Read Der achte Tag der Woche: Erzählungen by Marek Hlasko Online

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In Marek Hlaskos unverbl mt und lebendig geschriebenen Erz hlungen entsteht die d stere Atmosph re Polens in den 50er Jahren, als Terror, Verrat und Resignation herrschten Mit seinem ungew hnlichen Erz hltalent zieht Hlasko den Leser in Bann und berzeugt durch seine rebellische Ehrlichkeit....

Title : Der achte Tag der Woche: Erzählungen
Author :
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ISBN : 346240198X
ISBN13 : 978-3462401981
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Kiwi Bibliothek 20 M rz 2018
Number of Pages : 230 Seiten
File Size : 666 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der achte Tag der Woche: Erzählungen Reviews

  • Michail Borissowitsch Chodorkowski (magnat63)
    2018-12-28 01:22

    In all seinen Erzählungen sucht Marek Hlasko den achten Tag der Woche, die Hoffnung auf eine bessere Welt. In den unnachsichtig geschriebenen Szenen aus dem Alltag entsteht die nasskalt-düstere Stimmung Polens und Warschaus in den 50er Jahren, als die Lebensbedingungen unerträglich eingeschränkt waren, als Terror, Verrat und Resignation herrschten. Hlasko war in jener Zeit das Idol der polnischen Jugend. Wie die Helden seiner Erzählungen hatte er alle möglichen Gelegenheitsarbeiten gemacht, als Kraftfahrer und Kellner gearbeitet, er hatte gesoffen, geliebt, aufbegehrt. Er schrieb, wie er selbst sagte, »das Protokoll des Prozesses gegen den Menschen, nicht gegen den Menschen im allgemeinen, sondern gegen die Lebensformen, die den Menschen erniedrigen ...« Hlaskos Rebellion war politisch unverzeihlich. Der Autor musste für ein Jahr ins Gefängnis und sah sich gezwungen, 1958 nach Westeuropa ins Exil zu gehen. Seine Tragik war, dass er sich im Westen nicht zurechtfand. In einer unverblümten, lebendigen Sprache geschrieben, haben Hlaskos Erzählungen über Polen nichts von ihrer Spannung und rebellischen Ehrlichkeit verloren. Marek Hlasko zieht den Leser sofort in seinen Bann. In Marek Hlaskos unverblümt und lebendig geschriebenen Erzählungen entsteht die düstere Atmosphäre Polens in den 50erJahrcn, als Terror, Verrat und Resignation herrschten. Mit seinem ungewöhnlichen Erzähltalent zieht Hlasko den Leser in Bann und überzeugt durch seine rebellische Ehrlichkeit. Hlasko gibt dem Banalen eine ungeahnte beängstigende Tiefendimension ... Er protestiert, und zwar auf die einzige Art, die einem Künstler ansteht: durch das Kunstwerk. Hlasko war als Schriftsteller ein Autodidakt mit einer unglaublichen Erzählbegabung und großem Talent für den Dialog.... ein geborener Rebell von großem Charme.