diesem „Bisschen“ und einigen Ergänzungen aus Lehrbüchern sollte man sogar universitäre Prüfungen bestehen können. In Kapitel B, das auf Seite 283 einsetzt, liefert Eugen Drewermann die Grundlagen für das Verständnis von Lernen und Erinnern, Wahrnehmung, Trieb und Motivation, Schmerz, Sucht, Emotionen und Angst. Auf Seite 708 angekommen, erwartet den Leser einen Anhang von gut 150 Seiten, der Bibliografie, Bildnachweis und verschiedene Register enthält. Was in den wissenschaftlichen Text an Weltbildern, persönlichen Haltungen, Wünschen und Hoffnungen eingewoben ist, hat der Rezensent Volker Brokop aus Wuppertal bereits gut zusammengefasst. So weit Zusammenfassungen bei einem so kreativen Geist wie Drewermann überhaupt möglich sind.Mein Fazit: In jedem Sinn ein gewichtiges Werk, das einen wesentlichen Beitrag liefert, wie Natur- und Geisteswissenschafter in einen Dialog treten können. Da Eugen Drewermann sich offenbar nicht dem Vorwurf aussetzen will, er sei in neurologischen Dingen nicht kompetent genug, um als Brückenbauer ernst genommen zu werden, wählt er die naturwissenschaftliche Methodik. Den Preis für dieses Vorgehen zahlen Leser, die sich diesen Stil nicht gewohnt sind und über ein knappes Zeitbudget verfügen. Drewermann dafür die Höchstbewertung zu verweigern, wäre ungerecht.

  • Marcus Hubert
    2019-05-09 17:53

    Atem des Lebens - das neue,voluminöse Buch von Eugen Drewermann ist erneut Ausdruck seiner Fähigkeit, wissenschaftliche Sachverhalte komplex darzustellen, mit vielen Details und profunder Kenntnis der Materie. Doch wohin führt dieses viele Wissen? Kann es dem Menschen helfen in seiner Frage nach Sinn und Ziel seines Lebens? Der erste Band zeigt auf, wie die Kenntnis der Humanwissenschaft - sei sie noch so detailliert - nicht im Ansatz in der Lage ist, auch nur eine der wesentlichen Fragen zu lösen, die mit dem Menschsein verbunden sind. Das alleine ist schon sehr viel, dieser Aufweis der Defiziens wissenschaftlichen Wissens gegenüber dem, was der Mensch braucht, "worauf er bauen kann", schließt ihn auf, bedeutet eine "Öffnung des Herzens", macht ihn zu einem "Hörer des Wortes" ( Karl Rahner), dem eine wichtige Orientierung an die Hand gegeben wird, sein "Heil" nicht dort zu suchen, von woher es per se nicht und niemals kommen kann. Doch die Analyse ist nur die Hälfte der Wegstrecke; zum Menschen gehört der Glaube, eine Beziehung, die ihn real über "Welt" hinaus führt, weil er wesentlich durch eine Dimension bestimmt ist, die alles Endliche transzendiert. Weil Eugen Drewermann dies meisterhaft in früheren Werken ausgeführt hat, ist die Hoffnung berechtigt, auf Band 2 von "Atem des Lebens". Gleichzeitig - um Band 1 von "Atem des Lebens" richtig zu würdigen und einzuschätzen - müssen ergänzend Hinweise erfolgen, wie Drewermann Glaube und Wissen zu verbinden weiß. Entscheidend ist sein "Großes Glaubensbekenntnis", seine "Strukturen des Bösen". (Band 1-3) In Band 3 schreibt Drewermann auf Seite 577:" In aller Klarheit: Wenn von Gott nicht als einer vom menschlichen Du, vom menschlichen Geist und von der menschlichen Psyche verschiedenen Person die Rede ist, wird man in der Beschreibung der Störquellen ... der zwischenmenschlichen Beziehungen nicht über die Neurosenlehre, die Existentialanalyse oder den dialektischen Materialismus hinauskommen ... der Weg in die ... Verunendlichung der Psychologie ... der Schöpfung ist dann nicht mehr aufzuhalten. In der Praxis wird eine solche Theologie darum wie eine Bauanleitung wirken müssen, um den Turm zu Babel doch noch zu vollenden." In Band 1 schreibt er auf Seite 344 zur Beziehung: Welt - Mensch - Glauben: "... die Verachtung abzustreifen, die jeden überkommt, der die Welt der Geschöpfe ohne ihren Schöpfer sieht, das ist es, was man ... Glauben an Gott nennen muss". In Band 2 schreibt Drewermann auf Seite XXVIIf: "Nur wenn der Mensch sein eigenes Sehnen und Fühlen als einen Reflex dessen verstehen kann, was Gott selber ihn ihn hineingelegt hat, kann er es vermeiden, seine tiefsten Leidenschaften und Hoffnungen für sinnlose Chimäre zu halten." Als letztes sei noch das wunderbare Buch von Eugen Drewermann angeführt mit dem Titel: "Dass auch der Allerniedrigste mein Bruder sei". Auf Seite 70/71 schreibt Drewermann: "Da ist die ganze Welt ein so unglaubliches Geschenk der Schönheit ... das Einzige wäre, sie müssten glauben, sie seien gut genug, so, wie sie hervorgegangen sind aus der unsichtbaren Hand dessen, den sie ihren Schöpfer nennen. Was ist der Mensch ohne Gott ausser ein amorphes Gebilde aus Staub? Was aber kann der Mensch sein, trägt er mit jedem Atemstoß göttlichen Odem ... in seiner Seele? Ohne den Glauben an Gott ... ist es dem Menschen vollkommen unmöglich, an das Leben zu glauben." "Atem des Lebens" zeigt auf, wohin alle Wissenschaft letzten Endes führen kann und führen wird: den Menschen zu beschreiben als ein "amorphes Gebilde aus Staub". Diese Erkennntnis kann und wird des Menschen Sehnsucht nach Sinn, Halt und Geborgenheit nie und nimmer befriedigen können. Der Mensch braucht Gott so notwendig - um als Mensch zu existieren - wie die Luft zum Atmen. Ohne Gott wird die Erde dem Menschen nie zur Heimat, höchstens zur „Wüste“. Mit Gott wird sie ihm Erde und „Himmel“ zugleich. Darum spricht Drewermann auch in Band 3 seiner "Strukturen" auch von einem "existentiellen Gottesbeweis". Wenn "Atem des Lebens", Band 2, diese Glaubensbegründung ins Verhältnis setzt zur Wissenschaft vom Menschen, wird deren Unzulänglichkeit ebenso aufleuchten wie die Freude und die Notwendigkeit des Glaubens. Ist "Atem des Lebens" Band 1 Teil von "Glaube in Freiheit", hoffe ich, dass Band 2 Teil von "Glaube in Freude" ist.Rudolf HubertSchwerin, den 27.02.2007