Read Innovationskultur der Zukunft: Wie selbstorganisierte agile Unternehmen die Digitalisierung meistern by Florian Rustler Online

innovationskultur-der-zukunft-wie-selbstorganisierte-agile-unternehmen-die-digitalisierung-meistern

Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor gro e Herausforderungen in Hinblick auf Geschwindigkeit, Wandlungsf higkeit und Innovation W hrend klassisch hierarchische Strukturen und Entscheidungswege immer h ufiger an ihre Grenzen gelangen, bilden sich gleichzeitig neue Formen des Unternehmensaufbaus und der Unternehmensf hrung selbstorganisierte agile Systeme mit verteilter Autorit t, die es Firmen erm glichen, schneller und effektiver auf Umweltver nderungen zu reagieren und neue L sungen zu schaffen In diesem wichtigen Buch untersucht Innovationsberater Florian Rustler eine Reihe von Pionierunternehmen und zeigt, was Entscheider und Praktiker in Organisationen aller Gr en und Branchen von diesen lernen k nnen....

Title : Innovationskultur der Zukunft: Wie selbstorganisierte agile Unternehmen die Digitalisierung meistern
Author :
Rating :
ISBN : 3038765031
ISBN13 : 978-3038765035
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Midas Management 10 Oktober 2017
Number of Pages : 288 Seiten
File Size : 690 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Innovationskultur der Zukunft: Wie selbstorganisierte agile Unternehmen die Digitalisierung meistern Reviews

  • Anne M. Schüller
    2019-02-05 02:45

    Der Innovationsberater Florian Rustler beschreibt in diesem Buch die Reise seines eigenen Unternehmens Creaffective in die Selbstorganisation und erläutert Hintergründe, Maßnahmen und Stolpersteine auf dem Weg dorthin. Zudem stellt er 12 Firmen ausführlich vor, die über Selbstorganisation eine fruchtbare Innovationskultur schaffen konnten: der Technologiehersteller Arca, der Versicherungsverwalter Financefox, der Textilhersteller Gore-Tex, der polnische Softwareentwickler Lunar Logic, der Flugzeugzulieferer Matt Back Systems, die IT-Firma Mayflower, die Berliner Gründungsschmiede Partake, die niederländische Softwarefirma Spindle, das Vergleichsportal Springest, eine selbstorganisierte Einheit der Swisscom, der österreichische Relaishersteller Tele Haase und VSE, ein Voice Systems Engineerer. Der Autor zeigt auch, was man aus diesen Beispielen lernen kann.

  • Drb0r
    2019-01-24 03:36

    Herr Rustler behandelt in seinem Buch ein hochaktuelles Thema. Mehr und mehr Unternehmen kämpfen mit einem hochdynamischen Markt, während sie noch auf ein klassisches System des „Command & Control“ (oder Abwandlungen davon) setzen. Speziell geht es um Innovationspraktiken, die durch die schnellen Veränderungen in Markt und Gesellschaft natürlich eine essentielle Rolle für Firmen spielen.Ich sehe in dem Buch drei große Bausteine: Die theoretischen Grundlagen, die Unternehmensbeispiele und die konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmen. Dementsprechend möchte ich auch meine Bewertung so ausrichten.Theoretische GrundlagenHier stützt sich der Autor recht stark auf das Buch von Frederik Laloux. Dieser hat wiederum Konzepte aus Spiral Dynamics übernommen und versucht, auf die Entwicklung von Organisationsformen anzuwenden. Das Farbmodell ist insofern ungünstig, weil es versucht, eine Allgemeingültigkeit zu erheben, die in dieser Form unhistorisch ist. Besonders in prä-industriellen Zeiten lässt sich die Entwicklung nicht so einfach beschreiben, wie Laloux das macht. Zum anderen steht hinter seinem Begriff „Teal“ ein bestimmtes Weltbild, das dabei erst einmal unabhängig von Selbstorganisation ist. Herr Rustler erwähnt das durchaus auch, hätte die Theorie dahinter aber mehr aufarbeiten können. Der Zusammenhang zwischen Organisationsstruktur, Unternehmenszweck und Weltbild ist komplexer, als Lalouxs Idee von „Teal“ das suggeriert.Sehr gut hingegen ist die Klärung der Begriffe Selbstorganisation und Aufbauorganisation. In der Presse wird gerne mit dem Begriff „demokratisches Unternehmen“ argumentiert. Der Gedanke der Verteilung von Autorität trifft es sehr viel besser und kann als Definition von Selbstorganisation auch so verwendet werden. Auch der Bezug zu „agilen“ Methoden wird nachvollziehbar dargestellt. Interessant ist hier auch der Vergleich zum Verkehrssystem (Ampel vs. Kreisverkehr), der im Buch immer wieder auftaucht. Korrekterweise muss man natürlich sagen, dass Ampeln in gewisser Weise auch „selbstgesteuert“ sind, weil sie automatisch schalten. Trotzdem zieht der Vergleich, weil es den entscheidenden Unterschied hervorhebt: Im Kreisverkehr entscheidet jeder Teilnehmer selbstständig (taktisch), wann er/sie fahren darf und soll, ohne auf "Befehle" von außen zu warten.UnternehmensbeispieleDie im Buch präsentierten Fallstudien sind sehr unterschiedlich und wenig systematisch. Mehr Systematik kann man aber vielleicht auch nicht erwarten, denn die betrachteten Unternehmen sind einfach sehr verschieden. Dementsprechend sind manche der Beispiele erkenntnisreicher als andere. Mehr als ein paar interessante Beispiele braucht es aber auch nicht, um Optionen aufzuzeigen. Die Art der Präsentation lässt auch keinen Zweifel daran, dass Leute aus den Unternehmen zu Wort gekommen sind. Alles wirkt sehr authentisch und, im positiven Sinne, hemdsärmelig.Man kann sicher behaupten, dass einige der Unternehmen zu „extrem“ sind, um als Beispiele zu dienen. Auch diesen Punkt adressiert Herr Rustler, mit einem durchaus guten Argument: Das Ziel der Studien ist es nicht, diese 1-zu-1 auf andere Unternehmen zu übertragen. Vielmehr sollen sie als Inspiration dienen und bestimmte Grundprinzipien zeigen, an denen man sich orientieren kann.HandlungsempfehlungenDamit kommen wir zum letzten großen Abschnitt: Die Handlungsempfehlungen. Aus den Fallstudien wird deutlich, dass die Themen Eigeninitiative und Eigenmotivation Dreh- und Angelpunkt sind. Das mag erst mal nicht sonderlich erhellend erscheinen, ist aber dennoch ein guter Hinweis. Die Untermauerung mit Fallbeispielen zeigt die Bedeutung der Punkte.Natürlich wird mehr Analyse geboten: Es werden Unterschiede im und Gemeinsamkeiten zum Innovationsmanagement von klassischen Firmen dargestellt. Manche der Werkzeuge und Vorgehensweisen aus den Fallstudien darf und soll der Leser hinterfragen, anderes ist erst für Firmen ab einer bestimmten Größe relevant. Dass sich das Buch nicht nur an selbstorganisierte Unternehmen mit Experimentierfreude richtet, zeigt sich auch dadurch, dass es explizit für traditionell organisierte Firmen Vorschläge und Tipps gibt.Abgeschlossen werden die Handlungsempfehlungen mit der Frage: Wie kann man sich hin zu mehr Selbstorganisation bewegen? Auch hier findet der geneigte Leser viel Analyse und Werkzeuge. Natürlich darf man keinen vollständigen Handlungsplan für den Wandel zur Selbstorganisation erwarten. Gerade der Canvas am Ende des Buches bietet aber eine interessante, weil visuelle, Möglichkeit, das eigene Unternehmen zu durchleuchten.FazitInsgesamt finde ich das Buch sehr gelungen. Es bietet eine Vielzahl an Impulsen und Inspirationsquellen für Entscheider und Innovationsmanager. Gleichzeitig bietet es genug konkrete Beispiele, Werkzeuge und Kriterien zur Analyse, um auch praktisch eine Wirkung zu hinterlassen. Einziges Manko ist die sehr starke Anlehnung an Laloux. Wer natürlich bereits ein Teil der „Teal-Gemeinde“ ist, wird sich hieran sowieso nicht stören. Für stärker wissenschaftlich geprägte Leser trübt es den Eindruck ein wenig. Aber auch nicht so sehr, dass man das Buch nicht empfehlen kann.

  • Anonymer Käufer
    2019-01-21 00:46

    Der Titel des Buches hatte mich zunächst etwas zögern lassen, gleichzeitig aber auch neugierig gemacht. Alle schrauben etwas an der Kultur und schon werden Unternehmen fit für die Zukunft oder, wie in diesem Fall, fit für die Digitalisierung. Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht worden. Nach einem umfassenden Vorbau aus Grundlagen und eigenen Erfahrungen stellt der Autor eine Vielzahl unterschiedlicher Fallstudien vor. In meinen Augen ist das der Kern des Buches. Die Beschreibung der Unternehmen ist sehr ausführlich und die Essenz der Fallstudien im nächsten Kapitel gut zusammengefasst. Das Buch liefert viele gute Ansätze! Ich bin schon gespannt auf die Erprobung in der Praxis und somit auch auf die Reaktion meiner Kollegen.

  • Inspirate
    2019-02-16 04:48

    Ich beschäftige mich seit längerem mit dem Thema Selbstorganisation in Unternehmen, New Work, Organisation 4.0 und wie diese Buzz Words alle heißen. Das ganze erschien mir immer noch als Utopie, als etwas was in den wenigsten Unternehmen angekommen ist, geschweige denn gelebt wird. Die meisten KMUs, aber auch die Großkonzerne träumen von Innovation, sind aber noch nicht an dem Punkt angekommen ihre Strukturen dafür zu hinterfragen. Dieses Buch zeigt sehr schön, dass Innovation und Unternehmensstruktur Hand in Hand gehen, und dass das eine das andere stark beeinflusst, und das an realen Unternehmen in allen Größen und aus unterschiedlichen Branchen. Es scheint also doch Hoffnung zu geben.

  • Nadine
    2019-01-18 00:43

    Ich interessiere mich für das Thema Selbstorganisation bzw. wie es möglich ist, Mitarbeiter in mehr Eigenverantwortung zu bringen. Da war das Buch ein sehr guter Kauf, da ich viele Fallstudien von Unternehmen gefunden habe, die hier etwas verändert haben. Es ist inspirierend von "Vorreitern" zu lernen. Auch fand ich es spannend zu verstehen, was echte "Innovation" bedeutet und warum Organisationsstrukturen zum Teil noch recht verkrustet sind bzw. schon recht offen funktionieren. Wer sich für den ganzen Themenkomplex interessiert erhält hier recht ausführliches und gut recherchiertes Wissen.