Read Psychologie des Selbstwertgefühls by Astrid Schütz Online

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KlappentextMit diesem Buch hat die Autorin eine erste Gesamtdarstellung des deutschen und teilweise auch internationalen Forschungsstandes zum Thema Selbstwertgef hl und zugeh rigen Konstrukten wie z.B Quellen des Selbstwertgef hls oder Selbstregulation vorgelegt Report Psychologie 28 2003 F r die Neuauflage wurde das Werk um einen berblick ber die aktuellen Forschungserkenntnisse sowie ein Register erweitert ber den Autor und weitere MitwirkendeProfessor Dr Astrid Sch tz lehrt Differentielle Psychologie an der Technischen Universit t Chemnitz....

Title : Psychologie des Selbstwertgefühls
Author :
Rating :
ISBN : 3170166859
ISBN13 : 978-3170166851
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Kohlhammer Auflage 1 2000
Number of Pages : 509 Pages
File Size : 887 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Psychologie des Selbstwertgefühls Reviews

  • None
    2019-02-27 14:27

    Zunächst ist festzuhalten, das es sich hier um ein Fachbuch handelt. Das Thema Selbstwertgefühl wird umfassend behandelt, aber im wesentlichen geht es um die Erkenntnis, das ein hohes Selbstwertgefühl zwar grundsätzlich wünschenswert ist und zunächst der sozialen Integration dient, das es aber auch problematische Formen von hohem Selbstwertgefühl gibt. Wenn dieses beispielsweise sehr anfällig für Kritik ist oder dazu führt, das man Erfolge zwar der eigenen Person zugerechnet, für Mißerfolge aber Andere verantwortlich macht. Dieses Buch bietet zwar einen Überblick für Studien und Literatur zum Thema Selbstwertgefühl, ist aber keinesfalls eine Einführung in das Thema. Primär geht es in diesem Buch um die Frage, ob ein hohes Selbstwertgefühl immer nützlich ist oder ob und unter welchen Bedingungen es auch Nachteile hat. Die permanenten Verweise im Text auf Literaturstellen und Studien machen das Buch sehr schwer lesbar. Fußnoten wären hier sinnvoll gewesen. Vielleicht gibt es ja mal eine Light-Version von diesem Buch, in dem die zentralen Aussagen zusammengefasst werden.Obwohl die Querverweise für Studenten zweifellos wertvoll sind.

  • None
    2019-03-05 13:35

    Das Buch stellt die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung zum Thema Selbstwertgefühl dar. Die Autorin widerlegt an Hand eines Literaturüberblicks und zahlreicher eigener Studien u.a. die gängige Annahme, dass ein hohes Selbstbewusstsein automatisch wünschens- oder erstrebenswert ist. In den acht Kapiteln gelingt es der Autorin, die im Titel und Untertitel des Buches geweckten Erwartungen der Leser und Leserinnen zu erfüllen: Auf einem Kontinuum werden vom positiv konnotierten Begriff der Selbstakzeptanz bis zum negativ konnotierten Begriff der Arroganz alle Facetten des Konstrukts Selbstwertgefühl gezeigt und veranschaulicht. Besonders deutlich wird, dass hohes Selbstwertgefühl mit Selbstüberschätzung und Arroganz gegenüber anderen verbunden sein kann - ein Aspekt, der bislang kaum thematisiert wurde. Den Hauptteil des Buches (Kapitel 3-7) bilden Studien zu Selbstwertquellen, Selbstdarstellungsstilen und Varianten des Selbstwertgefühls. Sehr gut gefällt das Fazit am Ende der einzelnen Kapitel; hier finden sich die Ergebnisse zu einzelnen Fragestellungen und Themen in verdichteter Form und werden in den Gesamtzusammenhang gestellt. Das Buch bietet mehrere Highlights, nur zwei davon sollen hier erwähnt sein: Zum einen das Kapitel 8 (Integration und Diskussion). Es bietet eine knappe Wiederholung der Studien, danach werden studienübergreifend Folgerungen aus den Ergebnissen abgeleitet, z.B. der Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl und positiven Illusionen: Personen mit hohem Selbstwertgefühl tendieren beispielsweise dazu, erzielte Erfolge persönlich zu nehmen, nicht aber Misserfolge. Außerdem tendieren sie dazu, ihre Verantwortung für soziale Konflikte zu unter- und ihre Attraktivität auf andere zu überschätzen. Am Ende wird ein Ausblick auf mögliche weitere Themen der Selbstwertforschung sowie offene Fragen gegeben. Dieses Kapitel animiert, sich mit dem Thema Selbstwert weiter auseinander zu setzen. Zum anderen erlauben die klare Struktur des Buches und die detaillierte Gliederung - neben dem bereits erwähnten Fazit am Ende der Kapitel - ein „Querlesen" und „Springen". Schade, dass dem Buch ein Sach- und Personenverzeichnis fehlt. Uneingeschränkt ist das Buch Psychologinnen und Psychologen aus zahlreichen Arbeitsfeldern zu empfehlen, aber auch interessierten Laien, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Allerdings verfolgt das Buch einen wissenschaftlichen Anspruch und bietet keine Tipps und Ratschläge zur eventuellen Selbsthilfe bei Problemen mit eigenem Selbstwertgefühl. Das Buch zeigt sehr gut, wie menschliches Selbstwertgefühl „funktioniert" und welche Bandbreite es gibt.

  • None
    2019-03-04 12:45

    Das Buch offenbart uns lesern,wie wir uns einschätzen sollten und können.Es fordert auf,in sich zu gehen und auf sein inneres ich zu hören.Aufjedenfall ist es eine bereicherung für die Wissenschaft und für uns Hobby-Psychologen/innen.Empfehlenswert!

  • Amazon Customer
    2019-03-04 08:31

    Einer Studie zufolge sagen Laien die Ergebnisse psycholgischer Forschungen ebenso exakt voraus wie Experten. Den Experten unterscheidet vom Laien aber die wissenschaftlich exakte Erhebung und Aufarbeitung von Daten. Genau das macht dieses Buch für den "normalen" Leser aber sehr zwiespältig. Eine enorme Arbeit - die natürlich auch formal wissenschaftlichen Ansprüchen genügen muss - steckt in der Aufarbeitung einer vergleichsweise dünnen Datenbasis. Heraus kommen Ergebnisse, die uns die Intuition wahrscheinlich auch eingeflüstert hätte. Viel Lärm um nichts also? Die Autorin scheint das gespürt zu haben und dreht die Daten deswegen durch die verschiedensten Mühlen, um ihnen vielleicht doch noch etwas mehr Inhalt abzugewinnen. Umsonst. Der weitere Erkenntniszuwachs hält sich dennoch in Grenzen.Dafür gibt es die eine oder andere Wiederholung.STOP! Wahrscheinlich tue ich Astrid Fischer fürchterlich Unrecht. Sicherlich hat sie eine saubere wissenschaftliche Arbeit abgeliefert, die der Forschung nützlich ist. Einem Durchschnittsleser wäre aber eine Zusammenfassung der 258 Seiten in einem vielleicht 20-seitigen Essay sicherlich viel dienlicher.