Read Als Mrs Simpson den König stahl: Roman (insel taschenbuch) by Juliet Nicolson Online

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England, 1936 F r die 19 j hrige May Thomas beginnt das Abenteuer ihres Lebens Gerade aus Barbados nach England gekommen, tritt sie eine Stelle als Chauffeurin bei Sir Philip Blunt an Mit ihrer offenen, liebensw rdigen Art findet sie bei den Blunts schnell ein neues Zuhause Und in dem politisch und sozial engagierten Oxfordstudenten Julian einen Freund, f r den sie schon bald mehr empfindet, als ihr erlaubt ist Zur selben Zeit h lt Evangeline Nettlefold Einzug bei den Blunts May schlie t Freundschaft mit der lebenslustigen Amerikanerin, die mit ihrer impulsiven Art die britische Reserviertheit durcheinanderwirbelt Doch Evangeline sorgt f r etwas mehr Aufregung, als allen lieb ist Denn sie steht in engem Kontakt mit Wallis Simpson, deren heimliche Aff re mit dem K nig nicht nur die Skandalpresse in Alarmbereitschaft versetzt Nach und nach taucht May immer tiefer ein in die Verstrickungen der gehobenen britischen Gesellschaft und hat bald nicht mehr nur mit ihrem Gef hlschaos zu k mpfen Mit feinem Sinn f r Humor und einem Gesp r f r all die Tonlagen des menschlichen Miteinanders schreibt Juliet Nicolson einen ebenso mitrei enden wie charmanten Roman ber Herzens und andere Angelegenheiten vor dem Hintergrund einer der turbulentesten Episoden der englischen Geschichte....

Title : Als Mrs Simpson den König stahl: Roman (insel taschenbuch)
Author :
Rating :
ISBN : 3458359370
ISBN13 : 978-3458359371
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Insel Verlag Auflage Deutsche Erstausgabe 17 Juni 2013
Number of Pages : 477 Pages
File Size : 663 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Als Mrs Simpson den König stahl: Roman (insel taschenbuch) Reviews

  • M. Lehmann-Pape
    2019-04-08 02:21

    Wer vom Titel dieses Romans her erwarten würde, das die alte, sattsam bekannte, Geschichte der Wallis Simpson, die König Edward zunächst dazu brachte, sie zu lieben und dann, dafür auf seinen englischen Thron zu verzichten hier neu, anders und in Romanform vorliegt, der sieht sich zunächst getäuscht.Nicht Wallis und Edward sind die Hauptfiguren dieses Romans. Die Geschichte um den englischen König und seine bürgerliche Geliebte schwingt zwar durchaus (späterhin) am Rande „irgendwie“ mit, mehr aber auch nicht.Nur also indirekt spielen die Ereignisse um Edwards Abdankung eine Rolle, mehr geht es darum, das Jahr 1936 in seiner Atmosphäre, seiner Lebensart, seinen Problemen durch die fiktiven Ereignisse um zwei Frauen herum in einem Gesellschaftsroman darzustellen.Zum einen May, aus Barbados nach England kommend und bald in Stellung als Chauffeur des Adligen Sir Blunt. Und zum anderen Evangeline, amerikanische Lebefrau, Patenkind der Mrs. Blunt, irgendwie aus der Bahn geworfen (oder nie in einer Bahn bis dato angelangt). Ebenso ehemals eng bekannt mit „Mrs. Simpson“.So lässt Juliet Nicholson in der Geschichte der beiden Frauen, in den Irrungen und Wirrungen der Liebe Mays zu Julian, in der allgemeinen Aufregung über die Affäre des Königs und in der besonderen Art der Amerikanerin Evangeline den Leser einen Blick auf das Konglomerat der damaligen Zeit werfen.Im Haus der Blunts tritt das „alte England“ vor die Augen des Lesers, mit May die Verbindung zum Adel (im Haus ist sie nach einer Zeit eng verbunden) mit dem „einfachen Volk“, durch Evangeline kommt „amerikanische Lebensart“ mit ins Spiel und ihre persönliche Sinnsuche verbindet sich mit allem anderen im Buch zu einem Gesellschaftsroman in flüssiger und gut zu lesender Sprache.Dass allerdings die einzelnen Fäden der Geschichte nicht so recht vorangetrieben werden durch die beständigen Dialoge, dass die einzelnen Themen auch sattsam bekannt sind (englischer Adel mit hier und da dem „Herz auf dem rechten Fleck“ und „modernen Haltungen“, die Geschichte um Edward und Wallis, in der Figur der May dann noch die Liebe einer „einfachen Frau“ zu einem höher gestellten jungen Mann, dass sorgt nicht gerade für eine hohe Spannung beim Leser.In der zwischen den beiden weiblichen Hauptpersonen hin- und her wechselnden Perspektive kann man daher der Erzählweise Nicolson gut und gerne folgen, die Ereignisse selbst aber bieten wenig Anregung.„Glauben Sie mir, es gibt so vieles, worüber man hier nicht sprechen dar, und ein Yankee braucht eine Weile, bis er sich alles zusammenreimt“. Diese Feststellung Evangelines lässt ahnen, dass es doch ein wenig altbacken hier zugeht.Die Zeiten selbst und ihre „Haltungen und Atmosphären“ bringt Nicolson gut zum Ausdruck, man spürt, dass die Autorin sich mit dieser Epoche vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges intensiv beschäftigt hat. Allerdings hat man (fast)m alles an Spannungsbögen und Episoden in der ein oder anderen Form bereits an anderer Stelle „zu lesen“ bekommen.

  • Doortalks
    2019-03-27 01:16

    Den Titel des Buches finde ich etwas unpassend - er verspricht Sensation, doch die Geschichte des Königs und seiner Mrs. Simpson, ist in diesem Buch eher zweitrangig. Es gibt da zwar Einblicke in deren Beziehung, doch viel mehr geht es um May, die sympatische Chauffeurin aus Barbados, die in England erwachsen wird, sich verliebt und den Schritt von einem Mädchen zur Frau wagt, um die politische Situation in England und Europa vor dem zweiten Weltkrieg und ein bisschen auch um Evangeline, die gelegentliche Passagierin der May und die Freundin der Mrs. Simpson.Das Buch hat mich mit seiner schönen Sprache und vielfältigen Geschichtenangebot sehr angesprochen, ich konnte mich in manchen Aspekten gut erkennen und würde behaupten fast jeder wird es können, denn es gibt vieles, was hier angesprochen wird - von turbulenter Geburt bis zum mysteriösen Tod.Ein Punkt Abzug gebe ich für viele unbeendete Nebengeschichten, die aus meiner Sicht zu offen blieben. Es hat zwar den Fluss des Buches nicht gestört, doch es hat mich irritiert.Sonst kann ich das Buch, als ruhigen Ablenkungsroman oder als Urlaubslektüre sehr wohl empfehlen!

  • i-am-bookish
    2019-04-07 05:11

    Manchmal mag ich Geschichten, die länger dauern. Die zu verschwurbelt und ineinander verflochten sind, als dass man sofort alles überblicken würde, was relevant ist. Die vom Hundertsten ins Tausendste gehen, immer mehr in einen Plauderton verfallen - und ehe man sich versieht, hat man schon einige hundert Seiten gelesen.Bei "Als Mrs. Simpson den König stahl" hat mir aber genau all das gefehlt. Dieses Buch braucht ewig. Man liest und liest und liest, und irgendwie will sich nicht so recht ein Gefühl einstellen, dass hier tatsächlich etwas passieren würde. Dass man Figuren beim Handeln und Entwickeln begleiten würde, dadurch, dass man eine Seite um die andere liest.Der Funke dieser Geschichte ist auf mich einfach nicht übergesprungen. Es hat dieser eine kleine Moment gefehlt, an dem einem plötzlich klar wird, dass man ein gutes Buch in der Hand hält und dass man wissen möchte, wie es weitergeht, was noch alles passiert. Die Geschichte war mir egal, und das ist wohl mit das Schlechteste, was einem beim Lesen passieren kann.Letztlich kann ich jedoch gar nicht wirklich sagen, was mich hier gestört hat. Eine Vielzahl von Personen, die zu unterschiedlichen Zeiten auftauchen und wieder verschwinden - wenn man mal eine Pause beim Lesen einlegt, wie ich es öfter getan habe, dann hat man kaum eine Chance, alle Namen Personen zuzuordnen und sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, was wem wann passiert ist. Viele Beschreibungen, Rückblenden, Festhalten an gefühlt eher unwichtigen Details. Die Story des Buches wird aus zwei Sichtweisen erzählt, einmal aus der von der Chauffeurin May, und aus der von Evangeline, die mit eben DER ominösen Mrs. Simpson befreundet ist, die sich den König angelt und damit für einiges Aufsehen in der britischen Geschichte sorgt. Die Seiten aus Evangelines Sicht habe ich weitaus lieber gelesen, weil sie unterhaltsamer und amüsanter waren. Mays Geschichte hat sich doch eher gezogen. Die Wege beider Frauen kreuzen sich eines Tages durch die gemeinsame Bekannte Wallis Simpson.Und was dann folgt, hätte meines Empfindens nach einen großen Schluck mehr Spannung und Aufreibung vertragen können. Die Autorin schreibt keineswegs langweilig, das gar nicht. Oftmals ist ein unterschwelliger Sarkasmus versteckt, was mir sehr gut gefallen hat; und auch historisch beweist sie ein sicheres Händchen. Man merkt, dass sie sich mit der Epoche wohl sehr auseinander gesetzt hat.Aber das reichte mir leider nicht aus; mir fiel das Lesen von "Als Mrs. Simpson den König stahl" zunehmend schwer, und zum Ende hin fiel die ein oder andere Seite auch dem Über- und Querlesen zum Opfer.