Read Erbsenalarm by Maria Jönsson Online

erbsenalarm

Valdemar liebt Fischst bchen Eins, zwei drei schon sind sie alle aufgegessen Doch die Erbsen dazu, die mag er berhaupt nicht Die sind so gr n und rund und komisch Das ist doch kein Essen Aber Papa sagt Die Erbsen m ssen in den Bauch Vorher gibt es kein Eis Ja, und Eis also Eis liebt Valdemar fast noch mehr als Fischst bchen Was nun Da hat Valdemar pl tzlich eine Idee Sein Vater hat ja gar nicht gesagt, in welchen Bauch das gr ne Gem se soll, und Valdemars kleine Schwester mag Erbsen ziemlich gern Wie gut, dass es Geschwister gibt Ein urkomisches Bilderbuch ber ein Thema, das alle Eltern und Kinder kennen....

Title : Erbsenalarm
Author :
Rating :
ISBN : 3446258671
ISBN13 : 978-3446258679
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Carl Hanser Verlag GmbH Co KG 29 Januar 2018
Number of Pages : 289 Pages
File Size : 789 KB
Status : Available For Download
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Erbsenalarm Reviews

  • Krenberger
    2019-04-03 12:03

    Maria Jönsson hat nach dem im letzten Jahr erfolgreich erschienenen Geschwisterbuch „Schnulleralarm“ nun ein neues Werk geschaffen, diesmal mit dem Titel Erbsenalarm, für das sie wiederum auch die Illustrationen gestaltet hat. Vielleicht zu Letzteren zunächst ein paar Worte: die Bebilderung ist rudimentär und minimal. Der Inhalt der Geschichte wird trotzdem schön transportiert, aber es ist optisch alles andere als ein Genuss. Wegen der Illustrationen muss man sich dieses Kinderbuch bestimmt nicht zulegen.Anders sieht es mit dem Inhalt aus. Wie auch in „Schnulleralarm“ geht es um das Zusammenspiel der kleinen Wölfe Valdemar und Linn, der kleinen Schwester. Dazu gibt es den Vater Wolf, der offenbar den Haushalt samt Kind betreibt – eine Wolfsmutter ist jedenfalls nicht erwähnt oder zu sehen. Wie auch im Vorgängerband neigt der Vater zur pädagogisch fragwürdigen radikalen Lösung des aufgeworfenen Problems. Damals zerschnitt der den Schnuller, diesmal wird in bester „Wenn-Dann-Rhetorik“ dem armen Valdemar angedroht, dass er ohne Nachtisch bleiben würde, wenn er zusätzlich zu den Fischstäbchen nicht auch seine Erbsen aufessen würde. Zur besseren Motivation muss Valdemar auch noch zusehen, wie Linn, die brav ihre (natürlich kleinere) Portion aufgegessen hatte, bereits ein Eis schlecken darf. Doch wie auch im Vorgängerband ist Valdemar ein gewitztes Kerlchen. Die Erbsen müssen irgendwie weg und jemand im Raum mag Erbsen sehr gerne. Dank Valdemars Einfall kommt er nun doch zu seinem Nachtisch – und wird bestimmt einmal Anwalt, so gut kann er jetzt schon Klauseln verdrehen.Aus Kindersicht ist die Geschichte toll: mit einem klugen Einfall wird die Vorgabe der Eltern ausgehebelt, die sich dem sogar geschlagen geben. Aus Erwachsenensicht ist die Geschichte ein mit Schmunzeln versehenes Warnschild: sei präzise in den Forderungen an deine Kinder („Die Erbsen müssen in den Bauch“) und respektiere ihre Gewitztheit.Was mich allerdings an dem Buch stört, ist zum einen die schon erwähnte pädagogische Rolle des Vaters. Es ist ja schön, vielleicht war das Heimatland der Autorin da ein gendergerechtes Vorbild, dass auch mal ein Vater zuhause für die Kinder da ist. Aber der Witz der Geschichte macht aus ihm ein bedauernswertes Geschöpf, der wichtige Dinge nicht vernünftig, sondern nur durch Zwangsverknüpfung umsetzen und durchsetzen möchte („Gemüse essen“). Des Weiteren erlangt Valdemar seinen Erfolg zulasten der kleinen Schwester, deren Eis auf dem Boden dahinschmilzt. Erfolg auf Kosten des anderen ist nicht gerade eine pädagogisch wertvolle Botschaft.Deswegen ist das Fazit gemischt. Auf den ersten Blick eine nette Geschichte, aber auf den zweiten Blick ein Buch mit Untiefen, über die man dann doch den Kopf schüttelt.

  • Christian Meyn-Schwarze
    2019-03-31 05:01

    Müssen eigentlich Bilderbücher über einen Vater und zwei kleine Kinder immer pädagogisch korrekt sein? Muss ein junger Vater konsequent sein und Fehlverhalten seines pfiffigen Kindes eben nicht belohnen? Und dürfen Bilderbücher nicht einfach nur Spaß machen, ohne dass sich gleich überschlaue Eltern und Pädagogen darüber aufregen? Lese ich die Kommentare zu diesen beiden Bänden, dann bewerten andere zwischen totaler Begeisterung bis zur völligen Ablehnung wegen unkorrektem Erziehungsstil.Zunächst mal die Familiensituation: Ein Vater kümmert sich um seinen Sohn Valdemar und die jüngere Tochter Linn. Ein Eis zum Nachtisch gibt es nur, wenn nicht nur die Fischstäbchen, sondern auch die Erbsen im Bauch landen. In welchem Bauch, hat der Papa leider nicht klar definiert. Und so wird er ausgetrickst mit seinen unklaren „Wenn-dann-Abgaben“ und belohnt resignierend die Pfiffigkeit seines Sohnes.Im zweiten Band liebt das ältere Kind seinen Schnuller. Der in pädagogischen Fragen unerfahrene Papa hat noch nie etwas vom Tauschgeschäft mit der Schnullerfee oder vom geheimnisvollen Schnullerbaum gehört. Diesen Trick wenden natürlich in moderner Erziehung erfahrene Eltern an. Doch hier handelt es sich übrigens um Wölfe und da herrscht die Macht des Handelnden: der Papa zerschneidet einfach den geliebten Schnuller und schmeißt den Ersatzschnuller ins Klo. „Buuäääääää …“ – hier ist dringend das Jugendamt und eine Erziehungsberatungsstelle gefordert.Wer also mal kein übliches „Schnullerentwöhnungsbuch“ oder Ratgeber „Wie kommt das gesunde Gemüse in den kindlichen Bauch“ lesen möchte, sondern köstliche Zeichnungen über eine kleine Wolfsfamilie mit einem besonders cleveren Jungen, der investieren die vielen Euros, die diese Bände kosten. Und wenn die Kinder schlafen, kann sich der Papa ja mit anderen Erwachsenen austauschen, wie denn korrekte Erziehung in solchen Fällen geht.Mein Fazit als erfahrener Vater von zwei Kindern: Köstliche Zeichnungen, bestes Unterhaltung und langes Nachwirken und Reflektieren des eigenen Erziehungsstils.Leider sind wertvolle Bilderbücher inzwischen auch recht teuer geworden.